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Inhaltsverzeichnis

Nokia 6230i Testbericht

Lieferumfang & Verpackung

Der Lieferumfang des 6230i entspricht nicht gerade dem, was man bei anderen Herstellern bei einem als "Business"-Phone bezeichneten Gerät erwarten würde. Nokia liefert das bewährte Zubehör mit, das auch bei vielen seiner Series60-Smartphones dabei ist, legt aber keinen Wert auf ein voluminöses Zubehörfeuerwerk.

Neben dem Handy liegt ein kabelgebundenes Stereoheadset, ein 900mAh-Akku samt Standard-Ladegerät, eine 32MB große MMC-Speicherkarte sowie eine vergleichsweise dünn ausgefallene aber hinreichende Bedienungsanleitung und eine CD mit Nokias PC Suite und einer ansprechenden Produktvorstellung in der Schachtel. Zweitakku, Bluetooth-Headset, USB-Datenkabel oder anderes Zubehör muss man als Kunde selbst dazukaufen. 

Foto: AMB | 6230i Lieferumfang

Design & Verarbeitung

Wirklich Neues gibt es gerade in diesem Bereich kaum zu berichten: Nokia verpasst seinem 6230i ein in jedem Sinne identisches Antlitz wie dem 6230 und setzt weiterhin auf ein Kunststoffgehäuse mit aufschiebbarem und festsitzendem Akkudeckel. Sowohl die Verarbeitung des Tastenfeldes, das wie so oft bei dem finnischen Hersteller aus einer gummierten Tastaturmatte besteht als auch die Displayverschalung überzeugen beim 6230i mit guter Materialwahl und festem Sitz.

Foto: AMB | 6230i Vierseiten-Ansicht

Das ist bei Nokia nicht immer so: gerade die Modelle der Einsteigerklassen leiden oftmals unter klapprigen Akkudeckeln, unsauberer Verarbeitung und billigen staub- und schmutzanfälligen Materialien. Während man das 6230 vor ziemlich genau einem Jahr noch als anspruchsvolles Business-Handy anpries (das es zweifelsfrei auch sein kann), ist das Gerät mittlerweile bereits zum "Volkshandy" geworden. Die klare Linienführung im für in Europa und Nordamerika traditionellen Barrenformat tut ihr Übriges, um das Handy optisch einer breiten Masse von Kunden zuträglich zu machen. Mehr zu Design und Verarbeitung lesen Sie bitte in unserem Test zum 6230.

Foto: AMB | Nokia 6230i

Display & Tastatur

Die vermutlich deutlichsten Unterschiede zum Vorgänger finden sich in diesem Bereich wieder: das Display hat deutlich an Auflösung hinzugewonnen und liefert sogar mehr Breite als viele Konkurrenten. 208x208 Pixel und satte 65.536 Farben dürften auch den letzten Unkenruf der Sony Ericsson-Fraktion verstummen lassen. Einziges Manko: die Displayfläche konnte wegen der Beibehaltung des Formfaktors nicht vergrößert werden. Effektiv bekommt man so ebenfalls nicht mehr Informationen auf dem Display unter, als Java-Entwickler freut man sich aber über das neue Platzangebot für Spiele und ausgereifte Kalenderapplikationen. Die Farbdarstellung wirkt absolut gleichmäßig, kontrastreich und klar, das Pixelraster macht sich nur noch marginal bemerkbar.

Der Aufpolierung der Hardware hinkt das angepasste Series40-System allerdings nach unserem Geschmack etwas hinterher: die vergößerten Symbole und Schriften wirken auf der Auflösung eine Spur zu klobig – die Designer müssen sich wohl erst noch an den Fortschritt der Hardware gewöhnen. Anders als zu erwarten nutzt Nokia die höhere Auflösung auch nicht dafür, wesentlich mehr Zeilen ins Display zu packen: selbst bei kleinster Schriftgrößeneinstellung passt eine SMS mit 160 Zeichen nicht ganz aufs Display. Vielmehr nutzt Nokia den Zugewinn an Pixeln für eine neue Schriftart, die besser lesbar als die alte ausfallen soll - warum man nicht gleich einen Kantenglättungsalgorithmus für eine noch gefälligere Textdarstellung einsetzt, bleibt ebenfalls ein Rätsel.

Doch bevor wir anfangen, Haare in der Suppe zu suchen, die wir selbst gekocht haben (Nokia dürfte die Diskussion um zu kleine Auflösungen mit der Zeit ebenfalls leid sein, da muss man Kritik am Neuen ja fast schon moralisch unterdrücken), wenden wir unser Augenmerk lieber der Tastatur zu. 6230-Besitzer dürften bis auf ein Detail keine Veränderungen bemerken, denn auch die Tastatur ist von Aufbau und Feedback-Freude dem Original zum Verwechseln ähnlich: die Druckpunkte sind für unseren Geschmack optimal gewählt und völlig gleichmäßig, die stellenweise angebrachte Kritik an den im unteren Bereich klein ausgefallenen Tasten 0, * und # lässt sich in der Praxis kaum halten.

Foto: AMB | 6230i: Tastaturmatte / neuer Navkey

Foto: AMB | 6230i Tastaturbeleuchtung

Die wichtigste Neuerung liegt im Zentrum: der 5-Wege-Navkey ist um einen eigenen Hotbutton erweitert worden, der die Auswahl von Menüeinträgen extrem vereinfacht und damit die Bedienbarkeit perfektioniert. Auch er verfügt über einen äußerst deutlichen Druckpunkt und behindert dank seiner nur leicht erhabenen Ausführung nicht die Betätigung der Navkey-Richtungen. Die Optik will – so viel Detail sei dem Bauteil bei so wenigen Änderungen vorbehalten – allerdings nicht zum Gesamtbild passen, denn der Hotkey wurde im Prinzip nur vom 6260 kopiert und glänzt metallisch gegen seine matte Umgebung an. Nichtsdestotrotz ist die Erweiterung eine Erlösung für alle, die sich noch mit ihrem 6230 im Menü mangels schwer fühlbarem Druckpunkt ins Nirvana klickten.

Ähnlich mittelmäßig wie beim Vorgänger schimmert die blaue Tastaturbeleuchtung durch das abnutzungsresistente Plastik der Tastaturmatte: sie beleuchtet den Tastaturhintergrund ungleichmäßig und sorgt bei mäßigem Umgebunslicht dafür, dass die einzelnen Zeichen nur sehr schwer abgelesen werden können – zwei "blinde Punkte" auf der 5 und die gut gewählten Abstände zwischen den Tasten sorgen dafür für gute Erfühlbarkeit. Eine kleine Tastenwippe an der linken Seite steuert die Systemlautstärke und dient als Shortcut für Push-To-Talk, Sprachbefehle oder den Voice-Rekorder. Der große Power-Knopf am Kopf des Handys ist leichtgängig und nur bedingt versehentlich so lange festzuhalten, dass sich das 6230i von alleine abschaltet.

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Kommentare
  1. 09.08.12 21:56 Anonymous (Gast)

    habe eine frage wie tuer ist dieses nokia 6230i frue mich auf ihre antwort schnell bitte ciao

  2. 11.03.12 16:33 Luzilla (Gast)
    Klasse Handy!

    Mein 6230i akzeptiert problemlos eine 2 GB MMC-mobile Card und kann auch die in Ordnern abgelegten Musiktitel öffnen und per Musik Player abspielen. An Spielen habe ich einige Javagames in der Sammlung (820 KB), z.B. Pacman, Tetris, Supermario und Sonic.

  3. 07.05.11 01:09 kalash.de (Gast)
    hmmm...

    naja, da meine n96 kaputt ist, muss ich ne weile mit der nokia rumlaufen... da kann man nicht viel kaputt mache da es nicht viel zum kaputt machen gibt... xD

    das handy ist nicht für das jahr 2011 ;)

  4. 21.06.10 17:42 Handykenner (Gast)
    Gut

    Gutes Handy, aber N95 ist besser muahahahaha

  5. 17.05.10 19:16 Anonymous (Gast)
    penis und felix

    der penis von kevein ist geil auf felix und will ab schrisen

  6. 26.02.10 21:15 HandyTester (Gast)
    Ja, ich finde dieses Handy auch super!

    Ich habe dieses Handy ebenfalls und es ist noch kein einziges mal abgestürzt etc. Dieses Handy ist echt das praktischste Handy, das es gibt!!!

    L.L.L

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