Das SGH-U700 ist nicht unbedingt revolutionär schmal, sondern vielmehr für seine Schmalheit revolutionär gut ausgestattet. Samsung lässt es sich nicht nehmen, dem Flagschiff der neuen Ultra Edition II ein ultraschnelles HSDPA-Upgrade (3,6MBit/s) zu spendieren. Stand hier das Marketing im Vordergrund oder bietet die Highend-Funktechnik echten Mehrwert? Abgesehen von unserem SGH-U700-Videotest möchten wir Ihnen auch in einem ausführlichen Praxistest verraten, wie schnell der kleine Slider wirklich ist.
Wie jedes Handy der Ultra Edition II kommt Samsungs HSDPA-Slider SGH-U700 in einer passend gestalteten schmalen Pappschachtel zum Kunden. Viel passt da nicht rein: ein kleines Netzteil, ein rudimentäres Stereo-Headset und ein kurzes USB-Kabel sind die einzigen Beigaben, die Samsung mitliefert. Speicherkarte, Displayputztuch bzw. Tasche und sonstiges Zubehör muss der Kunde selbst nachkaufen. In die Schachtel passt darüber hinaus eine CD mit Samsungs aktueller Sync- und Multimedia-Software PC Studio 3.1 (Vista-Nutzer müssen eine kompatible Version aus dem Internet nachladen) und eine kurze Bedienungsanleitung. top
Dass das U700 ein U600-Upgrade ist, sieht man auf den ersten Blick. Damit der zahlungskräftige U700-Käufer trotzdem sich selbst und auch anderen demonstrieren kann, dass er das teurere HSDPA-Modell erstanden hat, hat Samsung dem Slider einige optische Reize spendiert, die das ohnehin schon edle Ultra Edition-Design nochmals kräftig aufwerten. So kommt das U700 im Gegensatz zur dunkeltürkisen Metallic-Lackierung des SGH-U600 komplett in kühlem Silbermetallic daher, das den Highend-Charakter des Sliders auch optisch untermauert.
Auch beim Aufsliden wird nur glänzendes Metall sichtbar: hier verwendet Samsung eine matt-glänzende Oberfläche, aus der RAZR-ähnliche Tastenbeschriftungen herausgeätzt wurden. Keine Frage, die Kombination aus verspiegeltem Display, silbenen Metallic-Lack und Chromleisten an den Seiten macht eine Menge her. Hinzu treten ergonomisch abgerundete Gehäuselinien, die das Handy zu einem Schmuckstück machen, das in der in der Handywelt nur wenige Entsprechungen findet. Und mit seinen 12 mm Augenmaß in Tiefenrichtung ist die verspiegelte Schönheit zwar nicht so ultraschmal wie die Kollegen der Ultra Edition II, trotzdem ist das U700 ein extrem flacher Begleiter, den man schnell in der Hemd- oder Hosentasche vergisst, zumal das Gerät nur luftige 86 Gramm auf die Waage bringt.
Der straff gefederte Schiebemechanismus überzeugt auf Anhieb, zumal die Slideroberseite nahezu wackelfrei sitzt. Trotz seiner zerbrechlichen Maße scheint das Handy also auch Grobmotorikern schadlos standzuhalten. Feingefühl in den Fingerspitzen sollte man allerdings mitbringen, wenn man eine microSD-Karte oder das Daten- bzw. Ladekabel am SGH-U700 anschließen möchte. Die Kunststoffverschlüsse sind winzig, dafür aber permanent mit dem Gehäuse verbunden, sodass nichts verloren gehen kann. Der dünne Akkudeckel nimmt die obere Hälfte der Handy-Rückseite ein, hat keinerlei Spielraum und lässt sich mit mittelfestem Druck vom Gehäuse lösen. In der Summe bietet das SGH-U700 die von den meisten Samsung-Handys gewohnte nahezu perfekte Gehäuseintegrität und saubere Verarbeitung. top
240x320 Pixel und 262.144 Farben sind handfeste und branchenübliche Leistungsmerkmale des SGH-U700-Displays. Die Anzeige des flachen Sliders wirkt brilliant, farbklar und ausgesprochen hell, sodass sowohl SMS-Texte als auch Fotos auf dem Display gut zur Geltung kommen. Nahezu unbrauchbar wird das verspiegelte Display unter direkter Sonneneinstrahlung - ein Tribut an das Fashion-Design, den der designverliebte Käufer aber gerne entrichten wird.
Im Gegensatz zum SGH-U600 kann der Nutzer mit dem kreisrunden Navkey nicht nur in 5-Wege-Manier durch die Menüs klicken, eine leichte Drehbewegung lässt den Daumen wilde Kreisel tanzen. Die Doppelbelegung ist alltagsfreundlich: Mit dem JogDial lässt sich bequem durch die Anruflisten oder die Musiksammlung navigieren, während man mit dem "klassischen" Klicken in vier Richtungen im Hauptmenü besser beraten ist. Alle anderen Bedienelemente auf der Oberseite sind berührungssensitiv ausgeführt: Sowohl die vier Navigationstasten (zwei Softkeys, eine Taste fürs reiterbasierte Schnellzugriffsmenü, eine Taste führt direkt zur Videotelefonie - dazu mehr in ) als auch die Telefontasten reagieren dank Wärmesensor auf leichtes Antippen. Aus optischer Perspektive gewinnt das U700 damit viel: die Tasten sind in inaktivem Zustand gar nicht erkennbar sondern fließend in die spiegelnde Displayoberfläche integriert. Keine Frage, dass das verdammt schick aussieht. Die Funktionalität kommt dabei allerdings zu kurz, uns passierte es häufiger, dass ein laufendes Gespräch unterbrochen wurde, da eine Wange zufällig die Auflegen-Taste streifte, was vom U700 leider unmissverständlich interpretiert wurde. Dass es auch anders geht zeigt Apple mit dem iPhone: hier verhindert ein Bewegungssensor das unbeabsichtigte Auflegen beim Telefonieren. Auch beim Navigieren durch die Menüs gehört eine Menge Übung dazu, die Tasten richtig zu treffen, aber das mag eine Frage der Eingewöhnung sein.
Beim ersten Blick auf die Zifferntastatur fühlten wir uns ans desaströse SGH-D800 erinnert, auf dem das fehlerfreie SMS-Tippen nahezu unmöglich schien. Doch das SGH-U700 hinterlässt ein weitaus besseres Bild: weiche und vor allem absolut gleichmäßig verteilte Druckpunkte bei äußerst kurzem Tastenhub sorgen dafür, dass man mit dem Slider Nachrichten in Rekordzeit tippen kann. Vereinfacht wird die Eingabe durch die Übernahme des Siemens-Löschkonzepts, für das die großflächige Auflegentaste zum Einsatz kommt. Die Tasten sind vertikal und horizontal durch schmale, metallisch hinterlegte Aussparungen getrennt, allerdings sind diese kaum erfühlbar, sodass „blindes“ SMS-Tippen mit dem smarten Slider eine große Herausforderung darstellt.
Der Platz für den Lautstärkeregler auf der unteren linken Gehäuseseite ist etwas ungünstig gewählt und schwer erfühlbar: während eines Gesprächs muss man ihn mit Mittel- und Ringfinger bedienen. Am Kopf des SGH-U700 findet man einen "finnischen Import": Der dort untergebrachte winzige Powerbutton dient lediglich zum Ein-/Ausschalten, eine Anbindung ans Profilmenü ist leider nicht vorgesehen. Auch bei der Tastenbeleuchtung hat Samsung gespart: Sie fällt zwar gleichmäßig aus und leuchtet in strahlendem Weiß durchs Tastenfeld, jedoch verharrt der Navkey in tiefschwarzer Dunkelheit. top
nein ich hab das selber. das is ein Samsung u700 ^^
was is denn das fürn scheiss!? ds is doch ein HTC!!
was ist das für ein sch***e das ist nicht das u-700 sondern ein handy vn htc also ehrlich das k**ke
| Datum | Thema |
|---|---|
| 10.12. | Samsung SGH-U700 Ultra Edition 12.1: entschleunigter HSDPA-Slider |
guckt doch mal aufs letzte bild da steht dick un fett SAMSUNG unterm display xD
naja viel spaß noch mit eurm htc :P