Besonders beeindruckt waren wir von der Verbesserung der Sprachqualität, die Sony Ericsson dem W880i verlieh. Zwar untermalte in vielen E-Netzgesprächen ein permanent wahrnehmbares Grundrauschen die Konversation, dafür klang der Gesprächspartner wesentlich natürlicher als bei den Vorgängern. Noch besser verhielt es sich bei den Festnetztelefonaten, die wir führten: bis auf ein etwas schwaches Gesamtvolumen des übertragenen Gesprächs konnten wir uns in keinem Punkt über das W880i beschweren.
Trotz der geringen Bautiefe gelingt es Sony Ericsson, das W880i mit einer souveränen Empfangsleistung auszurüsten. Die Balkenanzeige wirkte weit weniger nervös als noch beim W850i und hielt auch in bekanntermaßen schlecht abgedeckten Regionen die Netzverbindung aufrecht. Unser Testmuster erkannte auf Anhieb den Aufenthalt in O2s Homezone und quittierte ihn mit einem deutlich sichtbaren Häuschen in der Statussymbolleiste. Nutzt man keine UMTS-Verbindungen, lässt sich der Netzzugang auf GSM beschränken. Die Neueinwahl nach der Rückkehr aus dem USB- oder Flugzeugmodus meisterte das W880i in weniger als 10 Sekunden.
Nichts zu meckern gibts auch bei der : 950mAh schlummern bei voller Ladung im Li-Ionen-Akku des W880i. Das reicht aus, um das Telefon auch unter massiver Beanspruchung über zwei Tage am Leben zu erhalten. Hält man sich mit Multimedia-, Online- und Bluetooth-Funktionen etwas zurück, sollten die vom Hersteller angegebenen Ausdauerwerte problemlos erreicht werden. Um Strom zu sparen, lässt sich die Funkaktivität des Handys gänzlich abschalten. Hierfür muss das Telefon nach einem Neustart in den versetzt werden, welcher ausschließlich den Zugriff auf die integrierten Musikfunktionen erlaubt.
Im Frühjahr vor drei Jahren warteten wir aufs K700i, vor zwei Jahren aufs K750i, vor einem Jahr aufs K800i und jetzt aufs W880i. Doch der technologische Wow-Effekt reduziert sich angesichts der technischen Nähe zum W850i auf Design und Außenmaß des ultraflachen Neulings aus japanisch-schwedischer Koproduktion. Emotional betrachtet handelt es sich bei Sony Ericssons erstem superdünnen Handy um einen Leckerbissen - den wir allerdings schon bei BenQ-Siemens S68 oder Samsungs SGH-P300 genießen durften. Das stählerne Monoblockdesign wird nicht jeden Kunden begeistern können, macht aber nicht zuletzt wegen der ausgeklügelten Materialwahl eine Menge her.
In der Gesamtheit bleibt der Eindruck eines in jeder Hemd- und Jackentasche nahezu unsichtbar versenkbaren Walkman-Handys mit nahezu bedeutungslosen Kamera-Funktionen aber ausgereifter und grundsolider Connectivity. Deutliche Fortschritte bei Sprachqualität und Akkuausdauer lassen das W880i auch dort wildern, wo Südkoreaner und Nordamerikaner ihre Claims abstecken: in den Taschen musikalischer Business-People.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
100%
|
| Verarbeitung |
100%
|
| Sprachqualität |
90%
|
| Akku |
90%
|
| Connectivity |
80%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
85%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
95%
|
| Internet |
85%
|
| Messaging |
85%
|
| PIM-Funktionen |
85%
|
| Sound |
100%
|
| Kamera |
60%
|
| Gaming |
80%
|
| Video |
60%
|
Dieses Handy ist das das beste von sony ericcson find ich !!!!!
Sony Ericson baut gute Handys hab seit längeren auch ein Sony komm gut klar damit.
Habe es schon ein Jahr lang!
des w880i ist so ein scheiss handy ich würd mir des k800i kaufen ist viel besser