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Inhaltsverzeichnis

Sony Ericsson Z200 Testberichte

Empfang & Sprachqualität

Foto: AMB | SE Z200 aufgeklappt

Der Empfang des Sony Ericsson Z200 ist in der gesamten Testphase ausgezeichnet gewesen. Ob in der Stadt, auf dem Land oder in einem schnelle ICE-Zug (wenn man im richtigen Abteil sitzt), war der Empfang stets sehr ordentlich. Auch in den E-Netzen hatte das Z200 meist volle 5 Balken Empfang.

Die oft auffällige Diskrepanz zwischen den D- und E-Netzen in netzschwachen Gebieten trat hier nicht auf - vermutlich eine Frucht der gut versteckten großen Außenantenne.

Bei der Sprachqualität waren alle Tester auch der einhelligen Meinung, daß es nichts zu beanstanden gibt. Sowohl in Sende- als auch in Empfangsrichtung war der Klang der Stimmen mehr als zufriedenstellend.

Der Angerufene merkt nicht, dass er von einem Handy aus angerufen wurde. In dieser Hinsicht konnte das Z200 endlich an die sonstigen Stärken von Sony Ericsson anknüpfen. 

Standby- & Gesprächszeit

Bei der Standby- und Gesprächszeit hat uns das Z200 sehr überrascht - jedoch leider im negativen Sinn. Die herstellerseitig angegebenen Daten von 200 Std. Standby und 270 Minuten Gesprächszeit sind im Praxischeck bei weitem nicht erfüllt worden. Selbst bei sporadischer Nutzung, mit 2-3 SMS und 2 kurzen Gesprächen pro Tag ist das SE Z200 nach 48 Stunden völlig platt.

Diese Ergebnis kam deshalb überraschend, weil das Z200 kaum stromfressende Features wie z.B. Bluetooth an Bord hat. Der einzige echte Stromfresser ist das recht kleine Farbdisplay und die GSM-Empfangseinheit. Da die Stromverschwendung nicht an der Größe oder der Auflösung liegen kann, wird entweder das Display hochgradig energieineffizient sein oder die Empfangseinheit noch nicht so richtig mit der Charakteristik der Außenantenne harmonieren. Jedenfalls verbraucht das Gerät für seine Rahmendaten definitiv zu viel Strom und ist daran gemessen nicht unbedingt die erste Wahl für einen Kunden, der ein ausdauerndes Kommunikationsmittel sucht. Andere Sony Ericsson-Telefone, die wir bereits getestet haben, nutzen ihre Energiereserven weiteaus effizienter.

Foto: AMB | SE Z200 Rückseite - offener Akkudeckel

 

Fazit

Das Sony Ericsson Z200 ist auf den ersten Blick ein Handy für Freunde ausgefallen Designs und gefällt auch auf Anhieb. Lässt man den Blick auf den eleganten Sony Ericsson Schriftzug schweifen, verbindet sich damit eine gewisse Erwartungshaltung bezüglich Ausstattung und Qualität.

Doch das SE Z200 entpuppt sich als "Scheinriese": zuerst macht es einen grandiosen Eindruck, doch je mehr das Handy en detail getestet und untersucht wurde, desto offensichtlicher traten die zum Teil sehr großen Schwächen des Geräts zu Tage. Die wenigen guten Punkte sind der Empfang und die Sprachqualität, sowie die Tastatur. Alle anderen Testpunkte sind überwiegend negativ ausgefallen und für ein Produkt aus dem Hause Sony Ericsson eigentlich unüblich - eine Imageverbesserung erreicht der japanisch-schwedische Hersteller mit solchen Geräten jedenfalls nicht. T310 oder T230 sind zwar auch recht preiswerte Geräte, wirken aber insgesamt durchdachter und vollständiger als das Z200.

Auch die Großen greifen mal daneben.

Frank Rennebarth

Mehr Bilder

Foto: AMB | Größenvergleich - SE T610, SE Z200, Nokia 7600

 

Foto: AMB | SE Z200 seitlich, offen

 

Foto: AMB | SE Z200 seitlich, oben

 
 
 
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