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Nokia 5310 Xpress Music: kompaktes Musikhandy mit einfacher Ausstattung

Alle Jahre wieder ist es so weit: Der alte Vertrag läuft bald aus und eine Vertragsverlängerung oder ein Neuabschluss stehen ins Haus. Glücklicherweise hat der Handynutzer den Vorteil, dass er alle zwei Jahre vom Netzbetreiber seines Vertrauens ein neues Gerät subventioniert bekommt. Wer musikbegeistert und preisbewusst ist, dessen Blick wird unweigerlich auf Nokias 5310 XpressMusic fallen, das vielerorts für einen symbolischen Euro angeboten wird. Ob die Leistung trotzdem stimmt, zeigen wir auf den folgenden Seiten.

Foto: AMB | Im Test: Nokia 5310 XpressMusic

Lieferumfang & Verpackung

Zuhause angekommen ist die anfängliche Euphorie schnell verflogen. Der Karton böte sicherlich Platz für mehr Beilagen, doch Nokia füllt den Raum mit einer überdimensionierten Pappeinlage, so dass der tatsächliche Inhalt doch nur den Standard erfüllt. Der Käufer muss mit sich mit CD, Kurzanleitung, ausführliche Anleitung, Daten- und Ladekabel sowie ein zweigeteiltes Kabel-Headset begnügen. Fast zumindest, denn die beiliegende microSD-Karte mit zwei Gigabyte Speicher dürften die Stimmung wieder heben. Der dazu gehörige SD-Adapter ist ebenfalls enthalten.

Foto: AMB | Nokia 5310 XpressMusic Lieferumfang

Design & Verarbeitung

Doch wichtiger als das Zubehör dürfte in den Augen der meisten Käufer das Handy selbst sein. Nachdem man es aus seinem verschweißten Kunststoffgefängnis befreit hat, fällt Eines sofort positiv auf: es ist klein, flach und ultraleicht. Gerade einmal 104x45x10 Millimeter ergibt die Messung, genau genommen ist sogar nur 9,9 Millimeter flach. Dagegen wirkt das 5610 XpressMusic mit 17 Millimetern geradezu pummelig.

Foto: AMB | Nokia 5310 XpressMusic Vierseitenansicht

Auch beim Gewicht ist Nokia kurz davor, neue Rekorde aufzustellen, 71 Gramm können nur wenige Mobiltelefone unterbieten. Trotz des niedrigen Gewichts ist der Musikbarren kein Plastikbomber, als Highlight haben sogar Einlegearbeiten ais Aluminium Einzug ins Gehäuse des Nokia 5310 gehalten. Sie flankieren blau-eloxiert das Display und stellen durch die Farbgebung das auffälligste Designmerkmal dar. Die linke Metalleinfassung bietet allerdings nicht nur optische Reize, sondern fasst drei ebenfalls aus Alu gefertigte Musiktasten, deren Bedien-Symbole glänzend hervorstechen. Durch die abgeschrägten Seiten passt sich das Federgewicht noch besser der Hand an. Bei der zierlichen Formansprache das Barrenhandys wirkt der große 3,5 Millimeter-Anschluss auf der Stirnseite beinahe deplatziert.

Während die Front mit ihren edlen Metalleinlagen noch einen hochwertigen Eindruck hinterlässt, so macht sich bei Betrachtung der Rückseite schnell Ernüchterung breit. Der riesige Akkudeckel orientiert sich am 5610 XpressMusic. Während dessen Rückseite aber eine wertige golfballartige Oberflächenstruktur aufwies, wird dieser Effekt beim Nokia 5310 nur visuell erzeugt. Doch viel schlimmer wirken Materialwahl und Verarbeitung. Der dünne Kunststoff des Akkudeckels wirkt einfach billig und wackelt in der Einfassung. Und nicht nur der wurde von halbblinden Qualitätsprüfern durch gewunken. Zwischen Ober- und Unterteil klaffen riesige Spalte mit unregelmäßigen Abständen, die fast schon an den Grand Canyon erinnern.

Foto: AMB | Mangelhafte Verarbeitung

Insgesamt macht das Nokia 5310 den Eindruck, als habe es auf dem Weg zum Händler als Fußball-Ersatz herhalten müssen. Die lieblose Verarbeitung und Materialwahl wird durch die Plastikabdeckung des USB-Anschlusses auf der Stirnseite noch unterstrichen. Sie erscheint wenig robust und behindert noch dazu den reibungslosen Anschluss des Datenkabels, da sie sich nicht weit genug öffnen lässt. Für 269 Euro UVP darf ein Käufer mehr erwarten, die genannten Verarbeitungsmängel wären Grund genug für eine Reklamation. Die Handy-Entdeckungstour führt abschließend unter den Akkudeckel. Dort stellt der neue Besitzer erleichtert fest, dass sich die microSD-Karte wechseln lässt, ohne den Akku zu wechseln. top

Foto: AMB | Stirnseite mit 3,5 Millimeter-Port und billiger USB-Abdeckung

Display & Tastatur

Bei der Betrachtung des Displays glättet sich die in kritische Falten gelegte Stirnpartie des Käufers wieder. Wie gewohnt liefert Nokia mit 16,7 Millionen Farben und einer Auflösung von 240x320 Bildpunkten ein technisch einwandfreies Ergebnis ab. Das zeigt sich auch in der täglichen Anwendung. Zwar ist der Minibildschirm etwas tief unter der Plexiglas-Abdeckung eingelassen und auch die Bilddiagonale von zwei Zoll wünscht man sich größer, doch Bildschärfe, Farbwiedergabe und Leuchtkraft sind brillant. Die Beleuchtung wird zusätzlich durch einen Lichtsensor gesteuert, der Strom spart und für eine längere Akkulaufzeit sorgt.

Foto: AMB | Etwas tief liegendes, aber sonst sehr gutes Display

Die Tastatur liefert deutlich mehr Anlass zur Kritik. Zwar sieht sie mit ihrer glänzenden Oberfläche schick aus, doch abgesehen von der daraus resultierenden Fettfingeranfälligkeit ist sie zu glatt geraten. Hinzu kommt, dass die einzelnen Zifferntasten zu dicht beeinander stehen und sich haptisch kaum voneinander unterscheiden lassen. Die ersten stolzen Test-SMS dürften also etwas länger dauern. Daran können auch die gleichmäßigen Druckpunkte und der angenehme Tastenhub nichts ändern.

Foto: AMB | Präziser NavKey, da Haptik und Druckpunkt gut sind

Der NavKey und die umgebenden Sondertasten profitieren von den im Vergleich zum Ziffernblock größeren Ausmaßen der einzelnen Buttons. Druckpunkt und Tastenhub fallen bei ihnen ebenfalls knackig aus. Der NavKey steht darüber hinaus gut erfühlbar aus dem Tastefeld heraus und lässt sich somit präzise ansteuern. Doch leider schlägt das Verarbeitungs-Schreckgespenst wieder erbarmungslos zu: der linke Softkey, der werksseitig zu den bevorzugten Anwendungen führt, knirscht und quietscht bei jeder Betätigung.

Foto: AMB | Die Tastatur leidet unter zu schlechter Unterscheidbarkeit der einzelnen Tasten

Gut gelungen ist hingegen die Tastaturbeleuchtung, die eine helle und gleichmäßige Illuminierung der Tasten gewährleistet. Davon ausgenommen sind allerdings die neben dem Display platzierten Playertasten. Schade, das schränkt den Nutzen des Musikhandys bei Dunkelheit ein. top

Foto: AMB | Gleichmäßige Tastaturbeleuchtung beim Nokia 5310 XpressMusic

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Kommentare
  1. 02.11.11 19:20 Gianna (Gast)

    Ich liebe mein Handy! Allerdings ist nach ca einem Jahr eine Taste gebrochen, dieein Jahr nach dem auswechseln, nun wieder gebrochen ist. Im Display erscheinen immer mehr Schwarze Pünktchen, die nicht mehr weg gehen. Sehr schade, aber ansonsten ein Tophandy! :)

  2. 28.09.10 01:56 der Wolf (Gast)
    Super Teil

    Ich hab das 5310 seit gut 2 Jahren jeden Tag im Betrieb und bin mit dem "Flachmann" zufrieden wie am 1. Tag.
    Bei mir fallen weder die Tasten ab, noch treten Systemzusammenbrüche auf, nein, alles top; sogar das Streamen von YOU TUBE Videos ist möglich (sofern eine stabile Edge-Verbindung vorhanden).
    Die Verarbeitung des Handy ist gut, die Sprach und Empfangsleistung ebenso, den integrierte MP3 Player würde ich mit sehr gut benoten.
    Sicher, die USB Abdeckung und die Qualität der Kamera läßt zu wünschen übrig: aber sind wir mal ehrlich...was ist schon perfekt!?
    Ich habe das Glück kein Montagsgerät erwischt zu haben und habe auch keine unverhältnismäßig hohen Erwartungen; daher bin ich voll und ganz zufrieden!
    Würde das 5310 grad wieder kaufen.

  3. 20.04.10 09:57 Anonymous (Gast)

    ich habe dieses handy nicht ganz 1 jahr gehabt, denn danach war das unglaublicher schrott! die tasten sind abgefallen, der akkudeckel ständig abgefallen und somit auch der akku. zusätzlich ist das handy ca. 5 mal abgestürtzt und erst nach 5 min. einschaltbar gewesen!
    ich rate nicht dieses handy zu kaufen!

  4. 15.03.10 11:11 Besitzer (Gast)
    hallo

    also ich bin sehr zufrieden mit diesem Handy und kann es nur weiter empfelen ^^

  5. 07.11.09 17:45 Anonymous (Gast)
    hallo

    Also ich wäre interessiert an diesem Handy. Amdere Tests sind gut, die Punkte die hier als negativ geschrieben sind, sind woanders nicht. Welcher Test ist besser, dieser oder bei chip.de?

  6. 13.08.09 00:10 Anonymous (Gast)

    wo gibt es denn beim 5310 ein RAdio ???

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