Im Gegensatz zum iPhone verwendet das QBowl keine Annäherungssensoren, um herauszufinden, wann das Handy zum Ohr wandert, sondern eine Tastensperre, die sich beim Zustandekommen eines Gesprächs automatisch einschaltet. Beim Telefonieren drückt man die Schnellwahltaste oder zieht die Tastatur aus, um relevante Funktionen wie Freisprechen, Memos oder die Einbindung des Anrufers in die Kontaktdatenbank zu aktivieren. Auch Konferenzschaltungen, die Umwandlung in ein Videogespräch und der Flüstermodus, bei dem das Mikrofon aus ist, stehen dann zur Auswahl.
Die Sprachqualität ist gut und das Signal kräftig genug, um auch durch laute Nebengeräusche hindurch wahrgenommen zu werden. Stimmen dringen mit klaren Höhen und voluminösen Mitten gut durch den Äther. Kein Rauschen oder Pfeifen stört die Wiedergabe, es sei denn, der Anrufer befindet sich in stürmischer Umgebung.
Die GSM-Empfangseinheit kann noch eine ganze Weile etwas mit dem geringen Signal in unserer Tiefgarage anfangen. Da sind, wie auch beim vollen Empfang, Verbindungsaussetzer die absolute Ausnahme. Bis das QBowl sich wieder einwählt, bzw. das Netz gewechselt hat, dauert es dagegen etwas länger als bei der Konkurrenz, etwa einem N95 von Nokia.
Der Akku gehört eindeutig nicht zu den Marathon-Allstars des Mobilfunks. Mit 1000 mAh ist dem Display und der stromfressenden HSDPA-Ausrüstung eindeutig zu wenig Rechnung getragen. Bei Intensiv-Nutzung sagt der Akku schon nach wenigen Stunden gute Nacht. Im Telefonalltag dürfte die Batterie immerhin 2-3 Tage halten. top
Das QBowl ist ein mutiger Versuch Samsungs, dem vor ergonomischem Charme nur so strotzenden iPhone etwas entgegenzusetzen. Leider ist er gescheitert. Beide Geräte markieren die Schnittstelle zwischen PC und Telefon, doch während das iPhone nur noch wenige Zentimeter vom Tunneldurchbruch entfernt scheint, wird man beim QBowl das Gefühl nicht los, dass Samsung an der falschen Stelle bohrt. Nicht nur der Prozessor erinnert stark an Commodores C64, auch die nüchterne Menü-Optik und die unausgewogene Bedienung passen gut in diese Zeit. Den selbst gesteckten Anspruch der Internet-Maschine kann das HSDPA-Handy mit seiner engen Bindung an Vodafone und Schwächen bei Browser und Messaging ebenfalls nicht erfüllen. Die Empfehlung muss daher lauten: nur für Fans.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
90%
|
| Verarbeitung |
90%
|
| Sprachqualität |
85%
|
| Akku |
70%
|
| Connectivity |
80%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
78%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
75%
|
| Internet |
90%
|
| Messaging |
90%
|
| PIM-Funktionen |
70%
|
| Sound |
85%
|
| Kamera |
80%
|
| Gaming |
30%
|
| Video |
80%
|
wieso vibriert mein handy nicht? ich habe den vibrations test gemacht alles on auser motor ? kannmir bitte jemand helfen