Obwohl das C200N keine externe Antenne besitzt, ist der Empfang dieses Dualband-Handys (GSM 900, 1800 MHz) selbst an abgeschirmten Orten überdurchschnittlich gut. Außerhalb von geschlossenen Ortschaften zeigte sich das SGH-C200N ebenfalls als verlässlicher "Partner" in puncto guter Empfangsqualität, dessen Balkenanzeige in den Farben des Regenbogens auf dem Display abgebildet wird.
An der Sprachqualität gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden - im Gegenteil: Der Rauschfilter funktioniert nahezu einwandfrei und der Gesprächspartner ist deutlich zu verstehen. Das ein oder andere zur Zeit im Handel verfügbare Mobiltelefon höherer Preisklassen könnte sich diesbezüglich bei Samsungs SGH-C200N noch eine Scheibe abschneiden.
Der mitgelieferte Lithium-Ionen Akku soll laut Herstellerangaben eine maximale Gesprächszeit von sage und schreibe bis zu 6 Stunden gewährleisten, was über den marktüblichen Durchschnittswerten liegt. Kaum ein anderes Handy in dieser Preisklasse bietet eine solche Akkuleistung, so dass man das Samsung SGH-C200N hervorragend für Dauergespräche verwenden kann.
Immerhin zufriedenstellend ist die angegebene maximale Bereitschaftszeit von bis zu 220 Stunden (ca. 9 Tage), die im Mittelfeld angesiedelt werden kann, wobei im Praxistest bei geringem Telefonieverhalten lediglich Akkulaufzeiten von 160 Stunden erreicht werden - möglicherweise werden die Idealwerte erst dann erreicht, wenn der Akku bereits mehrere Monate in Gebrauch und entsprechend konditioniert ist.
Mit seiner ausdauernden Akkulaufzeit und beeindruckenden Empfangsqualität erfüllt das Samsung SGH-C200N mit Bravour die Kriterien, die man von einem Einsteiger-Gerät erwartet. Wer ein günstiges Telefon zum Telefonieren möchte, das leicht und elegant ist und auf eine Kamera, die in der Regel in diesem Segment häufig nicht wirklich durch qualitativ gute Bilder überzeugt, verzichten kann, ist mit diesem Modell gut beraten. Wer nicht auf eine Kamera verzichten möchte sollte sich das Motorola C 650 genauer ansehen oder das Vorgängermodell SGH-X600 genauer unter die Lupe nehmen. Ansonsten wird man im Einsteigerbereich zur Zeit auf dem Markt kaum ein besseres Gerät finden.
Ronny Skrzeba
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