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ultraschlankes Musikhandy mit Stil Sony Ericsson W890i

Die Walkman-Reihe von Sony Ericsson schaffte es erstmals, einen vollwertigen MP3-Player in ein Handy zu integrieren und ist seit dem eines der Standbeine des schwedisch-japansichen Joint Ventures. Nicht umsonst zeigte der Hersteller auf dem mit dem W980 ein weiteres Mitglied dieser Reihe. Nun kommt das W890i als Nachfolger des erfolgreichen W880i in die Läden. Ob der gebräunte Flachmann in der Praxis so gut ist, wie die technischen Daten suggerieren, wird dieser Test zeigen.

Lieferumfang & Verpackung

Schon beim Lieferumfang zeigt sich bereits die klare Ausrichtung des W890i als Musikhandy der Oberklasse. Edel wirkende Kartons innerhalb der Hauptbox sorgen für ein aufgeräumtes Ambiente. Oben auf bettet sich in eigener Kartonage das Mobiltelefon in dicken Hartschaumstoff, darunter kommt mit ebenfalls eigener Pappumhüllung ein ganzer Stapel an Handbüchern und Kurzanleitungen in jeweils drei Sprachen zum Vorschein.

Foto: AMB | Sony Ericsson W890i Lieferumfang

 

Begleitet werden die von SAR-Informationen und der Daten-CD. Der letzte Minikarton beinhaltet die Hardware, zu der Lade- und Datenkabel sowie Kabelheadset und Akku gehören. Wie von der Walkman-Reihe gewohnt begleiten das Headset für eine bessere Passgenauigkeit unterschiedliche Gummiaufsätze in drei Größen. Dazu spendiert Sony Ericsson dem Käufer eine zwei Gigabyte M2-Speicherkarte, die er bereits im Gerät eingelegt vorfindet. Damit rundet die japanisch-schwedische Kooperation den optisch gelungenen Auftritt des Lieferumfangs auch inhaltlich elegant ab und bietet ein ansprechendes Rundum-sorglos-Paket. top

Design & Verarbeitung

Während auf den Laufstegen der Welt zumindest teilweise das Umdenken weg vom Magermodell begonnen hat, bewegt sich die Mobilfunkbranche dank fortschreitender Technik eher in die umgekehrte Richtung. Die mobilen Telefone werden immer kleiner und schmaler, um auch in jeder noch so kleinen Hemd- oder Jackentasche verschwinden zu können. Mit schlanken Maßen konnte bereits das W880i punkten. Der Nachfolger W890i hat mit 104x47x10 Millimeter im Vergleich zum Vorgänger zwar leicht zugelegt, ist aber weit davon entfernt, als pummelig durchzugehen. Das sind auch im Jahr 2008 noch Topmodell-Maße, besonders die geringe Dicke beeindruckt. Beim Gewicht legt das W890i ebenfalls leicht zu, doch mit 78 Gramm hält man wahrlich kein Schwergewicht in den Händen. Maße und Gewicht stellen den problemlosen Transport in der Hosentasche sicher, auch wenn man keine Hosenträger parat hat.

Foto: AMB | Sony ericsson W890i Vierseitenansicht

 

Sony Ericsson verleiht dem dünnen Barren sowohl durch die Materialwahl, als auch durch die Farbgebung besondere Eleganz. Während das gebürstete Aluminium an Front und Rücken bei der Sparkling Silver genannten Farbvariation unbehandelt für sachlich-kühlen Charme sorgt, versprüht das Mocha Brown unseres Testgerätes durch einige goldglänzende Absetzungen ein gemütlich-nobles Flair. Auf der Front gehören dazu etwa die den chromglänzenden NavKey umgebenen Tasten, die leicht spiegelnde Displayumrandung sowie das typische Walkman-Zeichen. Die Seiten sind nüchterner gehalten. Winzige Tasten erlauben dort den Schnellzugriff auf die Walkman-Funktion oder dienen als Kameraauslöser.

Beinahe schon einen Stilbruch stellt der auf der linken Seite befindliche Fastport-Eingang dar, der allein durch seine grobschlächtigen Ausmaße völlig unpassend zum Miniatur-Konzept der Schlankheitskönigin erscheint. Auch die Rückseite bietet einen Grund zum Stirnrunzeln. Bis auf einige Schriftzüge und das goldene Walkman-Zeichen präsentiert sie sich zwar sachlich und angemessen, doch die beiden plumpen Löcher, hinter denen sich der Außenlautsprecher befindet, hätten design-technisch durchaus noch einmal überarbeit werden dürfen. So erinnern sie jedenfalls eher an Räucherstäbchenhalter.

Foto: AMB | Sony Ericsson W890i

 

Doch das sind Kleinigkeiten im Hinblick auf den Gesamteindruck. Der schlanke Barren präsentiert sich nicht nur optisch hervorragend, auch die Verarbeitung weiß zu gefallen. Bedingt durch die hochwertige Materialwahl lässt sich dem schicken Metallmonoblock kein Knarzen entlocken, der Akkudeckel sitzt wegen seines doppelseitigen Arretierungsmechanismus bombenfest, Spaltmaße kennt das W890i gar nicht.

Foto: AMB | W890i Walkman-Taste und eine der beidseitigen Akkudeckel-Arretierungen

 

Der M2-Speicherstick ist übrigens nicht mehr von außen erreichbar, sondern verbirgt sich nun neben dem Akku unter der rückseitigen Abdeckung, ohne dass der Stromspender für einen Wechsel entfernt werden müsste. Soweit also alles im grünen Bereich, lediglich die Zifferntasten fühlen sich nach billigem Plastik an. Eine Auslegung in Alu hätte da besser ins Konzept gepasst. top

Display & Tastatur

Mit 2 Zoll Displaydiagonale ist das auf 240x320 Pixel ausgebreitete Bild nicht gerade als riesig zu bezeichnen und auch die 262.144 Farben werden von den meisten Nokia-Modellen übertroffen. Doch das mindert die Qualität der Darstellung nicht im Geringsten. Kontrast, Helligkeit und Farbintensität sind sehr gut. Antialising mindert die Treppchenbildung bei Schrift und Grafik auf ein nicht wahrnehmbares Minimum und hebt die Bildschärfe auf ein brillantes Endergebnis. Die Ablesbarkeit ist auch bei großen Blickwinkeln noch problemlos gegeben. Die goldglänzende Umrandung des Displays sieht zwar schick aus, irritiert das Auge des Betrachters allerdings bisweilen minimal. Je nach Lichtverhältnis hilft ein Lichtsensor beim Stromsparen und dimmt das Display leicht. Insgesamt verdient der Mini-Bildschirm das Prädikat "sehr empfehlenswert".

Foto: AMB | Gutes Display mit goldspiegelndem Rahmen

 

Bei der Tastatur sieht das anders aus, sie leidet unter akuter Schrumpfsucht. Das fängt schon beim NavKey und den umgebenen Tasten an. Die sind mit ihrer runden Form und der aluminium- und goldglänzenden Farbgebung zwar hübsch anzusehen, doch die geringe Größe verhagelt eine vernünftige Handhabung. Glücklicherweise schafft Sony Ericsson durch die starke Wölbung der Softkeys und die Hervorhebung der Rufannahme- und der Beendentaste eine gute haptische Unterscheidbarkeit, über die viel zu geringen Ausmaße und kann das aber nicht hinweg täuschen. Da drängt sich beinahe der Verdacht auf, das W890i sei ausschließlich für schlanke Frauenhände konzipiert. Könnte das Walkman-Handy sprechen, hätte es während der Testphase sicherlich diverse Male "bitte immer nur eine Taste gleichzeitig drücken!" ausgerufen. Nichts für grobe Männerpranken also.

Foto: AMB | Viel zu enge Tastatur mit billig wirkendem Ziffernblock

 

Der Hang zur Zierlichkeit trifft auch die seitlichen Tasten. Da sie allerdings deutlich erfühlbar aus dem Gehäuse hervorragen und nicht in aufdringlicher Nähe zueinander angeordnet sind, schlägt das geringe Ausmaß hier nicht negativ zu Buche. Eines ist fast allen Tasten gemein: der gute Druckpunkt. In Verbindung mit einem kurzen Tastenhub sorgt er für präzises Feeling beim Tippen, dass aber auch hier durch die zu geringen Abstände wieder zunichte gemacht wird. Besonders der Ziffernblock verdient sich keine Lorbeeren. Die drei Ziffernreihen weisen gerade einmal etwa einen Millimeter Abstand zueinander auf, was das Treffen einer einzelnen Taste erschwert.

Foto: AMB | Wertiger NavKey, der allerdings viel zu eng von den anderen Tasten eingerahmt wird

 

Und das ist nicht der einzige Schwachpunkt des Ziffernblocks. Schon beim Streichen des Daumens über die Zifferntasten beschleicht den Nutzer die berechtigte Ahnung, dass Sony Ericsson beim Material des Ziffernblocks am falschen Ende gespart hat. Die beschriebene Tätigkeit entlockt dem Handy ein seltsames Geräusch, das zuallererst mit billigem Plastik assoziiert werden dürfte. Hinzu kommt, dass einige der Zifferntasten einen schwächeren Druckpunkt als andere aufweisen. Insgesamt darf man der japanisch-schwedischen Gemeinschaftsarbeit hier durchaus übertriebenen Sparzwang unterstellen, der nicht zum Gesamterscheinungsbild des W890i passen will.

Dieser Qualitätsfauxpas fällt bei der Tastaturbeleuchtung allerdings nicht auf. Gleichmäßig und ausreichend hell erstrahlen alle Tasten der Telefonfront in zwar nicht sehr hippen, aber zum gediegenen Ambiente des Handys passenden schmutzigen Weiß.

Foto: AMB | Gute Tastaturbeleuchtung

 
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Kommentare
  1. 15.06.10 11:53 entity (Gast)
    klassisches SE...

    design top, edles alu, superschmal, tastatur perfekt, menu passt. ABER: die firmware ist wirklich eine unverschämtheit, ob upgedatet oder nicht. das abschmieren passiert mal 6 monate gar nicht, dann wieder 2x in der woche. völlig unverständlich. egal, nach zwei jahren bin ich immer noch verliebt. SE beste ;)

  2. 18.04.10 00:25 muuuuuuuha xD (Gast)
    Tastatur

    Also...ich finde hier wird ganzschön übertrieben...
    Ich komme SEHR gut mit der Tastatur zurecht!
    Man kann super mit ihr schreiben, gerade weil die tasten so dicht aneinander liegen.
    Man fliegt förmlich über sie^^
    Insgesamt habe ich nichts an meinem Handy auszusetzen. Ich liebe es und bin rundum glücklich.

    xD

  3. 30.12.09 23:10 Anonymous (Gast)
    Scheisteil das handy

    Mit diesem Handy hat man nur ärger es is bescheiden auf gut deutsch und viel zu leise wenn mann draussen unterwegs istb hört man nichts meins war schon 4 mal in reperatur und es hat sich nichts getan

  4. 30.12.09 23:07 Anonymous (Gast)
    Scheisteil das handy

    Mit diesem Handy hat man nur ärger es is bescheiden auf gut deutsch und viel zu leise wenn mann draussen unterwegs istb hört man nichts meins war schon 4 mal in reperatur und es hat sich nichts getan

  5. 20.09.09 13:21 Anonymous (Gast)

    Zitat:

    "Ich finde es eine frechheit von sony dieses handy mit einer fehlerhaften software auf den markt zu bringen. Eigentlich müsste man die auf schadensersatz anzeigen. Es ist nicht normal das man nichtmal eine SMS schreiben kann ohne das dieses ding abstürzt. Wichtige Anrufe werden einfach unterbrochen weil es sich aufhängt. Das war der größte fehler diesen handy zu kaufen."

    Ich glaub du kannst die software per usb kabel aktuallisieren! vllt. ist das problem dann weg!

  6. 20.09.09 12:06 Anonymous (Gast)

    Ich finde es eine frechheit von sony dieses handy mit einer fehlerhaften software auf den markt zu bringen. Eigentlich müsste man die auf schadensersatz anzeigen. Es ist nicht normal das man nichtmal eine SMS schreiben kann ohne das dieses ding abstürzt. Wichtige Anrufe werden einfach unterbrochen weil es sich aufhängt. Das war der größte fehler diesen handy zu kaufen.

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