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Sony Ericsson T630 Testbericht

Die asiatische Importversion (wie vermutlich auch das Gerät in der Fassung für den deutschen Mark) des Sony Ericsson T630 erreicht den Kunden in einer stilvollen und zugleich zurückhaltenden Verpackung. Der viereckige Karton zeigt auf der Vorderseite das T630, auf der linken Seite ist das Gerät klein in Vorder- und Rückansicht dargestellt. Die Unterseite ist gleich gestaltet wie schon die Front, nur dass hier die Kamera abgebildet wurde. Sonst sind Logo und Brand-Name unverändert angeordnet. Nicht umsonst wird das T630 als das Gerät mit den zwei Vorderseiten bezeichnet.

Öffnet man die Verpackung des Importgeräts, findet man ein T630 in weißer Farbe, einen 770 mAh-Lithium-Ionen Akku, ein dreiteiliges Netzteil sowie eine PC Suite für den PC und eine Bedienungsanleitung. Anbei findet der Benutzer auch ein kleines Stoffband, an welchem er sein neues T630 befestigen kann.

Foto: AMB | T630 Lieferumfang

 

Die PC Suite enthält folgende Programme:

Das Ladekabel unseres Geräts entspricht vermutlich nicht dem der deutschen Version - man wird sich auf ein Sony Ericsson-Standardnetzteil einstellen können, das bei allen SE-Geräten Verwendung findet.

Design & Verarbeitung

Foto: SE | T630 Design

Erwartungsgemäß ist das Design des T630 an das des Vorgängermodells T610 angelehnt, wurde aber in einigen Teilen grundlegend erneuert. Wenig Veränderungen hat indes die Dimensionierung erfahren: laut Sony Ericsson-Datenblatt ist es um einen Millimeter in der Höhe und zwei Millimeter in der Breite geschrumpft - uns erschien das Gehäuse aber identisch.

Das T630 wirkt in seiner Darstellung sehr viel eleganter und zugleich dezenter als sein Vorgänger. Das jungfäruliche Weiß von Vorder- und Rückseite verbunden mit den grauen Elementen an den Seiten wirken sehr zurückhaltend und hinterlassen einen Eindruck sachlicher Kompetenz.

Die Aufteilung der Vorderseite ist gleichgeblieben, nur Details wurden von den Designern bei Sony Ericsson verändert. So ist das Display nun in einen etwa zwei Millimeter breiten silbernen Rahmen eingefasst, was die Wertigkeit des Design unterstreicht. Abgesehen von der Farbe ist der entscheidende Unterschied zum T610 die Tastatur: die Tasten füllen komplett das untere Drittel der Gerätevorderseite.

Größere Änderungen erlebte die Gestaltung der Rückseite: die vorher vollständig eingearbeitete Kamera befindet sich nun in einer etwa um einen Millimeter erhobenen Fassung, in welche zudem ein qualitativ hochwertiger Spiegel eingebunden ist, auf den T610-Nutzer verzichten mussten.

Foto: AMB | T630 Ansicht

 

Ein wenig getrübt wird das sonst so gute Bild durch die zum Teil nur mangelhafte Verarbeitung. Insbesondere die Spaltmaße von teilweise über einem Millimeter führen zum Verdacht, dass der Qualitätsreferenz-Thron des schwedisch-japanischen Herstellers ins Wackeln gerät. Die ästhetischen hellen Farben verstärken nochmals den Eindruck, den die Spalte variierender Größe zwischen den Gehäusteilen aufwerfen.

Der Akkudeckel sitzt wie auch schon beim T610 angenehm fest und lässt sich nur mit gewissem Kraftaufwand lösen, was andererseits den Vorteil bietet, dass nichts am T630 ins Wackeln gerät. Das Sony Ericsson-Logo auf der Rückseite wurde kleiner und somit zurückhaltender als beim T610 angebracht.

Display & Tastatur

Das Display hat sich in Auflösung und Farbumfang nicht verändert, nach wie vor kann es 65.536 Farben bei 128x160 Pixeln darstellen. Allerdings handelt es sich nun nicht mehr um ein LCD-STN Display, sondern um ein gutes und brillanteres TFD (Thin-Film-Diode).

Die Ablesbarkeit im Sonnenlicht ist ausreichend, und wird nur geringfügig durch das leicht spiegelnde Schutzglas beeinträchtigt. Was besonders auffällt, ist der ausgezeichnete Kontrast des Geräts, von welchem T610-User nur träumen können.

Die Tastatur des T630 ist gegenüber dem Vorgängermodell vollkommen überarbeitet worden und weist keinerlei Ähnlichkeiten mehr mit dem Keypad des T610 auf. Lediglich der Joystick ist der gleiche geblieben. Die Tasten sind nun rechteckig, reihen sich völlig ohne Zwischenraum aneinander und bieten daher Schmutz und Staub kaum eine Gelegenheit, ins Innere des Gehäuses einzudringen.

Bei Aktivität wird die Tastatur weiß beleuchtet, was die Ablesbarkeit im Dunkeln sehr viel besser gestaltet als noch beim T610. Die glatte Oberfläche lässt den Daumen flink und selbstsicher über die Tasten wandern, Abrutscher und Vertipper sind wegen der Einheitsform allerdings nicht selten - dies soll dem guten Eindruck der Tastatur jedoch keinen Abbruch tun.

Am Design der seitlichen Bedienelemente für QuickShare und Vertikalnavigation hat sich nichts verändert - der Powerbutton hingegen ist nun nahezu viereckig. Ausgezeichnet bedienbar ist nach wie vor der Joystick, welcher schon beim T610 überzeugen konnte. Die Menüs reagieren schnell auf dessen Bewegungen, er hakt in keiner Position und gibt dem Benutzer ein gutes haptisches Feedback. Die Zifferntasten zeichnen sich durch gleichbleibende Druckpunkte aus.

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