Das Testmuster wurde uns freundlicherweise direkt vom Netzbetreiber Vodafone zur Verfügung gestellt, dementsprechend navigierten wir mittels Vodafones Navigator durch die Straßen der Großstadt Berlin. Die zum Einsatz kommende Software stammt vom israelischen Navigationspezialisten Telmap und ist eine sogenannte Offboard-Lösung, Kartenmaterial befindet sich nicht auf dem Smartphone, sondern wird via GPRS von einem Server abgerufen; dort erfolgt auch die Routenberechnung, die dann an das mobile Endgerät weitergeleitet wird. Der Vorteil gegenüber einer Onboard-Lösung (wie etwa Navicore) besteht in der Aktualität des Kartenmaterials und den geringen Anforderungen an den mobilen Speicher; nachteilig sind dagegen die laufenden Kosten für die notwendige Datenverbindung und Routenplanung.
Im Hauptmenü findet der Nutzer neben dem Navigator eine weitere und vor allem für Fußgänger überaus praktische GPS-Anwendung: ein Klick auf die Straßenkarte im Hauptmenü führt direkt zu einer 2D-Ansicht mit der eigenen Position im Zentrum, die über ein Kontextmenü ebenfalls Routenberechnung und Navigation erlaubt.
Die breite Palette aller Features findet man jedoch nur im echten Navigator von Vodafone. Der Ausgangsbildschirm eröffnet bereits einen ersten Einblick. Unter "Mein Standort" verbirgt sich eine ähnliche Ansicht wie sie die Straßenkarte bietet - eine Erklärung des Stichworts "Routenberechnung" erübrigt sich. "Finden&Zeigen" ermöglicht eine von der GPS-Antenne unabhängige stadtplan-ähnliche Kartenanzeige. Hinter dem Menüpunkt "Adressbuch" verbirgt sich die praktische Idee, eigene Adresseinträge auflisten zu können - leider wird dem Nutzer hier keine Direktverlinkung in die Karte geboten, man muss zur Zieleingabe den Straßen- und Ortsnamen via Copy&Paste in die Anwendung übertragen.
Die Routenplanung gestaltet sich nicht zuletzt dank der QWERTZ-Tastatur bequem und unkompliziert. Das System akzeptiert auch "unscharfe" Ziele ohne genauere Straßen- oder Postleitzahleneingabe und steuert in diesem Fall die jeweilige geographische Mitte an. Mit der GPRS-Verbindung nimmt die Routenberechnung zwischen 10 Sekunden (Berlin-Rostock) und 1 Minute (Berlin-Rom) in Anspruch.
Jede berechnete Route berücksichtigt aktuelle Verkehrsinformationen, die man sich auch gesondert anzeigen lassen kann. Die eigentliche Navigationsansicht ist zwar optisch mager (wahlweise Pfeil- oder 2D-Kartenansicht) aber übersichtlich, alle relevanten Informationen werden seitlich eingeblendet und bei Dunkelheit kann man in die leuchtschwächere Nachtansicht umschalten. Doch aufs Display wird der Nutzer ohnehin nicht allzu häufig schauen, er kann sich auf eine angenehm modulierte - und nicht wechselbare - Frauenstimme verlassen, die dank des kräftigen Lautsprechers auch bei Straßenlärm oder tobenden Kindern auf der hinteren Sitzbank noch zuverlässig bis zu den Fahrerohren durchdringt.
Natürlich sind von der Apotheke bis zum Postamt zahllose Points of Interest implementiert, die in der Übersichtskarte als kleine Symbole angezeigt werden. Über den Menüpunkt "Sonderziele" kann der Nutzer gezielt nach Points of Interest in einem einem bestimmten geografischen Radius suchen: das nächste italienische Restaurant in der Nähe meines aktuellen Standortes? Dank des 8800 muss man auch in der Fremde nicht auf seine Gewohnheiten verzichten! Ob das begrüßenswert ist, sei dahingestellt. Beim Stöbern in den Karten fällt jedoch ein gravierendes Handicap ins Auge: jeden Kartenzoom und zahlreiche Scrollbewegungen bestraft das System mit Laderoutinen, die zwar kurz ausfallen - in ihrer Häufigkeit die Geduld jedoch auf eine harte Probe stellen. top
Musikalisch bietet das 8800 ein mit dem 8100 Pearl nahezu identisches Bild: die Features sind relativ zahlreich, der Bedienkomfort spärlich - Hersteller RIM sind hier die Business-Wurzeln deutlich anzumerken. Anstandslos schluckt das Gerät neben dem obligatorischen MP3-Format auch AAC-Files, WAV-, M4A-, AMR- und MIDI-Dateien. Selbst Microsofts WMA-Format - für den Pearl noch ein rotes Tuch - kann das 8800 wiedergeben, sofern diese keinem digitalen Rechtemanagement unterliegen. Installiert man Blackberrys Desktop Manager auf dem PC, können mit dem integriertem Media-Manager bequem und schnell Songs aufs Handy kopiert werden.
Musikalisch bietet das 8800 ein mit dem 8100 Pearl nahezu identisches Bild: die Features sind relativ zahlreich, der Bedienkomfort spärlich - Hersteller RIM sind hier die Business-Wurzeln deutlich anzumerken. Anstandslos schluckt das Gerät neben dem obligatorischen MP3-Format auch AAC-Files, WAV-, M4A-, AMR- und MIDI-Dateien. Selbst Microsofts WMA-Format - für den Pearl noch ein rotes Tuch - kann das 8800 wiedergeben, sofern diese keinem digitalen Rechtemanagement unterliegen. Installiert man Blackberrys Desktop Manager auf dem PC, können mit dem integriertem Media-Manager bequem und schnell Songs aufs Handy kopiert werden.
Die Bedienoberfläche des Medienplayers fällt komfortabel und optisch hinreichend anspruchsvoll aus: alle wichtigen Trackinformationen wie Titel, Album und Interpret werden angezeigt; falls vorhanden, erscheint auch das Albumcover. Der Nutzer kann via Trackball Vor- und Zurückspulen oder den Player dank Multitasking-Unterstützung in den Hintergrund schalten, um parallel andere Aufgaben zu erledigen - leider erscheint auf dem Startbildschirm kein Verweis auf Musikaktivitäten. Vermisst haben wir auch eine zufallsbasierte Wiedergabe, eine Playlist-Verwaltung und einen Equalizer.
In der Musikbibliothek verliert der Nutzer mangels Sortierfunktionen schnell den Überblick. Anstelle einer Auflistung nach Album oder Interpret werden alle Tracks in einer monotonen Liste aufgereiht. Wer nur den internen Speicher von ca. 60MB mit Musik befüllt, wird sich daran kaum stören; schlimm wird's allerdings, wenn ein dicht bepacktes 2GB-miniSD-Kärtchen seinen Weg in das 8800 findet - hier rollt man unweigerlich ewig in der Vertikalen. Auch die Möglichkeit, eigene Ordner innerhalb der Musikbibliothek zu erstellen, ist nur ein Notbehelf, der den mangelnden Nutzerkomfort nicht zu überdecken vermag.
Im Gegenzug produziert das 8800 eine für ein Business-Smartphone mehr als anehmbare Klangqualität. Der rückwärtig verbaute Lautsprecher gibt Musik laut und klar wieder, einzig bei (der beeindruckenden) Maximallautstärke fällt die Qualität deutlich ab. Noch besser klingt die Musik natürlich über die beiliegenden Kopfhörer, die wie bei Nokias Musikslider 5300 via 2,5mm Klinkenanschluss mit dem Gerät verbunden werden: auch wenn das Niveau eines MP3-Players mangels klarer Höhen und Tiefen nicht erreicht werden kann, bietet das 8800 für eine gelegentliche halbe Stunde Musik ein akzeptables Niveau.
Der Medien-Player kann auch Videos abspielen. Diese sollten vorzugsweise im 3GP-/H.263-Format oder MPG4-kodiert vorliegen. Auf einen Vollbildmodus muss der geneigte Nutzer allerdings verzichten. top
Das mit der Kugel passiert wenn se dreckig wird =)
Überlege ob ich ein gebrauchtes Gerät kaufen soll. Was meint ihr?
VG
www.ein-mann-ein-forum.de
BB rockt
B steht fuer black
B steht fuer barry
AHhh ja ich habe eine frage wie benutzt man das GPS
Danke im voraus fuer die antwort. lol. XD
Ich wuerde es empfelen
Wenn man die Taste auf der Quertz-Tastatur drückt und dann den Trackball nach oben dreht, erscheinen nacheinander die zugehörigen Buchstaben wie Groß ä ö ü usw.
Viele Grüße