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Samsung SGH-i900 Omnia: Das Highend-Touchphone im Praxistest

In der Touchphone-Oberliga tummeln sich derzeit nur drei Handys: das iPhone 3G von Apple, das Touch Diamond von HTC und das i900 Omnia von Samsung. Wenn man sich nur die technischen Daten anschaut, dann scheint Samsung die Nase vorn zu haben. Aber wie sieht es im täglichen Betrieb aus? Areamobile.de hat das SGH-i900 Omnia getestet.

Im Test: Samsung SGH-i900 Omnia

Lieferumfang & Verpackung

In der kleinen Box steckt viel Zubehör. Der Stummel mit Schlaufe entpuppt sich als ausziehbarer Stylus, den man wahlweise in der Handyöse einfädeln kann. Hinzu kommen hochwertige Kopfhörer mit Plastikaufsätzen in unterschiedlichen Größen, eine 1 Gigabyte microSD-Karte mit Kartenmaterial von Deutschland, Österreich und der Schweiz und einer Vollversion von Route 66 sowie ein umfangreiches PC-Software Paket. Das kann sich sehen lassen.

Foto: AMB | Samsung i900 Omnia Lieferumfang

Design & Verarbeitung

Betrachtet man die Größenverhältnisse, dann steht das i900 Omnia mit 112x56x12,5 Millimetern zwischen Apple iPhone 3G (115x61x12,3) und HTC Touch Diamond (102x51x11,3). In die Hosentasche kann man das Highend-Handy also durchaus noch stecken. Viel spannender als die blanken Maße ist aber, wie edel Samsung die Highend-Technik verpackt. Im Gegensatz zum eckigen Kunststoff-Gehäuse des Touch Diamond setzt der koreanische Hersteller auf abgerundete Kanten und viel Metall. Die gesamte Vorderseite glänzt verchromt, die Rückseite besteht aus mattschwarzem Kunststoff, der aber aussieht wie gebürstetes Aluminium.

Foto: AMB | Samsung SGH-i900 Vierseitenansicht

Das nahezu fugenlose Gehäuse wirkt wie ein fester Block, der auch den Sturz von der Tischkante mühelos wegsteckt. Der einzige Anschluss, in den man Ladekabel, USB-Kabel oder Kopfhörer steckt, wird durch eine Kuststoffklappe zuverlässig vor Umwelteinflüssen geschützt. Die Verarbeitung erscheint also zunächst herausragend, wer aber genauer hinschaut, findet zwei Schwachstellen. So entdeckt man zwischen den Telefontasten und der Displayabdeckung einen Spalt, der sich schnell mit Staub und Krümeln füllt. Er ist zwar sehr schmal, auf der glatten Frontseite wird der Schmutz aber deutlich sichtbar.

Alles halb so schlimm, wird mancher denken. Ein genauer Blick auf die Kameralinse sorgt dann aber für Kopfschütteln: die Designer von Samsung haben auf die bewährte Billiglösung zurück gegriffen und einfach ein Loch in den Akkudeckel gefräst, um Platz für die Kameralinse zu schaffen. Das mag zwar preisgünstig sein, wird aber zum ärgerlichen Staubfänger. Für ein Highend-Smartphone erwartet man sich etwas mehr.

Der Spalt unter dem Display wird schnell zum lästigen Staubfänger | Foto: AMB

Der Akkudeckel ist fest und wackelfrei mit dem Gehäuse verbunden. Mit einem kräftigen seitlichen Druck kann man ihn vom Handy abziehen. Darunter findet man einen microSD-Einschub, der so konstruiert wurde, dass man den Akku rausnehmen muss, um die Speicherkarte zu wechseln. Bei einem internen Speicher von 8 oder 16 Gigabyte lässt sich diese unnötig komplizierte Anordnung aber verschmerzen. top

Die Billiglösung: Beim Omnia hat Samsung einfach ein Loch in den Akkudeckel gefräst | Foto: AMB

Display & Tastatur

Das Herzstück des Touchphones löst 240x400 Pixel auf und stellt maximal 65.536 Farben dar. Es ist mit einer Diagonale von 3,2 Zoll größer als das HTC Touch Diamond (2,8 Zoll), aber kleiner als das Apple iPhone (3,5 Zoll). Eine transflektive Beschichtung garantiert auch bei hellem Außenlicht gute Ablesbarkeit. Die Qualität der Komponente gibt zwar keinen Grund zu Beanstandungen, im Vergleich mit der Konkurrenz schneidet das Omnia-Display aber am schlechtesten ab. Auf dem Touch Diamond ist die Darstellung aufgrund der VGA-Auflösung wesentlich schärfer, das iPhone-Display kann mehr Farben darstellen und wirkt viel brillanter. Heller als das Omnia-Display sind beide.

 

Die unterschiedlichen Tastaturen auf dem Samsung i900 Omnia | Fotos: AMB

Wie beim Touch Diamond ist die virtuelle Tastatur etwas unpraktisch, da sie fast den gesamten Bildschirm ausfüllt und dabei oft das zu bearbeitende Textfeld verdeckt. Im Hochformat werden die einzelnen Tastenfelder zwar eng zusammengepresst, trotzdem haben wir uns nur sehr selten vertippt. Noch bequemer wird es, wenn man das i900 kippt. Denn im Gegensatz zum Touch Diamond und zum iPhone kann man in allen Menüs eine Volltastatur im Querformat einblenden. Mit diesen breiten Tasten lassen sich auch längere Emails bequem schreiben. Störend wirkt sich aber aus, dass das i900 beim Tippen keinerlei haptisches Feedback gibt. Während andere Touchphones bei Tastendruck vibrieren, bleibt das Omnia still.

Samsung i900 Omnia mit Stylus | Foto: AMB

Trotz Windows Mobile-System verzichtet Samsung auf einen Einschubschacht für den Stylus. Der dicke, ausziehbare Stummel, den der Hersteller mitliefert, ist aber mit einer Schlaufe versehen und kann daher an der breiten Metallöse auf der linken Seite befestigt werden. Doch das birgt einen großen Nachteil. Die Oberfläche des Touchdisplays erlitt nach wenigen Tagen in der Hosentasche erste Kratzer, die auf den ausziehbaren Stylus zurückzuführen waren. Man kann aber ohnehin locker auf ihn verzichten. Denn wer sich in den tieferen Einstellungsebenen verirrt, der steuert alle kleinen Icons bequem mit dem Touchpad an, das zwischen die beiden verchromten Telefontasten gequetscht wurde. Die Lücke zwischen der fingerfreundlichen TouchWiz-Bedienoberfläche () und dem stylusoptimpierten Windows Mobile-Betriebssystem wird damit geschlossen. Immer, wenn die Mini-Icons von Windows Mobile erscheinen, wechselt der Finger vom Touchscreen zum Touchpad.

Rechte Seite mit Lautstärkewippe und Taste für Kamera und Hauptmenü | Foto: AMB

Auf der rechten Seite platziert Samsung eine Lautstärkewippe, die sich mit dem Daumen nur schlecht erreichen lässt. Sie wird von zwei Schnellzugriffstasten flankiert. Ein längerer Druck auf den Plastikknopf rechts oben öffnet den Taskmanager, ein kurzer Druck führt direkt ins Hauptmenü. Die verchromte Taste führt dagegen in die Bildergalerie oder dient bei aktivierter Kamera als Auslöser. top

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Lesen Sie alle 175 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 13.04.12 08:58 Anonymous (Gast)
    Innenkamera

    Hat das Handy keine Innenkamera? wo man auch bilder aufnehmen kann?

  2. 27.04.10 16:02 Anonymous (Gast)
    -

    startmenü geht bei mir bei geöffnetem route66 und weiterer programme in 1s auf.. bin 4mal schneller.. komisch :D:D

  3. 27.04.10 15:53 Anonymous (Gast)
    -

    man hätte die einstellungen des omnia´s mal durchlesen sollen, dass man alles (zuweisungen) variieren kann.

    ..naja-mäßiger test.

  4. 17.03.10 15:41 Anonymous (Gast)
    Omnia i900

    Also ich find er sooooooooo mies und soooo shcieße machmal auch finde ich seite hier scheiße die stinkt nach tunfisch aber egal mach bissien pafürm rauf dannn sintkt noch mahhhjrjfidousa

  5. 08.02.10 21:59 Anonymus (Gast)
    Internetverbindung

    Habe mir ein gebrauchtes Omnia zugelegt,leider kann ich die schlechte WLan Leistung nur bestätigen. Ansonsten ist das Gerät aber Super.

  6. 05.02.10 23:55 Anonymous (Gast)
    Internetverbindung

    Also, ich will es mir gerne zulegen,aber wenn ich immer höre, wie lahm und träge die Internetverbindung durch WLan ist, dann änder ich immer meine Meinung! Ist die Internetverbindung wirklich so schlimm? Mir ist die schnelle internetverbindung am wichtigstens! es sollte um die 10 sekunden dauern aber mit wlan. Was meinen die, die das gerät schon besitzen?

    mfg

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