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Inhaltsverzeichnis

Samsung SGH-D600 Testbericht

Lieferumfang & Verpackung

Das lang erwartete Samsung SGH-D600 kommt in einer stabil kartonierten und mit einem einzigen silbernen Samsung-Logo gravierten Packung zum Kunden, deren Inhalt kaum Wünsche offen lässt. Neben dem Handy und seinem 850mAh starken Li-Ionen-Akku findet man ein USB-Datenkabel, ein TV-Anschlusskabel, kabelgebundenes Stereo-Headset und eine CD-ROM mit hochwertigem Inhalt in der Schachtel. Gespart hat sich Samsung die Beigabe einer Transflash-Speicherkarte und die Ausarbeitung eines ausführlichen Handbuchs: die Anleitung ist geradezu lächerlich dünn (120 Seiten), geht aber kurz auf alle Funktionen des Telefons ein.

Ohnehin verleitet der verspielte Slider eher zum Ausprobieren und alle Funktionen lassen sich dem Handy nach etwas Übung auch ohne Lektüre des Referenzhandbuchs entlocken. Samsung legt bei diesem Modell höchsten Wert auf den optischen Wiedererkennungswert und so ist neben dem Headset auch das mitgelieferte Ladekabel in unkonventionellem, aber zum Gehäusedesign passendem Schwarz gehalten (Foto unten zeigt ein graues Kabel, wir ändern das später, die Redaktion). Das bietet eine gelungene Abwechslung zum Standardgrau, das das Standard-Netzteil des Herstellers ziert und weist schon beim Auspacken darauf hin, dass es sich beim D600 um alles andere als ein Mainstream-Gerät handelt.

Foto: AMB | D600 Lieferumfang

 

Design & Verarbeitung

Der Slider beerbt den im Weinachtsgeschäft des vergangenen Jahres erschienen Vorgänger SGH-D500 und verfügt über ein geglättetes, runderes und irgendwie auch integrierter wirkendes Grunddesign. Eiförmig sieht es jetzt aus, dem nach oben zulaufenden Kasten des D500-Sliders wurden seine Kanten abgeschliffen. Dafür funktioniert der Slider-Mechanismus nochmal deutlich besser als beim Vorgänger, auch wenn Samsung zugunsten einer etwas grifffreundlicheren Außentastatur auf eine Gummilippe verzichtet, sodass man beim Aufschieben in vielen Fällen auf die Displayverglasung drücken muss, was hässliche Fingerabdrücke hinterlässt.

Foto: AMB | D600 4-Seitenansicht

 

Drei Materialien bestimmen die Optik des Geräts: die Gehäuserückseite samt Akkudeckel besteht aus seidenmattem Kunststoff, der sich dank eines schwarzen Gummicoatings namens "Soft-Touch", das Samsung bei vielen seiner neuen Geräte (E730, E760, X200) einsetzt, weich und griffig anfühlt. Für die Slideroberseite und die Gehäusekanten verwendet der Hersteller diffusen glatten Kunststoff in leicht metallischem Anthrazit-Look, das Display ist mit einer gut entspiegelten Verglasung überdeckt, die am oberen Ende perfekt mit dem als Hörer zu gebrauchenden Lautsprecher abschließt.

Foto: AMB | D600 Design

 

Foto: AMB | D600 Rückseite

Bei der Verarbeitungsqualität hat Samsung sogar noch nachgelegt: die Spaltmaße sind geradlinig, leicht rund abgefast und ebenmäßig, der leichtgängige Slidermechanismus völlig ohne seitliches Spiel. Nur in der Vertikalen zeigt die Leichtgängigkeit ihre Nachteile und lässt das Slideroberteil nicht vollkommen fest einrasten. Alle Anschlüsse des Geräts, angefangen vom rechtsseitig untergebrachten Sub-USB-Port für Kopfhörer, Daten- und TV-Kabel sowie anderes Audio-Zubehör (Soundmate) über den linksseitig verbauten Transflash-Port bis zum Netzanschluss am Gehäusefuß sind mit fest sitzenden und perfekt eingepassten Klappen oder Schiebern verschlossen. Am Gehäusekopf findet man eine Öse für Lanyards, an den Seiten die schmalen Grätings für den Stereolautsprecher.

Der Akkudeckel wird anders als bei manch anderem Samsung von einem direkt über dem Netzanschluss sitzenden kleinen Schnapper in Position gehalten und bewegt sich keinen Millimeter, Knarzer beschränken sich bei festerem Druck aufs Gehäuse auf ein Minimum. Subjektiv liegt das D600 sogar noch etwas besser in der Hand als der Vorgänger und weiß mit einer äußerst charmanten Haptik zu begeistern, die das Handy zu einem perfekten Lifestyle-Accessoire werden lässt – allerdings nur, wenn man sich mit der schwarzen Farbe anfreunden kann, denn andere Editionen sind bislang nicht offiziell für den deutschen Markt geplant. Auch die bloßen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: trotz massivem Featurezuwachs misst das D600 nur 2mm mehr an Höhe als das D500, ist dafür 2mm dünner und 1mm schmaler. Das Gewicht entspricht exakt dem des Vorgängermodells.

Display & Tastatur

Das neue Display mit 240x320 Pixeln Auflösung und 262.144 Farben liegt unter einer glattpolierten und entspiegelten Schutzfläche und leuchtet bei höchster Helligkeitsregelung mindestens genauso stark wie bei aktuellen Multimedia-Modellen wie Sharps 903 oder Toshibas TS803.

Foto: AMB | D600 Display / Tastatur

Die höhere Auflösung des kleinen Displays fällt einem nicht sofort auf: erst bei der Ansicht von Bildern oder beim Einschalten des Flash-Menüs fallen einem die deutlich filligraneren Pixelkanten auf. Ein Pixelraster ist überhaupt nicht mehr zu erkennen, lediglich bei Java-Games, die nicht für die Auflösung angepasst wurden, macht sich die Skalierung deutlich bemerkbar. Von der hohen Auflösung profitieren insbesondere die neuen Internet- und Office-Features, auf die wir im näher eingehen: die Ansicht eines hochaufgelösten PDF-Dokuments wirkt unfassbar scharf und detailtreu. Das Display reagiert extrem schnell auf Änderungen der Darstellung, schnelle Bewegungen ziehen keinerlei Schlieren nach sich. Unter Außenlicht lässt sich das Display ebenfalls gut ablesen, mangels transflekiver TFT-Komponente allerdings nicht bei direkter Sonneneinstrahlung. Gegenüber Neigungen des Blickwinkels ist das Display nahezu unempfindlich.

Ein Makel, den wir an dieser Stelle nicht erwartet hätten, ist die Tastatur des Geräts – zumindest, wenn man von den Ansprüchen ausgeht, die im Vorfeld ans D600 gestellt wurden. Alles fängt beim 5-Wege-Navkey mit Bestätigunsbutton an: er ist etwas zu wenig vom Grundgehäuse abgesetzt, was das Erfühlen seiner Unterseite erschwert und zu Vertippern herausfordert – diese können aufgrund der direkt darunter liegenden Löschen-Taste in der Bedienung teilweise verheerende Wirkung haben, wenns schnell gehen soll. Hier muss Samsung noch ein paar Kanten des Gesamtbedienkonzepts einschließlich der etwas irreführenden Dialogführung im Nachrichten-Menü abschleifen.

Die Zifferntastatur wurde ebenfalls einem Redesign unterworfen und besteht beim D600 aus großflächigen, leicht gewölbten Tasten die sich im Verhältnis zu den Gehäuselinien krümmen, beinahe gleich groß sind, aber keinen fühlbaren Abstand zueinander aufweisen. Dies wird dem Konzept zum Verhängnis, denn die Tasten lassen sich voneinander nicht durch Fühlen unterscheiden, die beiden blinden Punkte auf der 5 dürften buchstäblich nur von Blinden erfühlt werden können. Mangels fühlbaren Abstandhaltern wie beim E720 oder Z500 steigt die Rate von Falscheingaben merklich – eigentlich schade, denn das D500 war seinerzeit in Bezug auf die Tastaturbedienbarkeit der Konkurrenz um einiges voraus. Weiterer Schwachpunkt: die Spalte zwischen den Tasten sind vergleichsweise groß und damit potenzielle Staub- und Fusselfänger. Keine Schwächen leistet sich Samsung hingegen bei den Druckpunkten der Tastatur: diese sind sowohl bei Soft- und Navkeys als auch im Bereich der Zifferntastatur absolut gleichmäßig und die Tastenhübe äußerst kurz und knackig. Die Zifferntasten sind bewusst leicht wackelig gelagert, was sich zwar nicht außerordentlich professionell anfühlt, sich aber bei schnellen Nutzereingaben positiv bemerkbar macht: mit etwas Konzentration und Übung lässt es sich extrem schnell mit dem Gerät arbeiten.

Foto: AMB | D600 Tastatur

 

Zusätzlich verfügt das D600 über eine gut verarbeitende und bequem bedienbare Tastenwippe an der linken Seite, mit der sich unter anderem die Gesprächslautstärke regulieren lässt und einen Kamerabutton im rechten unteren Drittel der Gehäusekante, mit dessen Hilfe man das Gerät beim Fotografieren digitalkamera-ähnlich horizontal bedienen kann. Die Tastaturbeleuchtung wirkt etwas weniger gleichmäßig als beim D500 und schimmert in schmutzigem blaugrau genau in solcher Intensität durch die Tasten, dass die Kontraste zwischen Tastenkörper und Beschriftung bei jeder Umgebungsbeleuchtung zu guter Ablesbarkeit führen.

Foto: AMB | D600 Tastaturbeleuchtung

 
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Kommentare
  1. 29.06.11 01:18 Edward Cullen (Gast)

    VAMPIRE FICKEN UM HALB EINS

    ratet mal was die eben gemacht haben wers nicht weiss nimmt Google

  2. 15.06.11 17:59 Orhan (Gast)
    ERSIN du Möchte gern Türke

    Mach den Abflug, hier kommt der Stadtrichter und der sagt das du es nicht wegkriegen kannst

  3. 14.06.11 17:05 ERSIN (Gast)
    nETZ

    wie man auf den bildern sehen kannist auf dem display oben links neben netz ein hörer durch gestirichen bei mir ist das genau so wie kriege ich es weg ? ... :D

  4. 03.10.10 19:40 Anonymous (Gast)

    ich weiß das sind sehr sehr schlecht kann man keine desings machen das ist dumm kauft euch das nicht dumm heit!

  5. 25.09.10 23:42 Anonymous (Gast)
    Sgh-d600

    also ich hab des handy und des is übel shit bei mir funktionirt des gar nicht mehr richtig alo ich finde des sehr schlecht

  6. 21.01.10 16:14 Anonymous (Gast)
    Wie viel kostet das Handy?

    Ich brauche schon seit langem ein Handy und meine SChwester hat gesagt sie kauft mir eins und jetzt wollte ich fragen wieviel dieses Handy kostet.
    Und ob es benutzt wurde.
    ALSO ICH WOLLTE NOCH FRAGEN HAT DAS HANDY SIMLOCK?? UND HAT ES BLUETOOTH ?? KOMMEN DANN VERSANDKOSTEN DAZU WENN MAN DAS HANDY KAUFT???
    Mit freundlcihen Grüßen *******

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