Die Verpackungen der N-Series von Nokia gleichen sich in Form und Aussehen, auch das N73 macht hier keine Ausnahme. Das Corporate Design bedeutet in diesem Fall für den Käufer: Ein imposanter Karton, gepflastert mit kleinen Fotos auf der Vorderseite, die schon vor dem Öffnen die vielfältigen Möglichkeiten des Gerätes illustrieren. Im Karton stecken, neben dem Handy, der obligatorische Netzstecker samt Adapter für ältere Anschlüsse, ein kabelgebundenes Stereo-Headset und eine 128 MB große miniSD-Karte. Natürlich geizen die Finnen auch beim N73 nicht mit Software und ausführlichem Dokumentationsmaterial. Neben der ausführlichen 150 Seiten starken Bedienungsanleitung und der CD-ROM (enthält die PC-Suite, Nokia Lifeblog und diverse Zusatzprogramme), findet der Nutzer Booklets, die weitere Software für das N73 vorstellen sowie "Erste Schritte" mit dem neuen Telefon erläutern. Doch das ist noch nicht alles, Nokia hat noch kleine aber feine Gimmicks dazu gepackt: Ein Staubtuch und ein Lanyard sind die kleinen Zugaben, die ein N-Series-Modell vom grauen Einerlei abheben.
Wie alle Modelle der N-Series präsentiert sich das N73 in metallisch glänzender Edelhülle und verchromten Tastenfinishs auf der Gehäusefront. Dabei kommt ausschließlich höherwertiger Kunststoff zum Einsatz, mangels Aluminium- oder Magnesiumverschalung wirkt das Gerät haptisch weniger ansprechend als beispielsweise das N93. Das Handy liegt mit 110x49x19mm und 116 Gramm Gewicht ähnlich schwer in der Hand wie Sony Ericssons 3-Megapixler K800i. Nokia setzt optisch aber weniger starke Akzente als die Konkurrenz aus Schweden. Das N73 präsentiert sich angenehm glatt, schnörkellos und ebenmäßig.
Speicherkartenslot, POP-Port und der winzige Anschluss fürs Ladegerät finden auf der Fußseite des N73 ihren Platz. Direkt darunter liegt auch das Mikrofon, das wie der kopfseitig verbaute Stereolautsprecher unter einer futuristischen Lochraster-Optik versteckt wird. Die Rückseite des Barrens ist aus samtartigem Kunststoff gefertigt und fällt optisch angenehm unscheinbar aus. Schiebt man den großflächigen Slidermechanismus herunter, entblättert sich die empfindliche großlinsige Kameraoptik samt LED-Blitzlicht. Der Slider wird von einer strammen Feder an seinem Platz gehalten und lässt sich dank einer griffigen Punktrasterung leicht auf- und zuschieben. Erst nach einigen Wochen Nutzung lockert sich der Slider etwas, was sich in einem minimalen Klappern äußert.
Kritisieren lässt sich an der Verarbeitung des N-Series-Modells sonst nur wenig: Beim N73 sitzen alle Einzelteile fest an ihrem Platz und lassen nicht einen einzigen Spalt zueinander erkennen; selten sah man ein derart sauber und robust verarbeitetes Handy aus finnischer Produktion. Auch unter dem Akkudeckel kann das N73 überzeugen: Statt in eine wackelige und scharfkantige Blechkonstruktion, schiebt man seine SIM-Karte beim N73 in einen gut zugänglichen Slot neben dem Akku. top
Das sticht sofort ins Auge: Als Display kommt bei Nokias N73 eine 18Bit-Komponente zum Einsatz, die auf üppigen 2,4 Zoll Diagonale 240x320 Pixel darstellt. Erst bei genauerem Hinsehen lässt sich ein feines Pixelraster erahnen, das aber aufgrund der kanntengeglätteten Schrift- und Symboldarstellung kaum ins Gewicht fällt. In puncto Leuchtkraft und Kontrast reicht das Display locker ans K800i heran, insbesondere die satte Farbwiedergabe ist für die Darstellung von Fotos und Videos hilfreich. Positiv auch, dass das Display nahezu immun gegenüber Neigungen des Blickwinkels ist. Dank transflektiver Bauweise lässt sich der Bildschirminhalt auch unter starkem Außenlicht bequem ablesen, im Standby-Modus werden Datum und Uhrzeit sowie Hinweissymbole auf entgangene Anrufe bzw. Nachrichten angezeigt.
Die Tastatur fällt ähnlich zierlich aus wie die des Vorgängers N70, doch das machen die wohlüberlegte Anordnung der Softkeys und der gut gewählte Schwerpunkt des Geräts wieder wett. Während das Haupttastenfeld mit gleichmäßig großen und dank kleiner Kunststoffbrücken gut unterscheidbarer Tasten zum bequemen Schreiben von Kurznachrichten einlädt, umrahmen die S60-üblichen Softkeys den Ziffernblock. Sie sind ähnlich wie beim 6670 stark in die Länge gezogen, wegen ihrer glatten Lackierung schwerer erfühlbar und dürften Nutzer mit großen Fingern vor gewisse Herausforderungen stellen. Die Druckpunkte aller Tasten fallen bei kurzem Tastenhub gleichmäßig weich aus. Einzig der im Zentrum der Softkeys thronende kurzköpfige Joystick vermochte uns nicht so recht zu überzeugen: Zwar reagiert er souverän und zuverlässig auf Eingaben, doch mit seinem wackeligen Spiel nach allen Seiten macht er nicht den Eindruck, volle zwei Jahre Vertragslaufzeit durchzuhalten.
Eine weitere Taste findet man auf dem Kopf des N73: Direkt zwischen den zwei Ausgängen für den Stereo-Aktivlautsprecher findet man hier einen ins Gehäuse eingelassenen Power-Button, der bei laufendem System das Menü zur Aktivierung von Situationsprofilen öffnet bzw. die Tastensperre an- oder das Handy nach längerem Druck abschaltet. Auf der rechten Seite des N73 findet der Nutzer drei spezielle Tasten, die zur Bedienung der Kamera dienen (Zoom, Galerie, Auslöser) und eine gut erfühlbare Tastenwippe zur Steuerung der Musiklautstärke bei laufendem Medienplayer.
Die blaue Tastaturbeleuchtung fällt halbwegs gleichmäßig aus und leuchtet kräftig durch die transparente Tastenbeschriftung. Praktisch: Ein Helligkeitssensor sorgt dafür, dass die Beleuchtung nur bei Dunkelheit aktiviert wird - er reguliert auch die Helligkeit des Displays, das im Dunkeln die Leuchtkraft reduziert, um die Augen des Nutzers zu schonen und Strom zu sparen. top
der sogenannte power - schalter ist der On.Button. Wie kannst du den denn nicht kennen wenn du das Handy benutzt?
Ich hab auch so ein Handy .Das mit dem powerschalter wusst ich garnich.
Das Handy ist einfach nur der Hammer
Das Beste was ich jemals hatte.Zuverlässig und unkompliziert.
ich hab das handy und nutzte es normal also ich hör manchmal bischen musik und telefonier par minuten und der akku ist schon an einem halben tag leer