An der Sprachqualität gibt es nur wenig auszusetzen. So schleicht sich etwa leises Rauschen in die Leitung, das allerdings nur in absolut stiller Umgebung auffällt. Ansonsten klingen Gesprächspartner durchaus realistisch, sind gut und deutlich verständlich und Gespräche können dank der guten Geräuschfilterung auch in lauterer Umgebung geführt werden. Daran hat auch die akzeptable Lautstärke ihren Anteil. Ein ähnliches Bild zeigt auch der Lautsprecher, der nicht nur Musik, sondern neben der Navigationsstimme auch Gespräche ohne Kopfhörer wiedergibt. Das klappt sehr gut, denn trotz der hohen Lautstärke tendiert er dabei kaum zum klirren.
Ähnliches Lob gilt auch für die Empfangsqualität. Aussetzer konnten wir während eines Telefonates nicht verzeichnen, generell bewegte sich die Empfangsanzeige im oberen Drittel oder meldetete volle Einsatzbereitschaft. Selbst in unserem Tiefgaragentest schlug sich das 6220 classic tapfer. Daran hat neben der offensichtlich guten Qualität der verbauten Komponenten auch die Materialwahl ihren Anteil. Empfangshemmendes Metall kommt beim 6220 schließlich nicht zum Einsatz.
Etwas mehr Aufmerksamkeit hätte der Akku verdient gehabt. Allein die Leistungsangabe von mageren 900 Milliamphere hätte bei Nokia die Alarmglocken schrillen lassen müssen, doch offenbar hat man dort bisweilen einen guten Schlaf. So müssen sich Nutzer mit einem unterdimensionierten Powerpack abfinden, das gerade einmal für zwei bis drei Tage gut ist, gerne aber bei häufiger Nutzung auch schon mal am Ende des ersten Tages nach Strom lechtzt.
Als störend und unzeitgemäß erweist sich auch die Tatsache, dass während stromfressender Aktivitäten wie einem Telefonat oder dem GPS-Betrieb nur wenige Sekunden nach dem zweiten Warnhinweis der Akku die Stromabgabe einstellt. Über plötzlich abreißende Gespräche sollte sich also niemand wundern. top
Alles drin, alles dran, alles schick? Fast. Das 6220 classic bietet mit HSDPA, GPS, 5-Megapixelkamera mit Xenonblitz und Geotagging ein sehr gutes Ausstattungspaket. Dabei ist das Handy äußerst kompakt gebaut und wiegt nur 90 Gramm. Das Display könnte ruhig etwas größer sein. Schade auch, dass WLAN fehlt. Schlimmer ist allerdings die schlechte Tastatur, die fast schon zu Fingerkrämpfen führt. Zusätzlich kann die Kamera nicht halten, was ihre technischen Daten versprechen, denn an starken Helligkeitskontrasten verzweifelt sie schlichtweg. Der Rest überzeugt auch eingefleischte Fans der NSeries. Besonders beim Blick auf den Preis von aktuell knapp unter 300 Euro dürfte so mancher N95-Besitzer feuchte Augen bekommen. Unter dem Strich bleibt ein gutes Smartphone mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
80%
|
| Verarbeitung |
80%
|
| Sprachqualität |
85%
|
| Akku |
70%
|
| Connectivity |
90%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
83%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
85%
|
| Internet |
90%
|
| Messaging |
90%
|
| PIM-Funktionen |
85%
|
| Sound |
75%
|
| Kamera |
85%
|
| Gaming |
80%
|
| Video |
85%
|
Der totale Schrott das Ding... Akkuanzeige spinnt rum, Lautsprecher funzt Zeitweise nich, Tatstaturbeleuchtung geht meist nich, Teilweise keine Reaktion auf Tastendruck, Akku nach 6 Monaten schon im Arsch... das könnte ich endlos weiter führen. Ich hab seit 11 Jahren Nokia Handys, aber dieses war definitiv das letzte
liegt es an den besitzer oder an dem handy das es einfach ausgeht??
ich will mir das handy kaufen aba durch solche komentare kommt mir da der zweifel.
bitte um antwort.
ich verkaufe meins
ich hab das handy seid 5 monaten und mir gefällt es ganz und gar nicht.es geht immer aus obwohl der akku voll ist.und dann wieder von selber an und usw. kauft es ja nicht.mein kumpel hat auch die gleichen probleme und das gleiche handy.
wie viel sollte ich denn für ein nokia 6220 so ausgeben...also ohne vertrag und neuwertig?
Bin mit dem Handy fast zufrieden, die gehäusequalität könnte besser sein, und auch
der Akku iss recht schwach.
Dagegen sind Navi, bedienung und Kamera Top.
Kleiner Tip gegen den knarzenden Akkudeckel,
einfach im inneren des Deckels in den seiten
jewails ein streifen Tesa kleben und schon hat
sich das Problem erledigt.