Wer vorher etwa mit dem Dauerrauschen eines N81 während eines Gespräches leben musste, wird beim ersten Telefonat mit dem Pharos in nervösen Schweiß ausbrechen, denn da fehlt was. Gut, ganz rauschfrei ist auch das Pharos nicht, aber Knacken oder Gesprächsaussetzer trüben das Klangbild nicht. Entzugserscheinungen wird dennoch wohl niemand bekommen; im Gegenteil. Wer den klaren Klang des P3470 erst einmal genießen durfte, der wird zumindest in Bezug auf die Gesprächsqualität nicht wieder zurücktauschen wollen. Dennoch findet sich auch hier durchaus ein -wenn auch kleiner- Kritikpunkt. Die Lautstärke ist adäquat, Gesprächspartner sind in Verbindung mit dem klaren Klang perfekt zu verstehen, dennoch dürfte der Sound etwas voller sein. Nebengeräusche stören dennoch nicht während eines Telefonates.
Die Signalstärke hingegen scheint auf den ersten Blick etwas schwankend. Nimmt man das Pharos in die Hand oder steckt es in die Hosentasche, so verschwindet prompt ein Balken der Empfangsstärken-Anzeige. Dennoch dürfte das zumindest in Städten zu keinerlei Problemen führen. Netzwechsel oder -Wiederaufnahmen verlaufen hingegen erfreulich schnell, so dass man sich keine Sorgen machen muss, lange ohne mobile Verbindung zu bleiben.
Auch beim Akku gibt es erfreuliches zu vermelden. Trotz des recht großen Touchscreens hält der dank einer Kapazität von 1100 mAh recht lange durch. Da das P3470 auf weitere Energiefresser wie etwa WLAN verzichtet, sind vier bis sechs Tage bei normaler Nutzung ein durchaus respektabler Wert. Unter zwei bis drei Tage ist das Pharos auf jeden Fall nur schwer zu drücken, dafür müsste man vermutlich in einem Bunker leben. Oder navigieren. Denn dass veranlasst den Akku, schon nach wenigen Stunden panisch nach Luft zu schnappen. top
Highlight des schwarzen Touchscreen-Handys ist die Navigation mittels TomTom-Software. Doch von der GPS-Antenne einmal abgesehen fehlt es schlichtweg an Ausstattung. HTC hat konsequent an allen anderen Ecken gespart. Die Kamera ist kaum der Rede Wert, auf WLAN und UMTS wurde komplett verzichtet, nicht einmal ein simples UKW-Radio hat im Pharos seinen Platz gefunden. Hinzu tritt ein langsamer 200 Mhz-Prozessor, der die Bediengeschwindigkeit an vielen Stellen spürbar ausbremst. So wirkt das Smartphone in jeder Hinsicht untermotorisiert. Immerhin die Telefonfunktionen und die Akkulaufzeit können sich sehen lassen. Dem hohen Preis von 449 Euro UVP ist das aber trotzdem nicht angemessen, schließlich bekommt man für gerade einmal 80 Euro mehr das um Längen bessere Touch Cruise. Da sollte die Wahl nicht schwer fallen.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
80%
|
| Verarbeitung |
80%
|
| Sprachqualität |
90%
|
| Akku |
85%
|
| Connectivity |
80%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
74%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
75%
|
| Internet |
60%
|
| Messaging |
60%
|
| PIM-Funktionen |
95%
|
| Sound |
70%
|
| Kamera |
60%
|
| Gaming |
70%
|
| Video |
60%
|
Derzeit kostet das Pharos 350 ? Wenn mann da mal den Preis für das TomTom Packet abzieht bleibt mit ca 250 ? ein ungebrandetes Gerät mit vielen möglichkeiten - und, ok ich bin schon 50 , die Geschwindigkeit ist m.E. total in Ordnung. Bei mir muss Word nicht in 1 milisekunde öffnen. Die Kamera ist für Ausdrucke 10x15 voll ausreischend. Ich bin jedenfalls total zufrieden mit dem Pharos. Normalsterbliche haben halt auch nicht die Vergleiche wie Ihr in der Redaktion. Und wenn mann von einem Razr V3 kommt, ist das Pharos schon die echt Eierlegende Wollmilchsau!! Gruß Franky
Doch, habe es gekauft - und einige der Kumpels wollen es auch! Rechne doch mal den Preis der TomTom ab - dafür hast Du dann ein obercooles Smartphone. Ich bin begeistert von meinem Pharos.
Nö, denke mal, es geht nicht gut...^^
von wegen schneckenlahmer prozessor
muss man übertakten hab ihn von 201 auf 286 MHz
und das spührt man.
obergeiles teil