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Inhaltsverzeichnis

Design-Handy mit Dreiecken und Kanten Nokia 7500 Prism

Telefonfunktionen / Sprachqualität

Bei der Sprachqualität gibt es kaum Negatives zu verzeichnen. Gesprächspartner sind durchgängig gut verständlich und recht unverfälscht in der Wiedergabe, lediglich etwas mehr Volumen würde der Ohrmuschel gut tun. Nebengeräusche fallen dadurch etwas mehr ins Gewicht, als sie es eigentlich verdient hätten. In die Antenne hätte Nokia hingegen ruhig etwas mehr investieren dürfen. Im Normalgebrauch wird das in Ballungszentren mit gut ausgebauter Infrastruktur nicht weiter auffallen, in extremen Umgebungen wie der U-Bahn oder in unserem „Tiefgaragentest“ verlor das Prism hingegen vergleichsweise früh das Netz, fand es aber anschließend auch ziemlich schnell wieder.

Foto: AMB | Eingehender Anruf

Der Akku gibt auch keinen Grund zur Besorgnis. Trotz seiner geringen Kapazität von nur 700mAh geht die Ausdauer in Ordnung, bei wenig Gebrauch erreicht man tatsächlich realistische Ladezyklen von einer Woche. Vieltelefonierer und Musikfreunde werden ihr Prisma natürlich häufiger an die Steckdose stöpseln, unter 3 Tagen zeigte das 7500 im Test aber kein rotes Licht.

Fazit

Anders ist nicht immer gut. Das beweist Nokia mit dem 7500 Prism eindeutig. Grobe Schnitzer leistet sich der Marktführer auf jeden Fall bei der Materialwahl, denn ein Designhandy muss nicht nur mit Formen, sondern auch mit Materialien punkten. Das Prism sieht leider nur auf Fotos gut aus, nimmt man es in die Hand, kommen Erinnerungen an Prepaid-Handys für 50 Euro auf. Dazu würde auch der Lieferumfang passen, denn dem hätte Nokia wenigstens das Datenkabel hinzufügen müssen. Mit dem krampfigen Joystick untergräbt das 7500 ebenfalls seinen Design-Anspruch, auch der ist qualitativ im Prepaid-Bereich besser aufgehoben. Gut gelungen ist hingegen der featurereiche Musikplayer - wären da nicht die unerklärlichen Aussetzer in den Liedern. Das Radio muss sich derartige Kritik glücklicherweise nicht gefallen lassen, genauso wenig wie PIM-Funktionen oder Connectivity. Bei der Gesprächsqualität gibt’s immerhin keine Aussetzer und der Akku entschädigt mit angepasster, guter Leistung. Als Design-Handy fällt Nokias Prisma somit eindeutig durch, als einfacher Begleiter mit Extrafunktionen taugt es aber durchaus, zumal der Preis keine Krater in der Brieftasche schlägt.

 
Tops und Flops
  • Tops
  • Design-Extras im Lieferumfang....
  • innovatives Design...
  • featurereicher Musikplayer...
  • Bluetooth-Profile A2DP und SAP
  • stramme Akkulaufzeit
  • Flops
  • ...dafür fehlen Software und Datenkabel
  • ...steckt in einem billigen Plastikgehäuse
  • ...mit Aussetzern
  • schwergängiger Joystick
  • Internet-Browser ohne Komfortfunktionen
 
Bewertung
Hardware
Design 85%
Verarbeitung 85%
Sprachqualität 80%
Akku 90%
Connectivity 75%
 
Gesamtwertung
Gesamteindruck 79%
Features
Bedienung 80%
Internet 80%
Messaging 80%
PIM-Funktionen 85%
Sound 85%
Kamera 70%
Gaming 60%
Video 70%
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Kommentare
  1. 28.07.08 17:02 MaryJane (Gast)

    Auf der Nokia Seite, steht "Organic desktop with customized menus and event driven themes". Weiss jemand was das bedeutet, und wie nietzlich es ist?

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