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He is a Punkrocker, yes he is! Sony Ericsson W850i

» Seite des Herstellers » Vorgängermodelle: Sony Ericsson W900i, W550i
» Schwestermodelle: Sony Ericsson W710i, W950i » Vergleichbare Geräte: Samsung SGH-Z400, SGH-Z720, Nokia 6280, BenQ-Siemens SL91, Motorola RIZR, LG KU800 UMTS-Chocolate

Empfang & Sprachqualität

Vom Empfang wird man beim W850i in den seltensten Fällen im Stich gelassen, doch wirkt zumindest die Balkenanzeige relativ instabil. Alleine durch gezieltes Handauflegen kann man der Anzeige bis zu drei Balken abluchsen. Verkneift man sich solche Experimente, ist man sowohl in D- als auch E-Netzen stets zu erreichen. Besonders gut versteckt hat Sony Ericsson diesmal den Anschluss für eine externe Antenne: wer das Handy gerne an eine am Kfz montierte Antenne anschließen möchte, sollte einmal unter dem kleinen Rückspiegel für Selbstportraits nachschauen.

Wer sich der nach wie vor ziemlich innovativen Thematik der Videotelefonie verschrieben hat, wird vom W850i nicht gerade begeistert sein. Ganz davon abgesehen, dass die Frontkamera lediglich mit 176x144 Pixeln aufzeichnet (fürs Videotelefonat ist das völlig ausreichend, nur die Qualität leidet), wirken die Bilder beim Empfänger ziemlich blass und auch alles andere als scharf. Im Vergleich zu LGs neuem UMTS-Chocolate hinterlässt das W850i in diesem Bereich keinen wirklich guten Eindruck. Während des Videocalls kann man zwischen den Kameras wechseln oder dem Gegenüber ein beliebiges Bild aus der Galerie präsentieren.

Die Sprachqualität hat zumindest im Vergleich zum K800i deutlich zugelegt: wurden wir beim Cyber-shot Handy stets von einem unterschwelligen Rauschen begleitet, leistet sich das W850i hier kaum Verfehlungen. Unsere Gegenüber verstanden wir stets klar und deutlich, auch kurze Gesprächsaussetzer blieben ein eher seltenes Phänomen. Die maximale Lautstärke könnte einen Tick höher sein, um sich auch in lauter Umgebung gut verständigen zu können.

So gut die Sprachqualität im normalen Gebrauch mittlerweile auch ist, umso unbrauchbarer ist die Freisprecheinrichtung. Wenn das Gerät mit dem Display nach oben auf dem Tisch liegt, wird der Lautsprecher komplett angedeckt. So verringert sich die Lautstärke des Geprächspartners immens, hinzu kommt ein blecherner Klang durch das Aufliegen auf ebener Fläche. top

Foto: AMB | W850i Akku

 

Standby- & Gesprächszeit

Im W850i kommt der gleiche 950mAh starke Akku wie im K800i zum Einsatz. Da beide Handys sich im Funktionsumfang ziemlich ähnlich sind, kommen sie auch auf ähnliche Ausdauerwerte. So saugen UMTS, das große Display und Bluetooth bei beiden Geräten den Saft aus der Batterie. Die Herstellerangaben von 14 Tagen Standby und 7 Stunden Sprechzeit darf man getrost revidieren, auch wenn man das Handy lediglich im GSM-Netz betreibt. Wir schafften es, das W850i unter normaler Nutzung maixmal 5 Tage am Leben zu erhalten. Vertrauen sollte man insbesondere nicht der Akkuanzeige: manchmal kann ein beinahe leer angezeigter Akku noch locker zwei Tage durchhalten, manchmal macht ein laut Anzeige halb aufgeladenes Gerät nach wenigen Stunden schlapp; gut, dass eine vollständige Akkuladung gerade einmal zwei Stunden in Anspruch nimmt.

Wer ausschließlich die Walkmanfunktionen nutzen möchte, kann vom Flugzeugmodus Gebrauch machen. Dieser schaltet alle Telefonie- und Datenfunktionen aus und lässt das Handy ausschließlich als MP3-Player agieren. Der Zugriff auf PIM-Funktionen, Spiele oder die Kamera bleibt einem so aber verwehrt. top

He's a Punkrocker, yes he is. Was die Punkbewegung auszeichnete, war ein schneller Musikstil und ein äußerst gewöhnungsbedürftiges Outfit mit revolutionären Zügen. Das W850i ist als Slider für Sony Ericsson mindestens ebenso ungewöhnlich wie grüngefärbte abstehende Haare für einen Musiker der frühen 80er - und mindestens genauso schnell.

Während sich die allgemeinen Handy-Funktionen gegenüber dem K800i nur marginal verändert haben, schlägt sich das W850i vor allem als Ersatz für MP3-Player äußerst gut: Album-Infos inklusive Cover-Art, TrackID, Active-Light und eine aufpolierte animierte Oberfläche für den Player katapultieren das Gerät übers iPod-Niveau. Apples Musterknaben holt das schwedisch-japanische Joint-Venture nur aus Speicherplatzgründen nicht ein - sichert sich aber mit über 4GB potenzieller Kapazität für Musik einen Spitzenplatz unter den Music-Phones.

Gefällt einem das Design, das trotz witziger Ideen nicht gerade mit Handlichkeit oder Leichtigkeit besticht, ist man mit dem W850i bestens beraten. Der Funktionsumfang überzeugt in allen Bereichen, insbesondere Kamera, Internetfunktionen, Gaming und PIM-Features sind außerordentlich ausgereift. Defizite leistet sich das Handy allenfalls in der nicht ganz stabilen (aber überaus vollständigen) Shortrange-Connectivity und in der Kontaktverwaltung (Stichwort SIM-Integration). Kurzum: ein äußerst empfehlenswertes Gerät für Musik-, Sony Ericsson- und Sliderfreunde! und Francois Grussert

 

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Bewertung
Hardware
Design 80%
Verarbeitung 80%
Sprachqualität 80%
Akku 60%
Connectivity 80%
 
Gesamtwertung
Gesamteindruck 83%
Features
Bedienung 65%
Internet 85%
Messaging 85%
PIM-Funktionen 85%
Sound 100%
Kamera 90%
Gaming 100%
Video 90%
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Kommentare
  1. 26.04.11 21:44 Anonymous (Gast)

    Wo genau ist jetzt das Steuerkreuz? Sind das die 4 kleinen orangenen Tasten??

  2. 30.04.10 15:19 Anonymous (Gast)
    Wir sind die Eyterkinder xDD

    etwas dick aber sonst sehr sehr schickdele ;D

  3. 23.09.09 16:23 Mike Leitner (Moderator)

    interessant:) wie alt ist das handy?

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