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SonyEricssons Walkmanreihe war neben den Musik- und Kamerafunktionen auch meist eines: teuer. Neue Modelle kosteten beim Launch um die 400-500 € ohne Vertrag, was nicht für jedermann erschwinglich war. Die Alternative hieß, einen Mobilfunkvertrag mit dem entsprechenden Gerät abzuschließen. Das es auch anders geht, zeigt das japanisch-schwedische Joint-Venture mit dem W300i. Mit ca. ist das Handy im mittleren Preissegment angesiedelt. Was man für sein Geld bekommt, soll der folgende Test klären.
SonyEricsson scheint von der Idee, seine Musikhandys in einer durchsichtigen Plastikpackung auszuliefern, Abstand genommen zu haben. Wie auch das W810i erreichte uns das W300i in einer Pappverpackung mit orangefarbenen Seitenflächen und dem Walkmanlogo. Unter dem Deckel findet man zuallererst das Telefon, ein Stockwerk tiefer eine Menge Zubehör, das sich in vielen kleinen Schächtelchen versteckt. So ziemlich alles, was man gebrauchen kann, ist mit dabei: Netzteil, USB-Datenkabel, Akku, Headset samt 3,5mm Klinkenadapter und Ohrstecker in 3 Größen. Etwas vermisst haben wir einen Adapter für den neuen Memory Stick Micro M2, der als 256 MB-Version schon im Handy steckte, als wir es auspackten. Der Akkudeckel war ebenfalls schon montiert. Unter all den Pappboxen findet man auf dem Boden der Verpackung schließlich die ausführliche Anleitung, Garantiescheine, PlayNow-Prospekte und die passende Software zum Gerät auf einer CD-ROM. top
Mit Klapphandys hat SonyEricsson wahrlich nicht so viel Erfahrung wie Samsung, nach Experimenten wie dem Z600i mit umgekehrtem Scharnier und dem UMTS-Brocken Z1010 hat sich der Hersteller mit dem Z520i und dem Z300i schließlich auf ein Design eingependelt. Rundliche Formen und eine externe Antenne im Henkelformat fallen auch beim W300i sofort ins Auge. Da es sich beim W300i die Walkmanversion des Z530i handelt, sind die beiden Handys in Bezug auf Form und Gewicht identisch. Mit den 90x47x24,5mm Gehäusemaße in geschlossenem Zustand und einem Gewicht von 94 Gramm ist das Einsteigerhandy recht kompakt, liegt aber schwerer in der Hand als es müsste.
Das gesamte Gehäuse besteht aus kratzfestem, perlmuttfarbenem Kunststoff und macht einen soliden Eindruck. Der Akkudeckel und die vordere Oberschale sind austauschbar, anders als bei anderen Herstellern resultiert das aber nicht in einem übermäßig knarzenden Gehäuse. Lediglich dem Scharnier lassen sich in geöffnetem Zustand beim seitlichen Bewegen leichte Geräusche entlocken und nach einiger Zeit der Bedienung machten sich leichte Schleifgeräusche im Scharnier bemerkbar. Während wir das Handy bislang bei Händlern vorwiegend in weiß entdeckten, kann man es auf Wunsch auch in Anthrazitgrau erstehen. Das Öffnen und Schließen des Folders wird von einer für unseren Geschmack etwas lasch ausgefallenen Feder unterstützt.
Die Vorderseite des W300i lässt keinen Zweifel darüber aufkommen, zu welcher Geräteserie Sony Ericsson das Handy zählt: ein orange/bernsteinfarben leuchtendes Außendisplay und ein schick eingebettetes Walkman-Logo kommunizieren den Anspruch des Geräts als ausgewachsener Walkman-Player. An den Seiten des Handys findet man einen auffallend großen Infrarotport sowie die in glänzendem Walkman-Orange gehaltene Start/Pause-Taste samt Tastenwippe zur Kontrolle der Musik- und Gesprächslautstärke.
Wie bei vielen seiner klappbaren Handys setzt Sony Ericsson auf einen Antennenbügel, den böswillige Zeitgenossen auch gerne als "Henkel zum Wegwerfen" identifizieren – mit dem Stilelement ist Sony Ericsson aber ziemlich einzigartig. Direkt unter dem Bügel findet man den großen Lautsprecher zur Wiedergabe von Gesprächen und MP3-Sound, darunter ziert das SonyEricsson-Logo samt Schriftzug den Rücken des W300i. Eine Lanyard-Öse hat der Hersteller am Boden des Akkudeckels vorgesehen: hier lassen sich die beliebten Handybändchen ohne große Fummelei einhaken. Ohne Entnahme des Akkus lässt sich auch die Speicherkarte wechseln: der Slot für Memory Stick Micro (M2)-Karten liegt neben dem Batteriefach. top
TFT-Display Brillianz Außendisplay »Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.