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Cooler Sound aus Finnland Nokia 5610 XpressMusic

Browsing / Messaging

Foto: AMB | Darstellung schon nach "kurzer" Zeit von etwa einer Minute

Foto: AMB | Leichte Einrichtung, wenig Übersicht: der Email-Client

Dank UMTS ist man relativ flink im Internet unterwegs, besonders gut natürlich auf angepassten Seiten. Zwar versteht sich der Browser auch auf "echtes" HTML, der Nutzwert ist jedoch gering: für den Aufbau inhaltschwerer Seiten wie etwa AreaMobile.de genehmigte sich das 5610 eine Auszeit von einer Minute.

Darüber hinaus lässt der Browser diverse Komforteinstellungen wie eine querformatige Ansicht oder Größenskalierungen vermissen. RSS-Feeds sind ebenfalls ein Fremdwort. Lediglich ein Lesezeichenordner und Cookies unterstützen den Nutzer beim mobilen Internetspaß, eine Autov-Vervollständigung erspart mitunter die Adresseingabe. Hilfreich ist auch der Ladebalken, der zumindest erkennen lässt, wie lange das Musikhandy noch in etwa brauchen wird. Dabei kann es durchaus vorkommen, das die ersten fünf Prozent eine viertel Minute benötigen, woraufhin dann ein Sprung bis zur 60 Prozent-Marke erfolgt, ab dem es dann in normaler Geschwindigkeit weitergeht. Insgesamt entspricht diese magere Browserausstattung genau den von Nokia an das 5610 gestellten Anforderungen; schließlich war da von komfortablem mobilem Internetgenuss nie die Rede.

Der vorinstallierte Opera-Browser stellt eine schnelle Alternative zu Nokias Internet-Lösung dar. Er bietet zwar keine erwähnenswerten Komfortfunktionen, auf ihm lassen sich aber auch große Seiten schnell darstellen. Llediglich die Übersicht kann dabei wegen der Darstellung bisweilen etwas verloren gehen, da alle Inhalte ans schmale Display angepasst und untereinander angeordnet werden.

Das 5610 kennt die Servereinstellungen aller großen Mailprovider, die Einrichtung eines Email-Postfachs geht dementsprechend leicht von der Hand. Einfach die Email-Adresse eingeben, bestätigen und schon ist man bereit zum mobilen Email-Check. Das geht auch recht fix, lediglich die erste Synchronisation dauert seine Zeit. Neben SMTP und POP3 werden auch IMAP-Postfächer klaglos unterstützt. Das 5610 lädt erst einmal nur die Grundinformationen wie Absender und Betreff herunter, die vollständige Nachricht kommt nur auf ausdrückliche Aufforderung aufs Handy. Sonderlich übersichtlich ist der Posteingang nicht geworden, da gerade einmal vier Emails gleichzeitig untereinander aufs Display passen. top

PIM-Funktionen

Dank S40-System hat Nokias Musikhandy in puncto PIM-Funktionen seine Hausaufgaben gemacht. So bietet der Kalender mit seiner Monatsansicht naturgemäß eine gute Übersicht über die nächsten 35 Tage, allerdings gehen Einträge dabei leicht unter. Die werden nämlich leider nur durch eine etwas fetter gedruckte Datumsanzeige für den entsprechenden Tag gekennzeichnet und weder farblich, noch per Symbol hervor gehoben. Erst wenn man einen Tag anwählt, erscheinen die anstehenden Termine und Aufgaben nach dem Zeitpunkt der Erinnerung aufgelistet am unteren Rand des Displays. So wird der Blick auf die kommende Woche schnell zum Suchspiel.

S40-Suchspiel: Der Testalarm verbirgt sich unter Tag 16

Einige Kontaktfelder in typischer S40-Manie

Das 5610 bietet seinem Besitzer mit Erinnerung, Besprechung, Anruf, Geburtstag und allgemeine Notiz fünf Kategorien, die in der Tages- und Wochenübersicht anschaulich und leicht unterscheidbar aufgelistet werden. Eigene Kategorisierungen erkennt das Handy dabei immer noch nicht an, obwohl es mitunter vorkommt, dass die geplante Aufgabe keinem der vorgegebenen Schemas entspricht. Immerhin markiert das XpressMusic-Handy in der Wochenansicht auch sich überschneidende Termine grafisch, wenn auch nicht explizit darauf hingewiesen wird.

Das Erstellen von neuen Einträgen ist einfach. Mit wenigen Klicks lässt sich auch eine größere Anzahl von Terminen oder Aufgaben festhalten. Wirklich begeistern wird die Kalenderfunktion aber nur Gelegenheitsnutzer, als ernst zu nehmender Ersatz für einen echten Taschenkalender kann sie nämlich nicht gelten. Dazu fehlt es einfach an Übersicht. Neben der erwähnten schlechten Darstellung von Terminen in der Monatsansicht kann auch die Wochenansicht nicht überzeugen, da sie statt der wichtigen 12 Stunden des Tages nur fünf auf einen Blick darstellt, danach muss man umständlich in Halbstundenschritten scrollen.

Nichts neues hingegen bei der Active Standby-Anzeige, denn die ist gewohnt übersichtlich und zeitsparend angelegt. Schon der erste Blick aufs Handy offenbart alle anliegenden Termine nach Uhrzeit chronologisch geordnet auf dem Hauptbildschirm. Per Schnellzugriff kann dann in den Kalender gewechselt oder eines der anderen Schnellwahlmenüs angewählt werden.

Auch die Kontaktverwaltung ist gut für den Alltag gerüstet. Diverse Details von Adresse über Anruferbild und Kurznamen sowie Firma, Position oder Website lassen sich bequem verwalten und anzeigen. Auch Gruppen können definiert und wie Einzelkontakte mit Bild oder speziellen Ruftönen personalisiert werden. Etwas störend ist demgegenüber die fehlende optische Unterscheidung einzelner Nummern nach Handy- oder Festnetznummer bzw. nach privaten oder geschäftlichen Nummern. Wirklich schlimm ist das aber nicht - zumindest nicht für die Musik hörende Zielgruppe. top

Connectivity / Sync

Als Quadband-Handy funkt das 5610 auf Frequenzen zwischen 850 und 1900 mHz - damit steht der Mitnahme in den Urlaub wenig im Wege. Für den Datentransfer steht UMTS zur Verfügung, auf EDGE muss man hingegen .

Foto: AMB | Bluetooth-Menü

Im Nahbereich erwarten den Nutzer keine Überraschungen, weder im positiven noch im negativen Sinne. Wie die meisten aktuellen Handys stellt auch das 5610 XpressMusic Verbindung mit dem PC entweder per Bluetooth 2.0 oder USB 2.0 her. Dabei ist der Slider allerdings auf das beiliegende Datenkabel angewiesen, da der entsprechende (microUSB-)Port am Handy schmaler und breiter als ein herkömmlicher miniUSB-Anschluss ist. Das Bluetooth-Spektrum des 5610 ist erfreulich breit gestreut, neben A2DP für den Anschluss drahtloser Stereo-Kopfhörer wird sogar SAP unterstützt - per Kfz-Freisprecheinrichtung kann damit auf die Telefonkontakte zugegriffen werden.

Bekannt gut und einfach klappt die Synchronisation über Nokias PC Suite, wobei alle PIM-Daten wie gewohnt nur über Outlook abgeglichen werden können. Mit einem Datenkabel klappt das nach wie vor am schnellsten, aber man kann auch problemlos auf die Bluetooth-Schnittstelle ausweichen. Einmal gepairt, genügt ein Klick aufs Systray-Icon, um Adressdaten, Bookmarks, Termine, etc. auszutauschen. Kontakte und Mitteilungen im Handy sind auch direkt aus einem Explorer-Interface heraus ersichtlich und erstell- bzw. veränderbar. Alternativ kann der 5610-Nutzer seine Kontakt- und Kalendereinträge auch via SyncML mit einem externen Server synchroniseren: wir sicherten unsere Kontakte problemlos auf den Servern des dänischen Startups ZYB. top

Foto: AMB | Kein Problem: Synchronisation via PC Suite

 
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Kommentare
  1. 10.04.10 18:17 Anonymous (Gast)
    NOKIA 5610XpressMusic

    HALLO,
    ich finde das Nokia 5610 ist einfach Klasse !!!
    Das Problem ist NUR die Schiebeleiste, aber das bekommt man wieder hin ^^
    Ansonsten ein Handy, dass Spaß macht.

  2. 27.09.09 16:46 Anonymous (Gast)

    ich hab das händ schon seit 2 jahren und ich finde das immer noch hammer

  3. 23.03.09 18:06 chicaaasss (Gast)

    heyy
    man kann auf [url]www.zedge.net[/url] viele themen und so runterladen.

  4. 23.03.09 18:00 Anonymous (Gast)

    hey das handy ist der hamma und auf zedge.net kann man super themen runterladen!!!!!!!!!!!!!!!

  5. 25.01.09 16:29 Anonymous (Gast)

    Bei der Soundqualität sag ich nur woow...habe noch nie so eine quali des sounds bei einem handy gehört...wirklich spitze!

  6. 10.01.09 15:57 Anonymous (Gast)

    das handy ist hammer

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