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Inhaltsverzeichnis

UMTS-Barren für Einsteiger Sagem MyV-85

Empfang & Sprachqualität

Die Sprachqualität des myV-85 konnte im Test überzeugen. Grund dafür ist die überaus klare Sprachwiedergabe, aus der man einen nur in Nuancen einen leicht blechernen Unterton heraushört. Bei der Empfangsleistung muss man hingegen Abstriche hinnehmen: Alleine durch Handauflegen kann man erhebliche Schwankungen der Balkenanzeige verursachen. Die ideale durch vier Balken symbolisierte maximale Empfangsstärke erreichten wir nur in den seltensten Fällen.

Die Freisprecheinrichtung des myV-85 ist überraschend hochwertig, wenngleich man sich bei deren Nutzung nicht unbedingt an einer stark befahrenen Straße aufhalten sollte. Ihre Maximallautstärke erlaubt sowohl das uneingeschränkte Führen von Videotelefonaten als auch das Führen von Gesprächen, wenn man das Handy neben die Computertastatur legt.

Foto: AMB | Sagem myV-85 Akku

 

Standby- & Gesprächszeit

Die Ausdauer des ungewöhnlich starken Lithium-Ionen Akkus (1100 mAh) ist ein deutlicher Pluspunkt des myV-85 und kann sich diesmal beinahe mit den Angaben des Herstellers messen. Demnach wird die maximale Standby-Zeit mit 300 Stunden angegeben, in der Praxis kam das Gerät bei geringer Nutzung ohne Probleme fünf bis sieben Tage ohne externe Stromzufuhr aus. Bei intensiver Nutzung kann sich dies jedoch schnell wieder ändern: Vor allem UMTS-Funk und Display sind die Stromfresser Nummer 1. Da sich die Displaybeleuchtung während der Nutzung einer Anwendung standardmäßig nicht von selbst abschaltet, kann sich der Akku sehr schnell entleeren, wenn man das Handy beispielsweise im laufenden Kamerabetrieb beiseite legt. Um den Akku vollständig zu laden, benötigt man etwa drei Stunden.

Um Strom zu sparen, kann die Connectivity deaktiviert und der TFT-Screen gedimmt sowie ein Stromsparmodus eingeschaltet werden, der die Beleuchtung des Displays regelt. Mit Hilfe eines Flugzeug-Modus lassen sich alle Funk-Aktivitäten des myV-85 abschalten - der entsprechende Menüpunkt "Radio aus" sollte vielleicht nocheinmal neu übersetzt werden. top

 

Fazit

Mit dem myV-85 verspricht Sagem ein UMTS-Handy für wirklich wenig Geld: für knapp 200 Euro bekommt man das 3G-Handy als Prepaid-Version bei Vodafone. Ob sich die Anschaffung lohnt, ist fraglich. Denn abgesehen von der UMTS-Funktion, einer mittelmäßigen Megapixel-Kamera und einem Steckplatz für microSD-Karten hat das Gerät zumindest für echte Multimedia- und Imaging-Freunde nicht viel zu bieten.

Der Media-Player ist nicht besonders ausgereift, die Datenablage auf dem Handy umständlich und wichtiges Zubehör wie Speicherkarte oder Datenkabel fehlen im Lieferumfang. Für das myV-85 sprechen die durchdachten Business-Funktionen, wie etwa der Kalender oder die umfangreiche Kontaktverwaltung. Der leistungsstarke Akku und die solide Sprachqualität gepaart mit souveränen UMTS-only Funktionen wie Openwave-Browser und reibungsloser MobileTV-Wiedergabe machen das myV-85 zu einem erschwinglichen Einsteigermodell für alle, die einmal in die neue Welt des 3G-Funks hineinschnuppern wollen.

 
 
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Kommentare
  1. 20.03.11 13:22 Anonymous (Gast)
    sagem my v85

    ich hatte das handy selber mal war mein erstes musik handy muss wirklich sagen das dass ding ein wirklicher krampf is, ich bin froh das ich nun sony ericsson habe, weil das preis leistungsverhältniss stimmt

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