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kompakter Cyber-shotler für kleine Geldbeutel Sony Ericsson K770i

Browsing / Messaging

Foto: AMB | Access-Netfront-Browser im Querformat

Foto: AMB | Email auf dem K770i

Wer mit dem schlanken K770i ins Internet gehen möchte, wird vermutlich überrascht sein, denn das klappt mit Einschränkungen ganz passabel. Manchmal reicht eben auch einfaches UMTS ohne HSDPA-Endstufe. In der Standardeinstellung ist der Smart-Fit-Algorithmus aktiviert und führt dazu, dass der Access Netfront-Browser die Seiteninhalte untereinander quetscht. Schaltet man auf die Normalansicht um, dann stellt der Browser selbst überschwengliche HTML-Seiten wie AreaMobile.de fast vollständig fehlerfrei dar. Freilich nimmt das 75 Sekunden in Anspruch.

Für Komfort sorgen leider nur die Zoomfunktion und die Möglichkeit, den Bildschirm zu drehen, was direkt mittels "*"-Taste funktioniert. Sony Ericsson belegt etliche der Zifferntasten mit Kurzbefehlen, mit der "5" wird die Seite neu geladen, die "8" erlaubt schnellen Zugriff auf die Zoomfunktion.

Einmal angesteuerte Seiten werden im Verlauf gespeichert, ebenso ist es möglich, Favoriten anzulegen. RSS-Feeds lassen sich problemlos abonnieren, der Aktualisierungintervall lässt sich manuell einrichten.

Auch als mobiler Emailchecker für zwischendurch macht sich das K770i ganz gut. Das Einrichten der Konten gestaltet sich leider nach wie vor nicht so komfortabel wie etwa bei Nokia. Man muss sich die Providerdaten aus dem Internet zusammensuchen und Buchstabe für Buchstabe eingeben.

Geduldige Finger vorausgesetzt, lassen sich Postfächer in POP3 oder IMAP problemlos nutzen. Die Erweiterung IMAP IDLE wird nicht unterstützt. Nach dem Empfang der ersten Ladung elektronischer Post macht sich schnell Unübersichtlichkeit breit. In der Standardansicht (mit Betreffzeile und Absender) passen nur vier Header gleichzeitig aufs Display, schaltet man die Details aus, sind es immerhin schon sieben. Eigene Ordner lassen sich nicht anlegen.

Neben Emails dürfen natürlich SMS, MMS und auch Sprachnachrichten verschickt werden, deren Funktionsweise aber wohl kaum einen Anwender vor Probleme stellt und somit jegliche Erklärung erübrigt. top

PIM-Funktionen

Privatnutzer dürften im Hinblick auf das Preis-/Leistungsverhältnis voll auf ihre Kosten kommen. Neue Kontakten dürfen mit Informationen wie Geschäftsnummer, Emailadresse, Bild, Sprachbefehl, Rufton, Wohnadresse, Gruppen-Zuordnung oder Geburtstag versehen werden. Dank der reiterbasierten Menüführung verliert man nicht so schnell die Orientierung wie etwa bei der Listenform von Nokia, wobei aktuelle N- und Eseries dank S60 natürlich auch eine weitaus größere Flut an speicherbaren Zusatzinformationen bieten. Besser als bei den erwähnten Nokia-Handys: trägt man beim K770i einen Geburtstag zu einem Kontakt ein, wird automatisch gefragt, ob dieser Geburtstag in den Kalender übernommen werden und wann die entsprechende Erinnerung dazu erfolgen soll.

Foto: AMB | Ausreichende Kontakteinträge

Foto: AMB | Nicht sehr eindeutige Terminkennzeichnung im Kalender

Apropos Kalender: der bietet für den privaten Nutzer ebenfalls genügend Möglichkeiten der Alltagsplanung. Kategorien kann man allerdings nicht vergeben, alle Einträge werden als Termine verbucht. Neben der Dauer lassen sich auch Zusatzinformationen wie etwa der Ausübungsort vermerken. In der Monatsübersicht werden solche Termine leider nur durch ein marginal fetteres Datum angegeben, dadurch gehen sie schnell unter.

In der Wochenübersicht sieht das schon wieder anders aus. Dort werden Termine übersichtlich als Balkendiagramm angezeigt, wobei die Ansicht stets den Bereich zuerst zeigt, der der aktuellen Uhrzeit entspricht. Dabei schafft es der kleine Knipser sogar, zwei gleichzeitig gelegte Termine grafisch unterscheidbar wiederzugeben, warnt aber nicht vor einer solchen Kollision. In der Tagesansicht reiht das Handy einfach alle Termine des Tages untereinander auf, was natürlich bei einer großen Anzahl an Vorhaben unübersichtlich wird.

Verlässt man den Kalender wieder, darf man auch noch Aufgaben definieren oder sich selbst an zu tätigende Anrufe erinnern lassen. Diese Tasks finden allerdings keine Erwähnung im Kalender. Abschließend erwähnenswert erscheint die Option, das K770i bei anstehenden Terminen oder Aufgaben automatisch einzuschalten top

Connectivity / Sync

Für die drahtlose Verbindung mit der Außenwelt funkt das Barrenhandy lediglich per GPRS und UMTS, auf Extras wie EDGE oder HSDPA hat Sony Ericsson verzichtet. Im Nahbereich steht Bluetooth zur Verfügung, dank A2DP steht auch kabellosem Musikgenuss nichts im Wege.

Foto: AMB | Synchronisierung mit dem Internet

Foto: AMB | Verbindungsmöglichkeiten

Kabel kommen aber natürlich auf Wunsch für die Verbindung mit dem PC zum Einsatz, wobei Sony Ericsson nach wie vor auf einen Standard-USB-Port verzichtet und stattdessen den hauseigenen Fastport verwendet. Vermutlich werden die wenigsten Nutzer das K770i als Modem für einen PC oder Laptop einsetzen wollen, Datentransfer und Synchronisation machen mit dem Handy weit mehr Sinn. Mit Hilfe von Sony Ericssons mitgelieferter PC-Suite lasssen sich Kontakte, Termine oder etwa Lesezeichen mit Outlook abgleichen. Die genannten Informationen werden problemlos übertragen, es besteht die freie Wahl, ob die Daten auf dem PC oder Telefon überschrieben bzw. zusammengeführt werden sollen. Die Software fragt bei Erinnerungen und Aufgaben extra nach, was mit ihnen geschehen soll, sodass alte und erledigte Tasks ausgefiltert werden können.

Wer ganz sicher gehen möchte, darf seine Daten auch auf einem Webserver im Internet sichern, allerdings muss hier neben Recherche auch wieder einige Tipparbeit in Kauf genommen werden, denn auch hier fehlt ein vorgespeicherter Sync-Service. Wem das zu umständlich ist, der sollte mal einen Blick auf den kostenlosen Service von ZYB werfen. Nach der Registrierung und der Auswahl seines Gerätes bekommt man eine Push-SMS, nach deren Erhalt und Bestätigung sich ZYB automatisch konfiguriert und zu Synchronisation bereit macht. Der Angst vor spontaner Selbstentzündung des heimischen PC mit entsprechendem Datenverlust sollte damit Abhilfe verschafft werden können.

Die mit dem K770i geknipsten Fotos können dank USB2.0-Unterstützung schnell auf den Computer übertragen werden: fünf Bilder in höchster Auflösung (insgesamt 3,2 Megabyte) wechseln in acht Sekunden den Speicherort. Musik-, Foto- und Filmdateien können nicht nur angezeigt und kopiert, sondern auch bearbeitet werden. Sony Ericsson liefert dafür Disc2Phone, Apple Quicktime und Adobe Photoshop Album SE-auf CD mit. top

Foto: AMB | Alles im Griff dank der Sony Ericsson PC Suite

 
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Lesen Sie alle 23 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 07.02.11 10:32 Anonymous (Gast)

    Gutes PREIS-LEISTUNGSVERHÄLTNIS; Super Akku, Klang und Fotos in Ordnung, wer nicht surfen will ist und für normalen Anspruch ist gut bedient!
    Abnutzung nach 2 Jahren OK.

  2. 31.08.10 21:34 Anonymous (Gast)
    Treuer Wegbegleiter

    Nach 2 1/2 Jahren immer noch ein guter Wegbegleiter. Der Akku hält immer noch wie am ersten Tag ca. 1 Woche aus.
    Die Sprachqualität ist sehr gut, sowie die Reaktionsfähigkeit im Menü wenn man was anwählt.
    Wer ein Handy sucht mit guter Akkulaufzeit, intuitiver Bedienung, handlicher Größe und dazu noch zuverlässig der ist damit gut bedient.
    Verschleissspuren am Gehäuse (Hosentasche) sind nur an den unteren Ecken deutlich zu erkennen.
    Lackabrieb an den Tasten gibt es nur bei der Taste 5 an den Noppen und an der Unterkante in der letzten Zeile.
    Softwareabstürze sind mehr als selten was aktuell bei Sony Ericsson eher die Regel scheint.
    Negatives hmm, die Displaygröße ist kaum mehr zeitgemäß, die unterstützten Bluetoothprotokolle für Freisprechen reichen mir nicht mehr voll aus.
    Staub, ist auf der Vorderseite kein Thema, aber unter dem Rückendeckel sammelt er sich massenweise, somit ist ausblasen jede 2 Wochen die Regel.

  3. 15.10.09 21:05 Samsungi

    Scheiße teil

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