Als zweiter und größerer Vertreter der G-Reihe unterscheidet sich das G900 optisch kaum vom Schwestermodell G700, bietet aber mit WLAN und 5-Megapixelkamera die bessere technische Ausstattung. Wir haben das UIQ-Smartphone genauer unter die Lupe genommen und verraten, ob sich das Warten gelohnt hat.
Ein Blick in den Karton überrascht, allerdings leider nicht durch opulente Vielfalt. Als einziges Extra spendiert Sony Ericsson einen Ersatz-Stylus. Ansonsten gibt es nur Hausmannskost: Lade- und Datenkabel, Kabelheadset, Gebrauchsanweisung in vier Sprachen und eine Daten-CD sollen die neue Internetgeneration repräsentieren. Etwas dürftig, denn selbst eine Speicherkarte vermisst man im Karton.
Auf den ersten Blick fällt auf, dass das G900 kleiner und vor allem flacher als alle bisherigen UIQ-Smartphones von Sony Ericsson ist. Kompakte 106x49x13 stehen klotzigen 106x55x17 (P1i) und dickbauchigen 109x55x16 Millimetern (W960i) gegenbüber. Das sind traumhafte Modelmaße, nur das neue G700 nimmt noch ein paar Millimeter weniger in der Hosentasche weg. Wenn man das G900 endlich aufhebt, dann erstaunt das geringe Gewicht. 99 Gramm sind deutlich weniger, als die meisten Smartphones mit einer vergleichbaren Ausstattung auf die Waage bringen.
Das G900 dürfte zwar keine Designpreise gewinnen, liegt mit seiner kompakten Barrenform aber außerordentlich gut in der Hand. Kleine, aber feine ergonomische Details unterstützen die Griffigkeit. Alle Kanten sind sanft abgerundet, ein schmales, farblich abgesetztes Band, das an den Seiten komplett um das Handy herumläuft, garantiert mit seiner stark geriffelten Oberfläche, dass das Handy nicht unbeabsichtigt aus der Hand rutscht. Soweit ist also alles in Ordnung, doch beim Material gibt sich der Hersteller knauserig. Vom glänzenden Metallic-Geprotze eines P1i ist das G900 meilenweit entfernt.
Beim neuesten Highend-Smartphone aus dem Hause Sony Ericsson ist Schlichtheit Trumpf. Das Gehäuse ist glatt und nahezu schnörkellos gestaltet, Designspielereien sind dem Handy fast völlig fremd. Am deutlichsten wird dies, wenn man sich die Lautsprecheröffnung auf der Rückseite anschaut. Statt mit einem glänzenden Gräting veredelt, findet man einfach fünf schmale Einschnitte im Gehäuse. Das G900 erinnert weniger an ein umfassend ausgestattetes Smartphone als an ein simples Handy. Etwas mehr Esprit hätte ruhig sein dürfen.
Diese optische Zurückhaltung trifft auch auf die Materialwahl zu. Abgesehen von einer kleinen Zone Klavierlack auf der Rückseite besteht das G900 nahezu komplett aus glattem und glanzlosem Kunststoff. Der wirkt zwar nicht unbedingt billig und schmiegt sich haptisch hochwertig den Händen an, bleibt aber Kunststoff. Immerhin ist das Material unempfindlich gegenüber fettigen Fingerabdrücken und hinterlässt einen ausreichend robusten Eindruck. Auch die saubere Verarbeitung trägt ihren Teil dazu bei, dass man das G900 ohne schlechtes Gewissen zwischen Schlüsselbund und Kleingeld in der Hosentasche mit sich herumtragen darf. Kratzer sind genausowenig zu befürchten wie unbeabsichtigt in Geräteinnere dringende Krümel und Staub. Die einzelnen Gehäusekompenenten sind fast nahtlos zusammengefügt, Knarzgeräusche lassen sich auch auf stärkeren Druck nicht entlocken.
Dass das Handy wie ein monolithischer Block wirkt, liegt auch daran, dass man nur eine einzige Gehäuseöffnung auf den Außenseiten findet. Der riesige Fastport-Anschluss, von dem sich SE leider immer noch nicht trennen konnte, wurde auf der linken Seite platziert, daneben signalisiert eine grün blinkende LED den normalen StandBy-Betrieb, bei verpassten Anrufen, eingegangenen Nachrichten oder niedrigem Akkustand wechselt sie in ein nervöses Grün- oder Rot-Flackern über.
Einen Slot für M2-Sticks sucht man auf den Außenseiten vergeblich, den hat der Hersteller unter dem Akkudeckel versteckt. Zusätzlich verlangt dessen Entnahme spitze Fingernägel, da die kleine Speicherkarte extrem tief ins Gehäuse eintaucht. Die rückseitige Abdeckung lässt sich bei unserem Testmodell übrigens sehr leicht lösen, dürfte sich allerdings nicht von allein vom Rest des Handys trennen.
Auf dem G900 findet man die seltene Kombination aus Touchscreen und normalem Ziffernblock. In vielen Menüs hat der Anwender die Wahl zwischen Tastatur, Finger und Stylus. Dazu aber später mehr, wir wollen uns an dieser Stelle zunächst dem Display widmen.
Dabei zeigt sich, dass die ultrakompakte Bauweise an anderer Stelle ihren Tribut fordert. Das Touchscreen-Display des G900 breitet sich nur auf einer Diagonale von 2,4 Zoll aus (bei P1i und W960i waren es noch 2,6 Zoll). Der Touchscreen ist von einer robusten Plexiglasabdeckung überzogen, wie man sie auch auf dem W960i findet. Damit ist gewährleistet, dass die sensible Oberfläche ein paar Jahre durchhält, im Gegenzug wurde die Displaykomponente für unseren Geschmacke einen Tick zu tief ins Gehäuse eingelassen. Die Inhalte werden an den Rändern fast schon abgeschnitten dargestellt, das Display wirkt so kleiner, als es eigentlich ist. Die technischen Rahmendaten entsprechen aber dem aktuellen Multimedia-Standard. Die Auflösung beträgt 240x320 Pixel, maximal 262.144 Farben werden dargestellt. Die Darstellung ist hell, kontrastreich und dank der transflektiven Auslegung des Minibildschirms auch bei starkem Sonnenlicht oder aus der Schrägperspektive noch gut ablesbar.
Die glatten und breiten Zifferntasten erinnern stark an das K800i. Sie sind haptisch kaum vom Gehäuse unterscheidbar, was aber nicht heißen soll, dass sie sich schlecht bedienen lassen. Im Gegenteil. Jede Zifferntaste ist leicht nach oben abfallend angeschrägt, vertikale Abstände zwischen den in drei Blöcken angeordneten Drückern lassen auch große Finger noch zielsicher treffen. Alle Tasten sitzen auf einer gummierten Matte und haben leichtes seitliches Spiel zueinander, was das schnelle Tippen erleichtert. Sie vermitteln allesamt sehr gutes Feedback über ihre Bedienung und verfügen über äußerst kurze Tastenhübe und knackige Druckpunkte. Wer nicht auf die virtuelle Touchscreen-Tastatur setzt, kann sich sicher sein, auf dem G900 SMS im Rekordtempo zu tippen.
Als Hauptbedienelement neben dem Touchscreen dient der kreisrunde Navkey, der von vier gleich großen Naviationstasten flankiert wird. Ihre Belegung ist so intuitiv, dass sich die Finger sofort daran gewöhnen. Gegenüber der "Löschen"- findet man die "Zurück"-Taste, und darüber ein Paar Schnellzugriffstasten, die zur innovativen Notizfunktion und zum Nachrichten-Menü führen. Auch wenn die Druckpunkte des oberen Tastenpaares ausgeprägter sein könnten, lassen sie sich allesamt gut bedienen. Das gilt ebenfalls für den Navkey, der zwar kaum aus dem Gehäuse hervorsteht, dessen gut erfühlbarer, dünner Metallring aber eine sehr prazise Steuerung ohne Vertipper erlaubt.
Wie es sich für ein Handy gehört, wurden auch an den Seiten Bedienelemente platziert. Während die rechte Seite aber völlig frei davon bleibt, findet man linksseitig eine tief im Gehäuse eingelassene, aber trotzdem noch gut erfühlbare Tastenwippe zur Regulierung von Hörer- und Soundlautstärke, eine Taste zum Aktivieren der Tastensperre sowie die obligatorische Kamerataste, die allerdings fast im Gehäuse verschwindet und sich kaum mit den Fingern ertasten lässt. Letzteres gilt auch für den Ein-/Ausknopf auf der Kopfseite, bei dem macht es aber wenigstens Sinn. Die Tastaturbeleuchtung ist ausreichend hell und gleichmäßig ausgefallen, sodass auch in völliger Dunkelheit die Bedienung leicht fällt.
ich konnte in mein c702 schon 8gb rein machen obwohl es hieß nein, nur 4gb...müll...ich sag euch man kann locker in ericsson handys eine größe mind. größer nehmen wie es angegeben ist...
hinzu kommt das ericsson einfach die geilsten, besten handys macht...samsung keine sms töne wählbar...nokia n97 bleibt öfters hängen oder bildschirm wird halb weiß und wieder normal...dann zu den programmen und spielen aus .jar - dateien...es funzt einfach alles auf ericsson handys...
hab noch nie probleme gehabt mit SONY ERICSSON...für mich sind die teile einfach die PURE STAATSGEWALT !!!
ICH LEBE FÜR DIE MARKE !
und weil se alles können und man sie richtig geil patchen kann unter anderem...vom freischalten falls sim-lock bis hin zum klingelton verlängern auf 1min oder so was...es geht einfach...
nokia oder samsung sind für die kanalisation gut...
UND DESWEGEN BRAUCH SICH SONY ERICSSON KEINE MÜHE MIT DEM DESIGN SEINER HANDYS MACHEN !!!
nur die wenigsten menschen verstehen das...
hop leuts...sony ericsson 4 LIFE !!!
die kapazität der M2 kann bis zu 8GB betragen.(größere gibt es eh noch nicht. :)
die kapazität der M2 kann bis zu 8GB betragen.(größere gibt es eh noch nicht. :)
Das ist ein ackzeptables Handy. Die Ausstattung ist mässig. Touchscreen ist schlecht verarbeitet. Sonst gut.
Hallo, wie sieht es denn für Autofahrer aus, die das Telefon über eine ck4010 (peugeot 207) verbinden wollen? Wird dasd unterstützt?
Ich besitze ein G900 und bin nicht gerade begeistert. Kamera macht schlechtere Fotos als mein altes K750i (wenn man beim G900 mal auf anhieb den Auslöser durchdrücken kann). Außerdem war es schon mehrfach wegen Softwareausfällen beim Händler beziehungsweise bei SE. Es gibt des öfteren mal Softwareprobleme die auf lange Sicht nur durch nochmaliges Aufspielen der Handysoftware behoben werden können.
Die Menüfunktionen sind umständich und teilweise unlogisch aufgebaut.
Die UIQ3 Software des Telefons wird nicht mehr von SE weiterentwickelt.
Der Accu des Telefons ist teilweise nach ein - zwei Tagen leer ohne dass das Telefon viel benutzt wurde (Blutooth, WLan, etc. ausgeschaltet). Als es dann täglich neu geladen werden mußte konnte ich dass Problem ebenfalls durch nochmaliges Aufspielen der Software beheben?!?! Aber die Accuzeiten werden schon wieder kürzer und ich habe keine Lust alle zwei Monate mein Telefon komplett neu einzurichten.
Ansonsten allem in allem bin ich mit der Telefonie etc. zufrieden. Werde aber beim nächsten Mobiltelefon warscheinlich zu einem anderen Hersteller wechseln. SE hätte ja wenigstens mal die Software weiter entwickeln können, damit die Kunden die dieses Gerät besitzen eine halwegs fehlerfreie Software bekommen.