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Sony Ericsson K800i Testbericht

Inhaltsverzeichnis

Lieferumfang & Verpackung

Das K800i ist mit der Marke "Cyber-shot" genetisch verwachsen. So ist auch die Verpackung in der typischen Form von Sonys Digitalkameras gehalten und fällt etwas flacher und breiter aus als die Standardschachteln anderer Mobiltelefone des Herstellers. Der Lieferumfang birgt wenig Überraschungen, ist aber zur Nutzung des gesamten Leistungsumfangs des Handys vollständig bestückt. Neben Handy und 950mAh starkem Akku samt Ladekabel findet der Käufer ein USB-Datenkabel und ein Headset, das sich an den Fastport des K800i anschließen lässt. Eine lederne Trageschlaufe lässt sich schnell an einer am Fuß des Geräts vorgesehenen Metallöse befestigen.

Foto: AMB | Sony Ericsson K800i Lieferumfang

Interessant: der Anschluss am Ladekabel ist durchgeschliffen, sodass man während des Ladevorgangs weiteres Zubehör anschließen kann. Sony Ericssons aktuelle PC-Suite (V1.20) zur Synchronisation liegt ebenfalls bei, genauso wie ein Garantieschein, eine kurze und eine ausführlichere Anleitung mit 56 Seiten Umfang. Wer noch mehr offizielle Informationen zu seinem Handy benötigt, bekommt eine Anleitung direkt als PDF-Download bei Sony Ericsson. Das K800i gehört nicht zur Walkman-Reihe und so verzichtet Sony Ericsson auf die Beigabe eines Memory Sticks. Wenig tröstlich ist da die kleine Broschüre mit einer authorisierten Händlerliste, die das neuartige Memory Stick Micro-Format "M2" führen. 

Design & Verarbeitung

Das Äußere des barrenförmigen Geräts ist bemüht, möglichst wenig vom Innenleben preiszugeben und wird von einem monolithischen Gehäuse aus anthrazitfarbenem Kunststoff bestimmt. Das K800i fällt spürbar größer aus als seine Vorgänger K750i oder W810i und misst einen halben Zentimeter mehr an Höhe sowie 22mm Breite. Das erweiterte Featureset schlägt sich auch in einem deutlich höheren Gewicht nieder: über 15 Gramm mehr Masse sind der Tribut an ein weiteres Megapixel, UMTS und ein größeres Display.

Foto: AMB | Sony Ericsson K800i Vierseitenansicht

Spielereien hochwertigere Materialien Designelemente

Die an den Kanten rund abgefaste Gehäuseform erinnert verdächtig stark ans erfolgreiche Smartphone Nokia N70. Die Seiten des Kamerahandys werden von einem sportiven metallisch glänzenden Kunststoffinlay verziert, der Professionalität und Eleganz versprüht, ohne dabei verspielt zu wirken. Die Rückseite wurde bewusst minimalisitisch gehalten und wird von einer vertikal rutschenden Kameraabdeckung dominiert, die aus glänzend lackiertem, relativ robust wirkenden, glatten Kunststoff besteht. Nach einigen Wochen in Gebrauch offenbarten sich bei vielen Nutzern Materialmängel: trägt man das Handy vorrangig in der Hosentasche, reibt sich der Glanzlack an den Kanten des Sliders ab. Die Federung des Schiebers ist weich ausgefallen und arretiert präzise an ihren Endpunkten. Der Lautsprecher für die Wiedergabe von Mediendateien findet seinen Platz unter einer pretitiös angeordneten Perforation neben der Kamera.

Foto: AMB | K800i Geräterücken / Kameraabdeckung

Dabei fallen auch Verarbeitung und Materialwahl sehr positiv auf: auch stärkeres Herumdrücken auf den Gehäusekanten offenbart bei Neugeräten keine Knarzgeräusche. Nach mehreren Monaten lockern sich die Gehäusebauteile unweigerlich etwas, sodass man insbesondere bei Druck auf den unteren Gehäusebereich nicht vor leichten Knarzern und Quietschen gefeit ist. Der knapp die halbe Rückseite überdeckende Akkudeckel ist deutlich größer ausgefallen als beim K750i und lässt sich mit stärkerem Druck, aber ohne Tricks vom Gehäuse abziehen. Das Design des K800i ist zurückhaltend genug, um sowohl Business-Nutzer und Funktionsbegeisterte anzusprechen, aber auch genug Optik für Lifestyle-orientierte Multimedia-Nutzer zu bieten.

Foto: AMB | K800i Design

Display & Tastatur

Wie viele Hersteller läutet das Sony Ericsson einen Generationswechsel ein, wie man ihn z.B. auch bei Nokias Series40-System (6270), Motorolas V3x, LGs Chocolate oder Samsungs SGH-E900 beobachten kann. Erstes prägnantes Merkmal der jungen Wilden bei Sony Ericsson: das TFT-Display ist mit 240x320 Pixeln deutlich höher aufgelöst und bietet mehr Platz für die Bedienlogik oder das Tippen von SMS. Auch an Brillianz hat der Screen hinzugewonnen: Das K800i-Display wirkt farbklar und brilliant wie beim W900i, hinzu kommt ein ungewohnter Grad an Schärfe, den man den kantengeglätteten Menüschriftarten und dem Redesign der Menüoptik zuschreiben darf. Auch bei Betrachtung aus seitlichen Blickwinkeln bleibt das Display erstklassig ables- und die Farben erkennbar. Bei intensiver Sonneinstrahlung macht die Displaytechnologie und die stark spiegelnde Abdeckung der Ablesbarkeit aber einen Strich durch die Rechnung: eine transflektive Komponente würde dieses Problem zwar mindern, aber auch Abstriche an der Farbklarheit mit sich bringen.

Foto: AMB |K800i Tastatur

An der Tastatur erkennt man die Wurzeln des K800i-Designs, das unverkennbar auf dem des legendären K750i fußt und von dem dieses Handy sein Tastaturlayout erbt. Jede Zifferntaste ist leicht nach unten abfallend angeschrägt, Abstände zwischen den blockartig angeordneten Drückern gibt es keine. Alle Tasten sitzen auf einer gummierten Matte und haben leichtes seitliches Spiel zueinander, was das schnelle Tippen erleichtert. Alle Tasten des Handys vermitteln sehr gutes Feedback über ihre Bedienung und verfügen über äußerst kurze Tastenhübe und etwas knackigere Druckpunkte als beim K750i. Schade, dass die gummierten Tasten nicht ganz abriebsicher sind: nach längerer Benutzung machen sich unschöne Druckspuren bemerkbar.

Als Hauptbedienelement dient ein Joystick, der etwas höher aus dem Gehäuse heraussteht als beim K750i und die präzise Bedienung der Menüs ermöglicht. Ebenfalls stark überdacht wurde die Platzierung der Softkeys, die jetzt ähnlich wie beim W810i aufgeteilt sind und sich dank zentraler und ebenmäßiger Lage auch leichter drücken lassen. Die "Neues"-Taste und der Shortcut für Browser-Funktionen wurden zwischen die Softkeys und die Zurück- und Löschentaste gesetzt und so stark verkleinert, dass man sie nicht versehentlich drücken kann.

Foto: AMB | K800i Tastatur: obere Softkeys / Medienplayer-Taste

Damit nicht genug: da sich das K800i mit seiner leistungsfähigen 3D- und Java-Engine auch hervorragend fürs Gaming eignet, hat der Hersteller zwei fürs mobile Spielvergnügen designierte Buttons am Kopf des Handys vorgesehen. Sie ermöglichen eine ähnliche Handhabung von mobilen Spielen wie z.B. beim W550i oder Motorola A925. Außerdem helfen sie bei der Steuerung der Kamera oder rufen aus dem Standby-Screen heraus die Bildergalerie auf. An den Seiten des Geräts findet man eine tief im Gehäuse eingelassene Tastenwippe zur Regulierung von Hörer- und Soundlautstärke. Auf der gegenüberliegenden Seite findet man den unter einer starren und schwer zugänglichen Plastikabdeckung versteckten Slot für M2-Speichersticks und eine kleine Start/Pausetaste für den MP3-Player.

Kleinere Spielereien bei der Tastaturbeleuchtung unterstreichen den Anspruch von Sony Ericsson, den Begriff "Coolness" im Handy-Bereich für sich gepachtet zu haben. Erweckt man das Telefon aus dem Standby-Betrieb, dimmt die Beleuchtung langsam auf. Nach kurzer Zeit der Nichtbenutzung, fadet die Beleuchtung allmählich davon. Kurios: Die Tastatur wird zunächst nur halb beleuchtet - bis der Dimmvorgang auch die unterste Ziffernreihe erreicht hat, bleibt diese kurzzeitig dunkel. Die Tastaturbeleuchtung ähnelt von Intensität und Ablesbarkeit der des K750i und ermöglicht so auch problemloses Ablesen bei Dunkelheit oder in der Dämmerung. 

Foto: AMB | K800i Tastaturbeleuchtung

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Kommentare
  1. 23.02.13 21:47 Anonymous (Gast)

    Einfach den Sony PC Companion laden, der macht aus Deinem K800i einen hervorragend vernetzbaren Mitspieler ... Erstaunlich, wozu diese alte Handy schon gut war.

  2. 20.02.13 12:22 solist23 (Gast)
    SMS-Problem

    Teil II hat mich sehr interessiert.
    Ich bin leider ein "blutiger Laie".
    Leider kann ich keine SMS senden.
    Alles geht prima, aber nach: "gesendet",
    erfolgt immer ein : Abruch.
    Was mache ich falsch ? Warum gehen die SMS
    nicht raus ? Bitte um Hilfe !

  3. 31.05.11 11:02 Anonymous (Gast)
    SMS auf PC übertragen?

    habe mein K800i schon mehr als dreiJahre und bin sehr zufrieden. Habe auch sehr viele schöne Bilder damit geschoosen, jetzt aber dauert das Einstellen immer länger, woran liegt´s?
    Ich möchte die gespeicherten SMS gern auf den PC übertragen, wie geht das? Weiß einer Rat? meniro@gmx.de

  4. 13.03.11 19:49 Anonymous (Gast)

    Also des handy ist echt topp ^^ hab es schon seit 3 jahren und alles funktioniert suuper ;D über all dabei... beim campen, klettern, wandern, Sport und beim feiern ^^ hat scho eininge stürze ausgehalten :D

  5. 02.02.11 09:57 Fautzemann (Gast)

    und wollt noch sagen, daß ich es nicht schone. durch das metallgehäuse ist es auch als bierflaschenöffner desöffteren im einsatz

  6. 02.02.11 09:55 Fautzemann (Gast)

    Ich hab das handy schon ewig so 5 jahre. und keine probleme. es stürzt nur selten ab und der akku hält gut. der empfang is super und ich würde sagen, das is das beste handy, was ich je hatte...

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