Sony Ericsson hat es verstanden, seinen Namen selbst in Szene zu setzen, denn von einem billigen Namensaufdruck wurde abgesehen. Oberhalb des Displays befindet sich ein , der die Wertigkeit des P900 unterstreicht, während auf der Rückseite das Sony Ericsson Logo den Akkudeckel veredelt. Die silbernen Tasten runden die optische Erscheinung ab.
Der Lieferumfang des P900 läßt kaum Wünsche offen, allerdings darf man bei einem empfohlenen Verkaufspreis von 829,00 Euro (Stand 11/2003) auch einiges erwarten. So kommt in der optisch attraktiven Verpackung das P900, eine Gürteltasche, ein MemoryStick Duo 32MB inkl. Adapter, der Standard-Akku BST-15, die Docking-Station DSS-20, Ladekabel, zwei Stylus (Schreibstifte für die Touchscreenoberfläche), ein Kabel-Headset mit Rufannahmetaste, eine Trageschlaufe, Ersatzabdeckung (Flip-Removed-Mode), Mini-Schraubenzieher mit zwei Schrauben, Anleitungen, zwei CDs und weitere Produktinformationen.
Erfreulicherweise hat Sony Ericsson auch beim P900 auf das Standard-Ladekabel CST-13 zurückgegriffen, so dass dieses auch problemlos zum Laden andere Sony Ericsson-Geräte verwendet werden kann. Die Docking-Station ist nicht fest mit dem Ladekabel verbunden, was ein zusätzliches Reise-Ladegerät unnötig macht (siehe Foto).
Das P800 ist erwachsen geworden und heißt nun P900. Abgesehen von technischen Neuerungen hat sich das Design maßgeblich geändert und harmoniert nun mit Sonys bekanntem VAIO-Design. Die Verarbeitung ist bei einem Gerät dieser Preisklasse entsprechend gut und lässt nur wenig Spielraum für Verbesserungen. Lediglich ein leichtes Knarzen entsteht beim Druck auf die Seitenteile des P900 unterhalb des MemoryStick-Schachtes (rechts) bzw. unterhalb des Power On/Off-Buttons (links). Das trübt ein wenig den Eindruck eines perfektes High-End-Gerätes, zumal das verwendete Plastik metallisch stabil wirkt. Ansonsten ist an der Verarbeitung nichts auszusetzen. Im Gegenteil - der Detailreichtum zeigt, mit welcher Konzentration die Konstrukteure bei Sony Ericsson am Werk waren: zwei Gummifüße am oberen Ende des Akkudeckels schützen die metallische Umrandung der Kameralinse und den darunter befindlichen Spiegel vor Kratzern.
Positiv lässt sich weiterhin die Rundum-Erneuerung des Stylus vermerken. Der Stylus dient zur Eingabe der Daten über das Touchscreen-Display und hat (glücklicherweise) mit seinem P800-Vorgänger nicht mehr viel gemeinsam. Er ist auf der Rückseite des P900 vollständig versenkbar, was uns an die Bauweise eines Palm-Handhelds erinnerte. Leider kommt der Stylus ohne Teleskop-Verlängerung, was den Schreibkomfort noch wesentlich erhöht hätte. Durch die neue Bauweise ist der MemoryStick-Schacht nicht mehr durch den Stylus verdeckt (wie beim P800). Eine kleine metallische Plastikklappe schützt den Stick vor Verschmutzungen und versehentlichem Zugriff. Gleiches gilt für den Kopfhörer-Anschluss, der ebenfalls durch einen kleinen Gummipfropf geschützt wird.
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