Anfang des Jahres präsentierte uns das japanisch-schwedische Unternehmen Sony Ericsson, welches bekanntlich nicht mit Innovationen in Sachen Mobilfunk geizt, ein weiteres Walkman-Handy seiner Produktpalette, das W810i. Der namentlich amtliche Nachfolger des W800i unterscheidet sich bei näherer Betrachtung der Datenblätter allerdings - wenn überhaupt - kaum von seinem orange-weißen Vorgänger. Doch wie so oft im Leben steckt der Teufel im Detail, den wir mit diesem Test/Update enthüllen wollen.
Während das W800i noch in einer äußerst unkonventionellen und dennoch hochwertig wirkenden Plastikverpackung daher kam, liefert uns Sony Ericsson das W810i wieder K750i-like in einer in schlichtem Weiß gehaltenen stabilen Schachtel.
Befürchtungen, dass sich der Inhalt wie die Verpackung zurück Richtung K750i bewegt, sind gänzlich unbegründet. Seinem Vorgänger nacheifernd findet man neben dem W810i einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Leistung von 900 mAh. Das obligatorische Ladegerät, das mit allen gängigen Sony Ericsson-Geräten mit Fastport-Anschluss kompatibel ist, ist auch enthalten. Ein ebenfalls an den Fastport anzuschließendes USB-Datenkabel, das neben der im W810i integrierten Bluetooth- und Infrarot-Funktion in Sachen Connectivity fast schon keine Wünsche offen lässt, krönt das Ganze.
Die Latte des 38 MB großen internen Speichers kann dank des beigelegten 512 MB großen MemoryStick Pro Duo um ein vielfaches höher gelegt werden. Der somit vorhandene Speicherplatz reicht folglich schon für eine Vielzahl an Lieblingstiteln des W810i-Nutzers. Einen Adapter für ehemalige MemoryStick-Formate legt SonyEricsson ebenfalls bei - genauso wie die seit dem K750i schon übliche Synchronisationssoftware samt der vom W800i bekannten Kopiersoftware Disc2Phone. Die erlaubt es dem Nutzer, die Titel seiner Lieblings-CD komplett ins MP3-Format zu konvertieren und anschließend aufs W810i zu spielen.
Doch all diese Arbeit könnte man sich sparen, läge Sony Ericsson dem Walkman-Handy nicht ein vernünftiges Paar Kopfhörer mit in die Schachtel. Und so kann man sich beim W810i auf ein Wiedersehen mit dem In-Ear-Stereo-Headset freuen, welches direkt an den Fastport-zu-1,5"-Klinke-Adapter angeschlossen wird und somit für unvergleichlichen Musikgenuss sorgt; doch dazu später mehr. Wie schon beim W800i findet der Nutzer auch hier wieder drei Paar weiche Gummistopfen verschiedener Größe für das Headset vor.
Die drei jeweils in den Sprachen Deutsch, Italienisch und Französisch vorhandenen Handbücher erklären dem Nutzer die Funktionen seines neu erworbenen W810i – für "Wiederholungstäter" in Sachen Sony Ericsson dürfte die Bedienung der Kombination aus Walkman und Mobiltelefon allerdings keiner umfassenden Lektüre benötigen.
In Sachen Design hat sich beim W810i im Vergleich zu seinem Vorgänger einiges getan. Die gewöhnungsbedürftige Farbgebung des W800i weichte einer klassischen schwarzen Schalung mit einigen in Metallic-Optik gehaltenen Elementen. Das aus kratzfestem, dickwandigem und durchaus hochwertigem Plastik bestehende Gehäuse ist äußerst griffig und liegt gut in der Hand. Die Kanten wurden allesamt abgerundet und tragen zu einem formschönen Design bei. Im Vergleich zu seinen Vorgängern hat sich rein gewichts- und größenmäßig nicht viel getan, die abgerundeten Kanten und das integrative Design lassen das Handy aber kleiner und leichter wirken als K750i oder W800i.
Darüber hinaus verpasste Sony Ericsson der des W810i, auch "Kameraseite" genannt, ein komplettes Face-Lift. Die Linse der 2-Megapixel-Cam wird nun nicht mehr von einem Schiebemechanismus geschützt, dafür laut Angaben des japanisch-schwedischen Unternehmens durch einen kratzfesten Kunststoff ersetzt. Nachteil dieser Maßnahme ist, dass die Linse in der Hosentasche des Nutzers oftmals zum Staubmagneten avanciert und somit ab und an einer Reinigung bedarf. Dort wo noch bei K750i und W800i der Spiegel für Selbstportraits seinen Platz fand, befinden sich beim W810i der Lautsprecher mit drei Ausgängen. Der Spiegel, der diesmal direkt über den Lautsprechern Platz nimmt, erhielt die für die Walkman-Marke typische orange Farbe.
Das Display misst wie schon bei den Vorgängern 176x220 Pixel, die sich allerdings auf eine etwas größere Fläche verteilen. Waren es beim K750i/W800i noch 1,8 Zoll (4,57 cm) Diagonale, sind es beim Nachfolger 1,9 Zoll (4,83 cm). Optische Unterschiede sind für das normale menschliche Auge nicht bemerkbar. Für leichtere Ablesbarkeit sorgt hingegen der eingebaute Helligkeitssensor. Je nach gemessener Lichtintensität sorgt dieser in der Folge dafür, dass die Display- und Tastaturbeleuchtung entweder herauf- oder herabgesetzt, sowie der Displaykontrast nachjustiert wird. Nicht nur in Sachen Akku ein wirklich nützliches Feature, denn so wird auch bei sehr heller Umgebung die Ablesbarkeit gewährleistet.
Wie bereits erwähnt, erhielt die Tastatur neben dem Gehäuse und dem Design der Kameraseite das vor allem optisch schwerwiegendste Tuning. Da wäre zum einen der in Metalloptik gehaltene 5-Wege-Navkey, der den manchma unpräzisen Joystick des K750i/W800i ersetzt.
Zum anderen verloren die beiden Smartkeys sowie die mittige Shortcut-Taste (K750i) bzw. die Walkman-Taste (W800i) ihren direkten Platz unter dem Display. Erstmals finden beim W810i sowohl Shortcut- als auch Walkman-Taste ihren Weg ins Tastaturdesign. In kreisförmiger Anordnung links des 5-Wege-Navkeys sitzt der linke Softkey, Walkman-Taste und die Rückkehrtaste, während sich der zweite Softkey, Shortcut- und Löschentaste rechts des Navkeys gesellen.
Als wäre die Veränderung der Menü- und der dazugehörigen Navigationstasten designtechnisch nicht schon innovativ genug, veränderte Sony Ericsson auch noch das Design der Zifferntastatur. Diese kommt nun nicht mehr als kompakter "Block" wie beim K750i oder in vier Reihen (W800i) daher, sondern separiert jede einzelne Zifferntaste von der anderen. Dabei sind die Abstände besonders für Menschen mit kleinen und normalen Händen optimal gewählt worden. Darüber hinaus stattete das japanisch-schwedische Unternehmen das W810i an der linken Kopfseite mit einer Play/Pause-Taste aus, mit der sich jederzeit die im Player befindliche Musik starten, fortsetzen oder stoppen lässt. Der Powerbutton am Kopfende darf, wie auf der rechten Kopfseite der obligatorische Auslöseknopf sowie die Tastenwippe für Lautstärke bzw. Zoom, natürlich nicht fehlen. Alle Tasten - angefangen beim 5-Wege-Navkey über die Zifferntastatur bis hin zum Auslöser - besitzen ordentliche, knackige Druckpunkte und liefern ausnahmslos ein schnelles Feedback an den Nutzer.
Das W810i liefert dank dem Helligkeitssensor eine der äußeren Umgebung angepasste in orange gehaltene Tastaturbeleuchtung, die insbesondere das Zentrum der Zifferntastatur gut ausleuchtet. Die Beleuchtung des Navkeys sowie insgesamt aller äußeren Tasten fällt dagegen etwas blass aus.
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hab es schon seit x-jahren, ist einfach nicht tot zu kriegen!
ist mir ins meer gefallen - geht noch
ist im bach gelegen - geht noch
lag im schlamm - geht noch
ist mir x-tausende male runtergefallen, auch aus ganz schönen höhen - geht noch
ich kenn kein robusteres handy!!!
u nach all den jahren, ist es auch immer noch mein mp3 player mit dem selben akku - hält ca. 1 tag wenn man musik hört!!!