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Inhaltsverzeichnis

Sony Ericsson K700 Testbericht

Empfang & Sprachqualität

Die integrierte Antenne des K700 fordert ihren Tribut nur stellenweise: durch enges Handauflegen und den Gang in gut abgeschirmte Räumlichkeiten lässt sich die Empfangsanzeige nur marginal aus der Ruhe bringen – in den meisten Fällen steht sie auf höchstem Empfangsniveau. Auch die Suche nach alternativen Netzen in netzschwachen Gebieten verlief auf dem K700 vorbildlich schnell und dank Triband-Unterstützung können Vielreisende das K700 in fast jedem GSM-Winkel der Welt benutzen.

Ebenfalls vorbildlich: die Sprachqualität des jüngsten Sprosses. Während wir in unserem letzten Samsung-Test noch nach der Anwahl einer Nummer ein deutliches Rauschen vor dem Verbindungsaufbau vernahmen, ist das K700 außerordentlich rauschresistent und die Lautstärke der Hörmuschel notfalls auch mit einer herkömmlichen Freisprecheinrichtung zu verwechseln. Wer wirklich ohne Headset freisprechen möchte, profitiert vom exzellenten Aktivlautsprecher auf der Rückseite des Geräts: dieser hat auch bei hoher Lautstärke und schwachem Eingangssignal kaum Probleme, ein akustisch ansprechendes Gespräch zu ermöglichen; weder Knackser noch Verzerrungen, Übersteuerungen oder Klirren stören das Klangbild.

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Foto: AMB | K700 Akku

Standby- & Gesprächszeit

Mit einem 700mAh Li-Ionen Akku hat Sony Ericsson das K700 angemessen ausgestattet. Trotz der Funktionsvielfalt und dem farbenfrohen Display hält das Gerät erstaunlich lange aus, während unseres relativ anspruchsvollen Testzeitraums von 4 Tagen musste das Handy trotz Video- und Kameranutzung und Telefonie über die Freisprecheinrichtung sowie der einen oder anderen MP3-Wiedergabe nicht ans Netz. Die herstellerseitig angegebenen Zeiten von 15 Tagen Standby- und 7 Stunden Dauergesprächszeit klingen durchaus realistisch.

Fazit

Das ist sie nun. Die ultimative Maschine für jedermann, das Handy zum Wohlfühlen, ein Mobiltelefon ohne Fehl und Tadel. Wer rummeckert, dass das K700 keinen MMC-Karteneinschub wie das 6230 besitzt, und daher ja nur beschränkt für das MP3-Hören geeignet sei, soll sich den Konkurrenten zulegen und mit ihm fast genauso glücklich werden - mit 43MB internem Speicher werden aber viele Nutzer bereits glücklich sein.

Dank ausgefeilter Bedienung, vollständiger Connectivity, vielen Features und ausgezeichneter Kamerafunktion ist das K700 einer der heißesten Kandidaten für eine Empfehlung der Redaktion. Das hinreißende Design und die erstklassige Verarbeitung lassen keinen Zweifel daran, dass es sich bei diesem Gerät um die beste Wahl des Sommers handelt – danach werden vermutlich viele Megapixel-Handys (Bsp. Siemens S65) wieder aufholen.

Ein ganz dicker Wermutstropfen zum Schluss: das K700 wird zunächst bei Vodafone erhältlich sein, wo Menüstruktur und Gehäuse Brandings den Stempel des Netzbetreibers aufgedrückt bekommen haben. Inwiefern Vodafone auch an der Connectivity und den Features des Geräts herumbasteln durfte, können wir derzeit nicht mit letzter Sicherheit sagen, fest steht aber, dass das K700 mit dem Vodafone-Menü deutlich an Charme und Intuitivität verliert (s. Diskussion im alten AMB-Forum). Der Listenpreis des Herstellers von ca. €450 ist für viele Nutzer ein schweres Los, bzw. eine große Versuchung, mit Vertrag haben wir das Gerät schon für etwa €150 im Netz erspäht, was angesichts der Leistungsmerkmale des K700 absolut gerechtfertigt ist.
Stefan Adolf

Mehr Bilder

Foto: AMB | Sony Ericsson T68i und K700: Generationswechsel

 
 
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Kommentare
  1. 19.02.12 18:47 Versus (Gast)
    Leicht bschränkt, oder RTL hat gerade Werbung

    Wenn ich die beiden dämlichen Kommentare zu dem ordentlichen und gut gemachten Testbericht lese, fällt mir nur eines dazu ein: leicht minderbemittelt.

  2. 07.01.10 17:29 Anonymous (Gast)

    Hawara, der beitrag is 8 Jahre alt

  3. 07.01.10 14:43 OMG² (Gast)
    omg !!!

    DAs ist ein dummes handy am besten nicht kaufen lohnt nicht :(

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