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ultraschlankes Walkman-Phone im Silbermantel Sony Ericsson W880i

Lieferumfang & Verpackung

Da sieht man es wieder: auch wenn alle behaupten, dünn sei doch nicht immer schön, verfallen Modedesigner, Teenie-Girls und Handy-Hersteller dem Schlankheitswahn und eifern ihrer Konkurrenz auf der Jagd nach dem schmalsten Mobiltelefon nach. Sony Ericsson präsentiert mit dem ersten Modell seiner 2007er-Kollektion ein aufsehenerregendes Handy im Metallmantel, das technisch wie körperlich viel bzw. wenig zu bieten hat. Wir verraten im Detail, was es mit dem Hype ums schöne neue W880i auf sich hat.

Foto: AMB | Sony Ericsson W880i Lieferumfang

 

Zunächst einmal eine Menge Lieferumfang: neben dem obligatorischen Netzteil, das übrigens nach wie vor auf einen Fastport-Stecker setzt, steckt im schlichten silbergrauen Karton ein USB-Kabel, ein angenehm zu tragendes kabelbasiertes Stereo-Headset mit Gummi-Ohrsteckern in drei verschiedenen Größen und ein 3,5mm-Klinkenadapter , mit dem sich das W880i wie seine Walkman-Geschwister auch problemlos an die heimische Stereoanlage anschließen lässt. Dazu gibt's die übliche Telefonsoftware, bestehend aus der Ripping-Software Disc2Phone und Sony Ericcsons neuester PC Suite. Die in drei Sprachen beiliegende Anleitung fasst sich kurz: auf etwa 50 locker bedruckten Seiten werden in Kurzform die Handy- und Komfort-Funktionen erläutert, den Rest lernt man "by doing" in der Praxis mit dem Handy. Wichtigste Zugabe: ein 1GB großer Memory Stick "M2" Micro. top

Design & Verarbeitung

Schlanke Handys haben einen ganz besonderen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten im konventionellen Gewand: sie verschwinden mühelos auch in Hemd-, Jacken- und Handtaschen, ohne dabei auf sich aufmerksam zu machen. In diese von Samsung, Motorola und BenQ-Siemens dominierte Bresche quetscht sich das W880i als erstes Ultraslim-Phone des schwedisch-japanischen Joint-Ventures Sony Ericsson und rutscht dabei knapp am aktuellen Rekordhalter Samsung SGH-Z370 von Samsung vorbei, das trotz HSDPA-Connectivity noch einen Millimeter dünner ist. Aber bei knapp 9mm Gehäusetiefe und einem P300-ähnlichen Außenmaß von 102x45 Millimetern und etwa 90 Gramm Gewicht kann eigentlich niemand meckern - ganz im Gegenteil: ein technisch ausgereifteres Handy dieser Größe ist derzeit nicht auf dem Markt erhältlich.

Foto: AMB | Sony Ericsson W880i Vierseitenansicht

 

Beim W880i wird alles anders: die von Sony Ericsson gewohnte einfache Plastikverschalung weicht gebürstetem Stahl, die Rückseite ist mit samtweichem Softtouch-Material ausgeschlagen. Als Eye-Catcher platziert der Hersteller sein Walkman-Logo als Prägung auf der Stirnseite bzw. als ausgespartes Glanz-Emblem auf dem Gehäuserücken. Ein Materialmix aus glänzenden, gebürsteten und matten Metallvarianten verleiht der Front ihren unverwechselbaren Charakter.

Ebenso überzeugend wie das Design wirkt auch die Verarbeitung der  musikalischen Schlankheitskönigin. Über Knarzer muss man sich genauso wenig Gedanken machen wie über staubfangende Spaltmaße. Zwar hat der ultradünne Akkudeckel minimales Spiel in vertikaler Richtung, trotzdem lässt er sich nur unter Zuhilfenahme spitzer Fingernägel aus seiner Fassung lösen. Im unteren Bereich des Gehäuses findet man eine gut zugängliche Öse für Lanyards und einen Anschluss für externe GSM-Antennen.


Der flächenmäßig überdimensionierte 950mAh-Akku verdrängt den Fastport-Ausgang für Headset, Lade- und Datenkabel an den den linken Rand des Handys. Direkt darunter findet man einen winzigen Slot für die noch winzigere MemoryStick M2-Datenkarte, der von einer fest sitzenden Kunststoffabdeckung vor äußeren Einflüssen geschützt wird. Ähnlich filligran fallen alle anderen Gehäuseöffnungen aus: ein winziges Löchlein am Fuß des Geräts lässt die Position des Mikrofons erahnen und auch den halbkreisförmigen Lautsprecher für die aktive Wiedergabe digitaler Musik haben wir erst nach einer längeren Suche neben dem Sony Ericsson-Logo am Kopf der Rückseite gefunden. Doch sollte man sich alleine wegen der Uhrmacher-ähnlichen Feinheit aller Bedienelemente nicht zu dem Glauben verleiten lassen, dass Staub und Fusseln keine Angriffsfläche fänden: schon nach wenigen Minuten Nutzung stellt man fest, dass vielen Ecken und Kanten - beispielsweise die Abstandsflächen zwischen den deutlich herausragenden Zifferntasten - Fett und Staub magnetisch anziehen. Säubern lässt sich das ganze freilich allenfalls mit Wattestäbchen oder Mikrofasertüchern.

Foto: AMB | Sony Ericsson W880i Fastport / Memory Stick M2-Slot

 

Display & Tastatur

Das von K800i und W850i bekannte QVGA-Display mit 262.144 darstellbaren Farben schrumpft Sony Ericsson fürs W880i auf 1,8 Zoll Diagonale. Damit verschärfen sich die kantengeglätteten Bildschirmschriften zu einer optisch bislang allenfalls von Nokias N80 erreichten Präzision. Allzu viele Dioptrin sollte der Ablesende allerdings nicht zählen: insbesondere beim Surfen auf dichtbeschriebenen Websites kann die Übersicht wegen der kleinen Schrift schon mal verloren gehen. Dafür bleibt man dank Stromsparuhr auch im Standby-Modus mit Hilfe einer permanenten Monochromanzeige über Uhrzeit und eingegangene Nachrichten informiert.

Foto: AMB | W880i Tastatur

 

Während böswillige Zeitgenossen das Design von Samsungs stählernem Zwergenphone SGH-P300 seinerzeit gerne auf das Wort "Taschenrechner" reduzierten, gibt es beim W880i wenig Anhaltspunkte, um sich lächerlich zu machen. Sony Ericssons Designabteilung hat sich insbesondere über die Bedienbarkeit der Haupttastatur Gedanken gemacht und sich für äußerst schmale aber sauber erfühl- und unterscheidbare Minitasten entschieden, die räumlich weit genug voneinander abgesetzt sind, um mit ein wenig Übung fehlerfrei und schnell SMS tippen zu können. Gleiches gilt fürs präzise gelagerte 5-Wege-Steuerkreuz, das wie alle Softkeys und Zifferntasten über lange Tastenhübe und weiche aber gleichmäßige Druckpunkte verfügt. Während sich die gängigen Softkeys aller Sony Ericsson-Handys wie ein Browser-Shortcut, Neuigkeiten-, Löschen- und Zurücktaste auch auf dem W880i finden, hat sich der Hersteller gegen einen Power-Button entschieden; um das Handy abzuschalten, muss man jetzt die Löschentaste länger als fünf Sekunden drücken. Ins Profilmenü gelangt man standardmäßig nur noch übers Einstellungsmenü bzw. einen entsprechenden Shortcut.

Foto: AMB | W880i Walkman-Taste

 

Schwieriger gestaltet sich die Bedienung der Funktionstasten an den Rändern des Gehäuses. Die Walkmantaste ist kaum breiter als anderthalb Millimeter und wie die ähnlich kleine Kamerataste nicht mehr erfühlbar. Rekordverdächtig klein fällt auch  der gefederte Zweiwege-Schieberegler für Zoomfunktion und Lautstärkesteuerung aus; ihn in einer hektischen Situation souverän mit einem Finger zu bedienen dürfte nicht jedem Nutzer leicht fallen. Ein praxistaugliches Bild hinterlässt dafür die weiße Tastaturbeleuchtung: sie strahlt zwar aus den Gehäusespalten an den Tastenrändern heraus, erlaubt aber auch nachts die glasklare Ablesbarkeit der kleinen Tastenbeschriftungen.

Foto: AMB | W880i Tastaturbeleuchtung

 
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Kommentare
  1. 02.11.11 11:13 Anonymous (Gast)

    des w880i ist so ein scheiss handy ich würd mir des k800i kaufen ist viel besser

  2. 11.03.11 09:40 Merr (Gast)

    Dieses Handy ist das das beste von sony ericcson find ich !!!!!

  3. 18.02.10 09:03 Hellrazzer (Member)

    Sony Ericson baut gute Handys hab seit längeren auch ein Sony komm gut klar damit.

  4. 31.01.10 00:38 okluehr (Gast)
    Ich bin mit dem Handy aufgewachsen!

    Habe es schon ein Jahr lang!

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