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Musik statt Kamera Sony Ericsson W610i

Mit dem W610 bringt Sony Ericsson einen weiteren Vertreter seiner erfolgreichen Walkman-Produktreihe auf den Markt. Das Handy hat vor allem in puncto Imaging (Autofokus) und Sound (Walkman) viel zu bieten, der Sprung auf den Highend-Rang bleibt dem Gerät jedoch wegen fehlender 3G-Connectivity verwehrt. Das schont das Portemonnaie - und ist Grund genug für uns, genauer hinzuschauen.

Lieferumfang & Verpackung

Klein, kleiner, am kleinsten: keiner presst soviel Zubehör in derartig miniaturisierte Schachteln wie der japanisch-schwedische Hersteller: auf engstem Raum zusammengedrückt finden sich ein durchgeschliffenes Ladekabel (nach wie vor setzt Sony Ericsson auf einen Fastport-Anschluss), ein Headset mit 3,5mm Klinkenadapter inklusive hochwertiger In-Ohr-Kopfhörer (Modell: HPM-70) und 3 Gumiohrsteckern in unterschiedlichen Größen.

Foto: AMB | Solide Mitgift: Sony Ericsson W610i Lieferumfang

 

Natürlich fehlt auch das USB-Kabel für die Verbindung mit dem heimischen PC nicht im Karton. Softwareseitig liegt die PC Suite bereit, die Musikübertragungssoftware Disc2Phone ist ebenfalls mit an Bord (darüber hinaus: Adobe Photoshop Album SE 3.0. und Apples QuickTime Player). Die Bedienungsanleitung ist wie immer dünn ausgefallen, dafür aber in mehrsprachiger Ausführung vorhanden. Das wichtigste zu guter Letzt: Ein 512MB starker Memory Stick M2 birgt Raum für die die erste Ladung an Songs und lässt die Herzen von Musikfreunden gleich ein paar Takte höher schlagen. Alles in allem eine solide Mitgift, die Sony Ericsson dem W610i auf den Weg gibt. top

Design & Verarbeitung

Beim W610i setzt Sony Ericsson aufs klassische Barrendesign, die Farbgestaltung ist dagegen mutiger und orientiert sich am jungen Geschmack der Lifestyle-Zielgruppe: während die Vorderseite in schlichtem Schwarz glänzt, leuchtet die Rückseite im peppigen Orange.

Foto: AMB | Sony Ericsson W610i Vierseitenansicht

 

Apropos Glanz: wie bei den 2007er Neulingen K550i und K810i wird die Frontseite auch beim W610i von einer Plexiglasscheibe eingefasst, die nur vom Display und der Tastatur durchbrochen wird. In Verbindung mit der verchromten Displayeinfassung und den metallenen Tasten versprüht das Handy eine gehörige Portion Style und Eleganz - einzig Fingerabdrücke sind ein Ärgernis, jede Berührung hinterlässt ihre Spuren. Damit ist das W610i beileibe kein Einzelfall: von LGs Shine bis zu Samsungs D840 teilen sich  alle aktuellen Fashion-Handys dieses Problem.

Direkt verwandt ist das W610i mit dem Cybershotler K550i: nicht nur die Abmessungen von 102x46x14mm sind bis auf den Milimeter genau identisch, auch das mit Metallelementen spielende Design und Tastaturlayout sorgen für Deja Vús en masse. Bemerkenswert ähnlich sieht das W610i auch dem schmalen Walkman-Barren W880i, das als nächsthöheres Walkman-Modell aber deutlich teurer ist.

Neben der Farbgebung grenzen optisch nur die unterschiedlichen Kamerabdeckungen und die Navigationsleiste unterhalb des Displays Cybershot- und Walkman-Handy voneinander ab. Und natürlich ziert das peppige Walkman-Logo anstelle des gediegenen Cyber-shot-Schriftzuges die freie Fläche unterhalb der Zifferntasten. Trotzdem ist offensichtlich, dass dass sich beide Handys dasselbe Grundgehäuse teilen.

Die Verarbeitung lässt kaum Raum für Beanstandungen - dass man dem Barrengehäuse auf leichten Druck Knarzgeräusche entlocken kann, sollten Sie am besten überlesen, da dies dem Gesamteindruck widerspricht: der Akkudeckel sitzt bombenfest an seinem Platz, Spaltmaße fallen gleichmäßig und schmal aus, die Kameralinse lugt gut geschützt aus einer transparenten Plastikscheibe hervor – Staub hat kaum eine Chance, sich am Handy festzusetzen oder gar ins Gehäuseinnere vorzudringen. Auch der M2-Slot, der erfreulicherweise direkt (linksseitig) am Gehäuse positioniert wurde, wird von einem Deckel aus flexiblen Gummimaterial staubdicht von der Außenwelt abgeschottet. top

Display & Tastatur

Foto: AMB | W610i Design

 

Ein großflächiges Interface steht dem W610i-Nutzer nicht zu Verfügung: die Bilddiagonale von 1,9 Zoll mit einer Auflösung von 176x220 Pixeln wirkt darüber hinaus noch kleiner, da das Display vergleichsweise tief ins Gehäuse eingelassen wurde. Dafür überzeugt die Komponente mit glasklarer Ablesbarkeit aus der Schrägperspektive und guten Helligkeitswerten. Auch die Farbdarstellung ist brillant: wir haben nicht nachgezählt, ob die maximal 262.144 Farben auch tatsächlich dargestellt werden, für anspruchsvolle multimediale Darstellungen ist das Display allemal bestens gerüstet.

Foto: AMB | W610i Tastatur

 

Am neuen Tastaturdesign von Sony Ericsson scheiden sich die Geister. Wir finden: Geschmackssache. Klar, wer die "klassischen" Tastaturmatten gewohnt ist, die auf den meisten Handys zum Einsatz kommen, wird zunächst wenig von den schmal berandeten Plastikschienchen halten, aus denen beim W610i nicht nur die numerische Tastatur besteht, sondern auch die Navigationstasten. Außer Frage steht, dass die Tasten sauber erfühl- und unterscheidbar sowie räumlich weit genug voneinander abgesetzt sind, um fehlerfrei und schnell SMS tippen zu können. Nach einer Gewöhnungsphase sollte einem flotten SMS-Tempo also nichts im Wege stehen.

Die passende Bezeichnung fürs Steuerkreuz wäre wohl "Steuerring": ein dünner, metallisch glänzender Kreis, der den ebenfalls kreisrunden Bestätigungs- bzw. Wiedergabebutton einrahmt, sorgt für die Navigation durch die Menüs. Eng an dieses Designkonzept angelehnt, präsentieren sich die halbkreisförmigen Softkeys, die wie die Zifferntasten über weiche und präzise gelagerte Druckpunkte verfügen. Als unbequem empfanden wir den zu großen Abstand und die kleinen Druckflächen der Navigationstasten, beides verlangt dem Daumen einen relativ weiten Bewegungsradius ab - wir empfehlen daher jedem W610i-Interessenten, das Gerät vor dem Kauf in die Hand zu nehmen und diesbezüglich auszuprobieren. Ein weiterer Nachteil: an den Metallrändern der Nav-Tasten sammelt sich schnell Staub an, der nur schwer wieder aus den engen Zwischenräumen entfernt werden kann.

Foto: AMB | Da sieht man jedes Staubkorn: Die Navigationstasten des W610i

 

In der Funktionalität bieten die Tasten Altbekanntes: der Nutzer findet Verknüpfungen zur Musikbibliothek sowie eine Neuigkeiten-, Löschen- und Zurücktaste; auf dem Kopf thront ein Power-Button, der auch ins Profilmenü führt. Wie schon beim K550i wurde linksseitig des Displays ein Shortcut platziert, der aus dem StandBy heraus den aktuellen Song der Medienbibliothek abspielt bzw. die Wiedergabe pausieren lässt. Auf der anderen Seite findet der Nutzer die obligatorische Kamerataste. top

Foto: AMB | Sony Ericsson W610i Tastaturbeleuchtung

 
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Kommentare
  1. 10.12.09 19:22 Anonymous (Gast)
    handy

    ich mir auch voll cool das handyy

  2. 17.10.09 11:39 TheHunter (Moderator)

    Wer holt hier schon wieder so alte Kamellen raus?! Kriegt endlich mal eure Datenbank in den Griff.

  3. 16.10.09 01:20 XXXXXXSONYXXXXXX (Gast)

    Das Handy ist mein Favorit weil es Ziemlich gute qualität(Tasten Gehäuse u.s.w) und genug Funktionen besitzt um mit heutigen handys(IPhone mal weggelassenO_o) mitzuhalten und da man hier sieht das es bei bewertung 95% ereicht hat zu den Walkman "Göttern" Zählt:) Und es zu den heutigen Preisen(W610i ca 160 Euro ohne vertrag) ziemlich billig(aber gut:D) ist.Ich werde es mir auf jedenfall kaufen o_

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