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getestete Firmware-Version: 1.50
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Einleitung, Lieferumfang, Design /
Verarbeitung, Tastatur :
generelle Ausstattung, Menüführung /
Systemsoftware: Teil
II
Spiele (Ridge Racer, Lumines) / Previews,
Fazit:
Kaum ein anderer Markt wurde so stark von einem Unternehmen dominiert wie der Handheld-Sektor: der japanische Gaming-Spezialist Nintendo konnte schon zahllose Konkurrenten hinter sich lassen. Selbst Sega blieb Anfang der 90er Jahre mit dem gegenüber Nintendos Game Boy technisch weit überlegenen Game Gear auf der Strecke. Nur Nokias Game-Deck N-Gage behauptet sich zur Zeit tapfer gegen Nintendo - der Marktanteil beider Lösungen unterscheidet sich allerdings gewaltig. Völlig unerwartet kündigte der japanische Elektronikgigant Sony - ein alter Bekannter aus dem Konsolen-Bereich - am 13. Mai 2003 an, mit einer portablen Version der beliebten PlayStation Marktanteile auf dem Wachstumsmarkt abgreifen zu wollen. Mit der PlayStation Portable will man dem japanischen Branchenprimus auf den Pelz rücken und den Erfolg im Konsolen-Markt auch bei den mobilen Konsolen nachvollziehen.
Wir erinnern uns: Als Nintendo mit dem SNES am Konsolen-Olymp angekommen war, wollte Sony mit dem ebenfalls japanischen Konzern zunächst gemeinsame Sache machen und plante die Veröffentlichung eines CD-Add-Ons für die beliebte, den Markt dominierende, Heimkonsole. Aus dieser Erweiterung wuchs dann wegen Unstimmigkeiten zwischen beiden Konzernen die PlayStation aus dem Boden, die mit echter 3D-Grafik aufwarten konnte und Nintendo nach und nach den Rang ablief. Erst 1996 kam das Nintendo 64 mit 64-Bit Technolgie auf den Markt, konnte die immensen Verkaufserfolge der PSX allerdings nie erreichen. Mittlerweile hat auch Microsoft mit der Xbox die innovativen Japaner um Shigeru Myamoto weitestgehend überholt und auf Platz Drei verdrängt.
Zurück in die Gegenwart: Im vergangenen Dezember, am 12.12.2004, bildeten sich viele hundert Meter lange Schlangen vor japanischen Spiele-Shops, die ihre Türen für die Einführung der PlayStation Portable in Japan öffneten. Nahezu restlos ausverkauft waren die ersten 200.000 Einheiten der portablen Spielemaschine bereits am ersten Verkaufstag und Sony kam mit der Produktion kaum hinterher. Allerdings wehte den Japanern schon zum Launchtermin kräftig Gegenwind entgegen, denn Nintendo hat in sein "drittes Standbein neben GameCube und Game Boy" zahlreiche innovative Features gepackt und mit dem Nintendo DS ein Dual-Screen-Handheld veröffentlicht, der über einen Touchscreen und ein Mikrofon verfügt, mit denen sich völlig neue Spielideen realisieren lassen. Dem entgegenzusetzen hat Sony einen großen 480x272 Pixel 16:9 Bildschirm mit 16,77 Millionen Farben sowie einen Power-Prozessor mit 333 MHz: beste Voraussetzungen für den Erfolg im Multimedia-Bereich.
Mit Tiger Telematics drängt mittlerweile auch ein dritter Hersteller auf den prosperierenden Markt und brachte im Juli die auf Windows Mobile basierende Mobilkonsole Gizmondo auf den Markt. Das Gerät glänzt mit GPS- und Messaging-Funktionen, Telefonieren kann man damit allerdings nicht. Flashback: Parallelen zur einstigen Auseinandersetzung zwischen SNES/N64 und PlayStation sind auch hier zu finden. Während Sony auf das optische, CD- bzw. DVD-ähnliche Medium Universal Media Disc für die PSP zurückgreift, setzt Nintendo weiterhin auf Module mit Flash-Technik. Ein damals wie heute entscheidender Vorteil für Sony sind die wesentlich günstiger herzustellenden optischen Medien, die allerdings im Gegensatz zur Flash-Technologie deutlich längere Ladezeiten verursachen.
Nach dem erfolgreichen Launch in Amerika am 24. März dieses Jahres soll die PlayStation Portable am 1. September 2005 für 249? auch in Europa und damit auch in Deutschland in den Handel kommen. Einen ersten Eindruck von der faszinierenden PSP geben wir Ihnen hier anhand der japanischen Retail-Version samt der Games Ridge Racer von Namcos und Ubisofts Lumines. Die japanische Version wird sich von der Deutschen nach unserem bisherigen Kenntnisstand nur marginal unterscheiden; Die PSP-Spiele werden nicht mit einem Region-Code ausgerüstet, sodass jedes internationale Spiel auf jeder PSP laufen sollte. Die Filme, die für die PSP verkauft werden, sollen hingegen wie DVDs mit einem Region-Code vor der internationalen Verwendung geschützt werden. Da Deutschland respektive Europa jedoch den gleichen Code wie Japan nutzen, dürften, wenn Sony am von der DVD adaptierten System nicht noch kurzfristig etwas ändert, auch da keine Inkompatibilitäten auftreten. Die von uns geteste PlayStation Portable läuft mit der Firmware-Version 1.50, sodass bereits die deutsche Menüsprache vorhanden ist. top
Understatement bestimmt das Verpackungsdesign der PlayStation Portable. Ein schwarz-weißer, rechteckiger und erstaunlich kleiner Pappkarton umgibt den Handheld. Der Lieferumfang des von uns importierten Standard-Paketes fällt dem Namen nach zu urteilen "standardmäßig" aus. Neben der PSP selbst befindet sich ein Lithium-Ionen-Akku, eine komplett in japanisch gehaltene Anleitung und ein Netzteil mitsamt japanischem Netzstecker in der Packung. Um den Handheld an das deutsche Stromnetz anschließen und aufladen zu können, bedarf es eines Steckers, den man an der PlayStation 2, einem Radio oder auch an handelsüblichen Elektrorasierern findet. Das Value Pack, das es ausschließlich in Deutschland geben wird, beinhaltet zudem eine 32 MByte Memory Stick Duo-Karte, einen Kopfhörer mit Remote Control sowie ein Softcase mit Handschlaufe. top
Die PlayStation Portable misst etwa 170x74x23mm und liegt mit 260g angenehm schwer in der Hand, ist jedoch immerhin fast doppelt so schwer wie Nokias N-Gage. Der Konkurrent DS von Nintendo ist mit etwa 275g allerdings noch etwas schwerer. Eines muss man Sony bei vielen seiner Geräte lassen: Optisch suchen die Produkte der Japaner ihresgleichen, auch die PSP steht dem Ruf der Macher in nichts nach. Dank elegantem, glänzendem und edel anmutendem Schwarz ist der Handheld der Konkurrenz um Längen voraus: So schön kann Plastik aussehen! Einen Putzfimmel sollte man allerdings nicht haben, denn die Hochglanzoptik hat ihren Preis: Fingerabdrücke kann man zwar wegwischen, klitzekleine Kratzer im Display sind bei einem so teuren Gerät allerdings sehr ärgerlich - Eine Displayschutzfolie sollte man sich schnellstmöglich zulegen. Etwas weniger "anfällige" Farben hat Sony bisher nicht im Portfolio, auf der Electronic Entertainment Expo des vergangenen Jahres gab es allerdings eine weiße PSP mit Grand Tourismo 4 Mobile-Branding zu bestaunen. Die könnte es zusammen im Bundle mit ebendiesem Spiel zum Release desselben in einem Paket geben, ähnliche Aktionen ist man von Sony gewohnt.
Dass es bei Sony anscheinend mehr auf Optik denn auf Haptik ankommt, könnte man vermuten, wenn man sich die zahlreichen Schauergeschichten im Internet zu Gemüte führt - von wackeligen Tasten über hängenbleibende Quadrat-Knöpfe und quietschende Steuerkreuze ist alles zu hören. Allen Unkenrufen zum Trotz weist unser japanisches Testmuster bis auf die - wohl "serienmäßig" - etwas wackeligen, aber zumindest optisch schicken Schulterbuttons selbst nach Dauereinsatz keine Mängel in der Verarbeitungsqualität auf. Sogar die für große TFTs üblichen Pixelfehler waren nach mehrmaliger Überprüfung nicht aufzuspüren. Der Akkudeckel sitzt bombenfest und der unter einer mit einer Gummiabdeckung verschlossene Slot für den Memory Stick passt sich ebenfalls perfekt ins Gehäusedesign ein. An der Verarbeitungsqualität des uns vorliegenden Exemplars gab es nichts zu beanstanden. top
Holt man die PSP zum ersten Mal aus der Packung, wird man förmlich vom riesigen, 480x272 Pixel großen Display im 16:9-Format überwältigt. Auf Fotos wirkt es schon groß, in der Realität wird einem dann endgültig klar, dass Sony mit dieser Komponente jeden aktuellen Konkurrenten mit weitem Abstand in den Schatten stellt. 16,8 Millionen Farben geben Spielgrafiken und Videos mit der Qualität eines PC-Monitors wieder. Über einen Knopf am unteren Bildschirmrand lässt sich die Helligkeit regeln: bei angeschlossenem Netzteil geht's noch etwas heller als im Batteriebetrieb. Die Hintergrundbeleuchtung bei maximaler Aussteuerung für den Betrieb im Dunkeln sogar etwas zu hell und eignet sich auch fürs Spielen unter freiem Himmel. Dort sollte man sich aber besser einen schattigen Platz suchen: Sobald die Sonne direkt auf das Display scheint, ist die PSP nur noch ein High-Tech-Spiegel. Bei der Größe und Helligkeit des Displays hat man zwar geklotzt, bei der Reaktionszeit allerdings gekleckert. Mit 100ms grey-to-grey zieht das Display bei speziellen Farben, etwa Rot, deutliche Schlieren - erst die nächste Displaygeneration dürfte diese Probleme beheben.
Um sich die durch das XMB (Cross Media Bar) genannte Interface der PSP wählen zu können, hat Sony sich für das vom PlayStation-Controller DualShock bekannte Tastaturinterface entschieden. Auf der linken Geräteseite findet sich ein Vier-Wege-Steuerkreuz sowie ein spezieller Analog-Stick, der in die gwünschte Bedienrichtung geschoben wird. Während man mit dem Steuerkreuz vor allem durch die Menüs manövriert, ist der Nutzen des Analog-Sticks im Menü im Gegensatz zu den Spielen recht gering. Außerdem ist aufgrund der Position des Steuerkreuzes der Analog-Stick etwas zu weit nach unten gerutscht und befindet sich an einer etwas unzugänglicheren Stelle des Gehäuses. Auf der rechten Seite neben dem Bildschirm befinden sich die vier PS-Buttons Dreieck, Kreis, Quadrat und X. Unter dem Display hat Sony weitere nützliche Tasten untergebracht, die die Bedienung erheblich erleichtern. So befindet sich links der Home-Button, mit dem man von einem Spiel aus wieder zurück zum Interface gelangt, sowie die beiden mit "-" und "+" gekennzeichneten Tasten für die LautstärkeRegelung. Rechts vom PSP-Schriftzug befindet sich der erwähnte Regler für die Helligkeit.
Daneben findet man auch die Buttons fürs Zuschalten des Software-Equalizers (der entfaltet seine Wirkung nur bei angeschlossenem Headset) und die ebenfalls vom DualShock-Controller bekannten Start- und Select-Tasten. Betrachtet man die PSP von der Seite, findet sich rechts der Ein- und Ausschalter und links der Schieberegler, um die WLAN-Funktion an- und auszuschalten. Direkt in der Nähe des WLAN-Schalters sitzt auch der durch eine Kappe verdeckte Slot für die Memory Stick Duo-Speicherkarten.
Während auf der Oberseite insbesondere
die beiden Connectivity-Ports für
USB 2.0 und Infrarot
sowie der Schieberegler fürs Öffnen des
Universal Media Disc-Laufwerks sitzen,
hat Sony an der Unterseite den
Kopfhörer-Eingang, die
Stereo-Lautsprecher
und den Anschluss fürs Netzteil
platziert. Des Weiteren befinden sich
am oberen Rand des Gehäuses auch die
durchsichtigen Schultertasten L und R.
Auf der Rückseite der PSP zeichnen sich
lediglich die Gehäusekanten für eine
abnehmbare Batterie-Abdeckung sowie das
UMD-Laufwerk ab, in
das die kleinen, 1,8GByte fassenden
Datenträger von oben eingeschoben
werden.
top
ich finde das psp ganz cool coole spiele
lern schreiben *grins nicht*
dummer jung
ich finde, das ich was größeres auf der Hand brauche...
ihr wisst was ich meine grins..
Ja Mensch da hat Soyn aber geld springne lassen das ihr einen Ausläufer unter den Konsolen so hoch lobt... mööönsch RESPEKT Leute!
PSP-Go (Welche nur für Ü18-Jährige ist dank Networkcards höhö) kennt ihr gar nciht oder? Ich lach mich weg so lächerlich wird dieses Portal derzeit!
Bevor ich es vergesse, wenn ihr GfK-Zugang habt (Normal hat die Presse den nciht *grins*) dann schaut mal in die statistik, auf eine PSP kommen 7 (!!!!) Nintendo DS/DSi! Trend steigend!
Soviel zu Thema zum Angriff blasen! Ich ma meine PSP auch über alles, aber der Superburner isse dann doch nicht, allein der beknackte schnell schmerzende Analogstick ist Müll!
Die PSP ist schon toll. Aber der daumen tut schon nach kurzen spielen weh. Bei mir sammelt sich sogar ständig dreck beim analogstick