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Inhaltsverzeichnis

Sony Ericsson T230 Testbericht

Empfang & Sprachqualität

Im Bereich Sprachqualität ist das T230 für seine Preisklasse im Mittelfeld anzusiedeln. Im Gespräch mit einem T610 klang die Gegenseite etwas dumpf und blechern und nicht alle Höhen kamen so klar heraus, wie man es von Soundprozessoren höherwertiger Modelle gewohnt ist. Dabei arbeitet die Rauschunterdrückung recht unzuverlässig und filtert Hintergrundgeräusche nur in Gesprächspausen heraus. Während des Gespräches konnten wir die Hintergrundkulisse des Anrufenden sehr deutlich hören. Nichtsdestotrotz haben wir schon schlechtere Sprachleistungen erlebt. An der Empfangsleistung konnten wir trotz integrierter Antenne keine Makel feststellen.

Standby- & Gesprächszeit

Das T230 wusste mit einem langen Atem im Bereich Standby- und Gesprächszeit zu überzeugen. Der Hersteller gibt 300 Stunden (=12 Tage) Standby für das Gerät an, was wir zwar nicht mit einem Langzeittest belegen können, aber doch davon ausgehen, dass das Gerät bei mäßiger Nutzung länger als 10 Tage in Bereitschaft bleibt. Die Gesprächszeit wird für Dauertelefonierer mit 13 Stunden angegeben. Im Vergleich zu anderen Geräten dieser Preisklasse ist diese Angabe sehr vielversprechend und auch nachvollziehbar. Bei regelmäßiger Nutzung des T230 verzehrt sich die Leistung des 680 mAh-Akkus nach etwa 5-6 Tagen, was ein sehr guter Wert ist.

Foto: AMB | T230 Akku und Rückenschalung

 

Fazit

Das T230 von Sony Ericsson wurde bewusst im Einsteigersegment platziert, glänzt aber im Vergleich zu anderen Konkurrenten mit einer abgerundeten Ausstattung, recht übersichtlicher Benutzerführung, edlem Sony Ericsson-Design und einem ausreichenden Display. Das T230 wird als PrePaid-Handy die Märkte erreichen, da es mit 159€ auch für Gelegenheitsnutzer noch erschwinglich ist. Wo Licht scheint, fallen auch Schatten. Wirklich nervig am T230 ist der Prozessor, der sich stellenweise so anfühlt, als wäre man mit Windows2000 auf einem 486er unterwegs. Auch in der Bedienbarkeit kassiert das Einsteigerhandy keine Bestnoten: der NaviKey ist zwar designmäßig eine gute Idee, aber leider kaum bedienbar.

Das Gesamtbild zeigt aber ein durchdachtes und brauchbares Gerät für design- und markenbewusste Kunden, die mit Ihrem Telefon in erster Linie eines tun wollen: telefonieren. Und das können sie dank des ausdauernden Akkus sehr lange. Darüberhinaus ist man mit dem T230 sicherlich besser bedient als mit vielen Konkurrenzprodukten.

Jan Gensicke | Stefan Adolf

Größenvergleich

Foto: AMB | Größenvergleich: Sony Ericsson T68i (links), Sony Ericsson T230 (rechts)

 
 
 
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