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Software-Version: Triplets_G_0B.08.8FSR JAVA MIDP2.0, CLDC 1.0
An der Empfangsqualität des V300 lässt sich eigentlich nichts bemängeln, sofern man die externe Antenne aufgeschraubt lässt. Getestet wurde das Gerät unter Brücken, in geschlossenen Gebäuden, in der Nähe von Sendemasten, außerhalb von geschlossenen Ortschaften und auf der Autobahn.
Dabei erwies sich der Empfang unseres Testmodells im Vergleich zu zwei anderen Vergleichsmodellen als eindeutig zuverlässiger. Im Idealfall kam es eigentlich so gut wie nie vor, dass die Anzeige für die Empfangsqualität unter das Maximum fiel.
Nicht anders verhält es sich mit der Sprachqualität. Unabhängig von Sende- oder Empfangsrichtung konnte sie im Vergleich zu etwas älteren Handys klar überzeugen. Die Gespräche verliefen fast ausnahmslos ohne Hintergrundrauschen und wurden durch keinerlei Aussetzer gestört. Selbst wenn man auf die Freisprecheinrichtung umschaltete und das Handy in einiger Entfernung platzierte, war der Gesprächspartner immer noch gut zu verstehen.
Laut Herstellerangaben ermöglicht der mitgelieferte Lithium-Ionen Akku (650 mAh) in der Theorie eine Sprechzeit von bis zu 390 Minuten und eine Standby-Zeit von bis zu 200 Stunden. In der Praxis konnten wir diese sich im durchaus marktüblichen Mittelfeld bewegenden Daten jedoch leider nicht bestätigen. Dies ist aber auch nur dem Umstand zu verdanken, dass wir das Handy in der kurzen Testphase lediglich zweimal aufgeladen haben und es somit noch nicht seine volle Ausdauerkraft entfalten konnte.
Lediglich zur Akku-Ladezeit können wir eine verlässliche Aussage abgeben: sie liegt knapp über drei Stunden. Positiv muss in diesem Zusammenhang gewertet werden, dass der Akku ohne Bedenken auch längere Zeit nach Beendigung des Aufladevorgangs mit dem Netzkabel verbunden bleiben kann. Motorola verspricht, dass in diesem Falle keine Beschädigung an dem Akku auftreten kann.
Mit dem Motorola V300 besitzt man man ein Mobiltelefon, das ein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Sicherlich fehlen diesem Lifestyle-Allrounde einige Funktionen, die man für die angestrebte Zielgruppe erwarten könnte, doch wird der "durchschnittliche" Handy-Nutzer mit dem V300 rundum glücklich werden. Abgesehen von der Connectivity spräche nichts dagegen, aus Kostengründen im Zweifelsfall sogar das V300 dem V525 vorzuziehen. Einige Abstriche im Design und kein Bluetooth-Support sollten die meisten Durchschnittsuser nicht vom Kauf abschrecken.
Eine nicht unbedeutende Rolle bei der Auswahl des richtigen Handys spielt natürlich neben dem Preis und der Technikausstattung auch immer das Design des Handys. Wir empfanden die Ästhetik des Motorola V300 als sehr ansprechend, wenn auch schlicht. Allerdings gibt es auch Stimmen, die dem Design eher ablehnend gegenüber stehen. Wer vergleichbare Geräte ähnlicher Preisklasse sucht, sollte sich bei Samsung (V200, E700) und Sony Ericsson (Z600) umschauen.
Ronny Skrzeba
Größenvergleich: Motorola V300 | Motorola V600
Größenvergleich: Motorola V300| Sony Ericsson T610
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