Mit dem W960 kann man ruhig eifrig draufloswählen, höchstens die Telefonrechnung könnte dann Kopfschmerzen bereiten. Die Gesprächsqualität ist dafür nämlich nicht verantwortlich. Zwar schleicht sich bei Handytelefonaten ein leichtes Rauschen ein, doch das fällt im normalen Gespräch kaum auf. Auch störende Nebengeräusche wie die nervigen Nachbarskinder oder die eigene Ehefrau werden gut ausgefiltert. Dabei bleiben Gesprächspartner trotz des dünnen Volumens dank der hohen Lautstärke stets gut verständlich. Auffällig ist hingegen der wechselhafte Empfang. Das geht zwar nicht so weit, dass der überschnell abbrechen würde, dennoch überraschte das W960 mit stark schwankenden Empfangbalken, die sich häufig im untersten Drittel bewegten.
Das tritt besonders dann auf, wenn man den smarten Barren mehr oder weniger stark umschlungen in den Händen hält; kein gutes Zeichen etwa für die Erreichbarkeit in der Hosentasche. Dennoch genügte auch der Restempfang, um dauerhaft erreichbar zu sein.
Dazu trägt natürlich auch der stramme Akku bei. Bei normaler Nutzung waren Ladezyklen von vier bis fünf Tagen kein Kunststück, bei häufigem Gebrauch von Musikplayer, WLAN, Bluetooth und anderen Stromfressern sank die Betriebszeit dann auch schon mal auf knapp unter drei Tage. Eine durchaus denkwürdige Tatsache. Zumindest für Nokia, schließlich bauen der finnische Hersteller Handys mit ähnlichem Ausstattungsumfang, schafft es aber kontinuierlich, Akkus von der Leistungsfähigkeit einer Zitrone zu verbauen. top
Prädikat: Äußerst wertvoll. Für Fans zumindest. So lautet unser Urteil nach einem eingehenden Test. Dafür sind weder mangelnde Einstellungsmöglichkeiten, noch ein zu geringer Leistungsumfang verantwortlich. Beides ist top und geht sogar in einigen Bereichen über die Nseries-Konkurrenz von Nokia hinaus. Bestes Beispiel dafür ist der umfangreiche Musikplayer, der zusätzlich mit gutem, wenn auch nicht perfektem Sound glänzt. Auch bei den Personalisierungsmöglichkeiten übertrifft das W960 die Finnen, in der Auswahl an Eingabemedien mit JogDial, Tastatur und vor allem Touchscreen sowieso. Wo also hakt es? Ganz einfach: bei der Geschwindigkeit. Das zähe Ansprechverhalten des potenten Barrens bremst den Anwender an allen Ecken und Enden aus. Vielleicht bringt das in Barcelona vorgestellte UIQ 3.1 den erhofften Geschwindigkeitsschub und eine Fingerfreundlichere Bedienung, so macht das W960 zumindest wenig Freude. Wer mit P990i oder P1i schon glücklich war, darf nahezu bedenkenlos zum W960 greifen, nicht auf Sony Ericssons UIQ-Reihe fokussierte Personen sollten derzeit eher einen Blick auf finnische Handys werfen.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
85%
|
| Verarbeitung |
85%
|
| Sprachqualität |
80%
|
| Akku |
90%
|
| Connectivity |
90%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
84%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
65%
|
| Internet |
90%
|
| Messaging |
90%
|
| PIM-Funktionen |
85%
|
| Sound |
95%
|
| Kamera |
75%
|
| Gaming |
90%
|
| Video |
75%
|
Der Bass wird schwächer und die Höhen kommen stärker hörbar raus :D
ich habe mal ne frage :P ^^
undzwar: wie ist der ton vom handy wenn ein lied mit voller lautstärke abgespielt wird ? :D
Ein wirklich sehr guter Test! Danke für die vielen guten und kritischen Beurteilungen. Nun bin ich überzegt und werde es mir zulegen ;)
Was soll denn eine native Anwendung sein? Kannte bisher nur native Säfte. So würden dich deine Schüler nie verstehen!
ich finde dass natel ist super z.B. das w 910i ist viel langsamer