Bei Nokias Eseries steht "E" für Enterprise. Doch neben Business steckt ganz viel Multimedia in Nokias neuem Spitzenmodell E71. AreaMobile.de hat das kompakte QWERTZ-Handy getestet.
Neben den Standards packt Nokia ein Lederetui sowie ein Lanyard in den Lieferkarton. Auch bei der microSD-Karte geizen die Finnen nicht, zwei Gigabyte können sich sehen lassen. Und die Bedienungsanleitung mit ihren 130 Seiten gibt bereits einen Vorgeschmack auf die zahllosen Features, die das Smartphone bietet. Den Käufer erreicht also ein volles Paket.
Das Nokia E71 erinnert vielmehr an einen eleganten Blackberry als an ein schlichtes Symbian-Handy aus Finnland. Es ist sogar noch besser als die QWERTZ-Modelle von RIM, weil es viel kompakter ist. Mit seinen Maßen von 114x57x10 Millimetern ist das Smartphone wesentlich dünner und schmaler als etwa das Blackberry Curve (106x61x15) oder auch der Vorgänger Nokia E61i (117x70x13,9). Mehr noch: es ist derzeit das dünnste Handy mit Volltastatur auf dem Markt. Ergonomisch abgerundete Ecken und Kanten sorgen dafür, dass es sich der Hand regelrecht anschmiegt.
Das Gehäuse besteht nahezu vollständig aus Edelstahl, nur an den Seiten und auf der Rückseite setzt Nokia Kunststoff ein, der aber auf Hochglanz poliert wurde. Sogar der Lautsprecher auf der Kopfseite wird von einem feinen Metallgräting geschützt. Beim neuen Spitzenmodell der Eseries stimmt das Design also bis ins letzte Detail. Einzig das hohe Gewicht von 127 Gramm will nicht so recht zum schlanken Gehäuse passen. Zum Vergleich: das Blackberry Curve bringt nur 111 Gramm auf die Waage.
Wenn man zwei Knöpfe an den Seiten des Metallboliden gleichzeitig drückt, dann lässt sich der Akkudeckel vom Handy lösen. Er besteht aus Metall und ist sehr fest mit dem Gehäuse verbunden. Der mircoSD-Slot und der microUSB-Port an der rechten Seite werden von passgenauen Gummideckeln geschützt. Nur der Eingang für den Netzstecker auf der Unterseite liegt frei, aber dessen Durchmesser ist ohnehin so mikroskopisch klein, dass man sich keine Sorgen machen muss. In Verbindung mit dem hochwertigen Material wirkt das Nokia E71 außerordenlich robust und scheint auch einen Sturz von der Tischklante schadlos zu überstehen.
Bei genauerem Hinsehen endeckt man allerdings grobe Spalte zwischen den einzelnen Gehäusekomponenten, die an den Seiten auf mehr als einen Millimeter anwachsen. Von der nahezu perfekten Gehäuseintegrität der Samsung- oder LG-Handys ist Nokia also auch mit dem E71 noch weit entfernt. top
Foto: AMB | Die Verarbeitung des Nokia E71 zeigt Schwächen, zwischen Akkudeckel und Gehäuse klafft ein großer Spalt
Eine Diagonale von 2,4 Zoll entspricht zwar dem aktuellen Multimedia-Standard und bietet eine hohe Übersicht beim Browsen oder im Kalender, wer aber den Vorgänger E61i mit seinem gigantischen 2,8-Zoll-Display kennt, der wird den fehlenden Zentimeter schmerzlich vermissen. Alle anderen technischen Daten der Anzeige sind Nokia-typisch vorbildlich: mit mehr als 16,7 Millionen darstellbaren Farben, QVGA-Auflösung und kantengeglätteten Schriften macht das E71 in jeder Situation eine gute Figur. Die Hintergrundbeleuchtung wird über einen Sensor automatisch an die Umgebung angepasst, auch aus der Schrägperspektive verfälschen die Farben kaum. Dank transflektiver Beschichtung lassen sich die Inhalte auch bei direktem Sonnenlicht noch sehr gut ablesen. Nokia macht hier alles richtig.
Auch die Mini-Tastatur des E71 überzeugt. Sie erlaubt flüssiges Schreiben von längeren Texten, obwohl die Anorndung viel gedrängter als beim Vorgänger E61i oder bei anderen Handys mit Volltastatur ist. Die Druckpunkte sind sehr knackig, ein kräftiger Anschliff sorgt dafür, dass man immer die richtige Taste trifft.
Die Navigationsleiste bietet mehr Tasten als vergleichbare Smartphones. Neben den typischen Telefonietasten und den Softkeys findet man drei Schnellzugriffe, die zu den businesstypischen Anwendungen Kalender, Telefonbuch und Posteingang führen. Im Gegensatz zum Vorgänger können alle drei beliebig mit eigenen Programmen belegt werden. Sie bieten darüber hinaus doppelte Funktionalität: in den Standard-Einstellungen führt ein kurzer Druck zum Telefonbuch, ein länger Druck legt einen neuen Kontakt an. Insgesamt stehen also sechs Shortcuts zur Verfügung.
Die Kurzwahltasten sind doppelt belegt und können beliebig mit Programmen und Funktionen belegt werden | Fotos: AMB
Eine weitere Taste führt aus jeder Bediensituation zum Startbildschirm zurück. Auf der rechten Seite findet man darüber hinaus eine Lautstärkewippe und eine Taste für die Sprachwahl. Alle Bedienelemente sind ausreichend groß und bieten knackige Druckpunkte. Besser kann man es kaum machen. top
Ein Scherz ist wohl eher das ihr Spinner einen 2 Jahre alten Thread ausgrabt in dem es um ein (inzwischen) Stück veralteter Hardware geht die wohl nurnoch Hartz-IVler nutzen heutzutage...
und übrigens :
iphone ist besser
Ich zweifle wirklich an eurer Kompetenz.
Ein Akku der 5 Tage bei Dauerlast hält und dann 65%?
Was erwartet ihr eigentlich bei 100% ?
Ein halbes Jahr ohne laden?
iPhone 3GS bei Areamobile:
"bei intensiver Nutzung reicht der Akku immer noch für einen ganzen Tag. Das ist ein guter Wert" --- Bewertung: Akku 95%
Das ist doch ein Scherz!?
Für mich das beste Handy,was ich je hatte.
..bei mir auch. war von anfang an, nachdem ichs ausgepackt hab. weiß wohl keiner ne antwort. hm.
komische bewertung hier.... ueberragend und sehr gut etc aber die prozentwerte passen mal gar nicht.
Hartz-IVler ?? Das kommt wieder von einem IPhone-Nutzer der seine letzten Ersparnisse zusammenkratzt um in seinem "Viertel" die Kids zu beeindrucken .... lächerlich