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Sony Ericssons Z550i ist ein handfester Vertreter der Business-orientierten Lifestyle-Klasse von Sony Ericsson. Das Mittelklassemodell erreichte uns in einer typischen quaderförmigen Verpackung mit Sichtfenster, die der Hersteller für die meisten seiner Mittelklasse-Handys nutzt. In der goldfarbenen, mit Blättern verzierten Aussparung der Pappschachtel liegt das Z550i, darunter befinden sich Ladegerät und kabelgebundenes Stereoheadset.
Schade, dass sich Sony Ericsson aufs Minimum beschränkt: auf ein Datenkabel oder einen Memorystick kann man erfahrungsgemäß noch verzichten, das Fehlen einer Software-CD bleibt aber unverzeihlich. Die äußerst schmale Anleitung legen Kenner des Herstellers hingegen nicht als Mangel aus, denn bislang hat sich noch niemand im Menü eines SE-Handys verirrt. top
Das Z550i hat mit allen bisherigen Foldern von Sony Ericsson optisch wenig gemeinsam, folgt ideologisch aber dem Z600i, das vor knapp zweieinhalb Jahren auf den europäischen Markt kam. Das Design des Handys ist einzigartig und passt augenscheinlich vor allem zur Designlinie von Sonys Vaio-Notebooks. Dabei gelingt Sony Ericsson die Gratwanderung zwischen maskuliner Protzigkeit und zurückhaltendem Edeldesign ziemlich gut. Vor allem die Materialwahl ist ein klarer Pluspunkt des Klapphandys: kühles poliertes Aluminium dominiert die Schalung der Außenseite, robuster schwarzer Kunststoff die Innenseite. Mit 87x45mm Außenmaß passt das Gerät trotz 20mm Dicke und 92 Gramm Gewicht in jede Hemd- und Hosentasche.
Manch einer mag den "Henkel" vermissen, der früher als Bügelantenne satte Empfangsleistung versprach. Handyschmuck oder Lanyards muss man jetzt geduldig an einer im linken Scharnierende eingefrästen Öse einfädeln. Die Oberseite des Folders beherbergt die 1,3-Megapixel scharfe Digitalkamera samt Spiegel und ein blau-monochromes Außendisplay. Die Kamera sticht hervor: ein stämmiger Metallring säumt die Linse, die darin etwa einen Millimeter tief eingelassen ist und nach längerer Benutzung das eine oder andere Staubkörnchen einfängt.
Die Rückseite offenbart neben einem kreisabschnittförmigen Lautsprecherausgang auch einen Anschluss für eine externe Antenne. Der geriffelte SonyEricsson-Schriftzug auf dem Akkudeckel dürfte nach längerem Tragen in der Hosentasche deutliche Kratzspuren davontragen. Der Deckel hat leichtes vertikales Spiel und lässt den einen oder anderen Knarzer von sich vernehmen, kann dafür aber leicht vom Gehäuse gelöst werden - praktisch, weil man so leichter an den MemoryStick Micro-Slot herankommt, der sich unter dem Akkudeckel verbirgt. top
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