Der ehemalige Trendsetter Motorola befindet sich in einer tiefen Krise. Die Verkaufszahlen des Herstellers rauschen weiter ungebremst in den Keller. Das Rokr E8 ist ein Versuch, die Richtung umzukehren. Areamobile.de hat das Musikhandy ausführlich getestet.
Der Karton öffnet sich, sobald beide Hälften auseinander gezogen werden. Neben Daten- und Ladekabel findet man ein billiges Headset mit 3,5-Millimeter Klinkenstecker. Viel mehr liefert Motorola nicht mit. In Papierform liegen Garantieheft, Sicherheitshinweise und eine Anleitung mit gerade mal 50 Seiten bei. Die erste CD-Rom enthält die Software Phone-Tools und Treiber. Auf der zweiten findet man eine ultrakurze und daher überflüssige Schnelleinweisung in die Funktionen des Motorola Rokr E8. top
Solange der neueste Vertreter aus Motorolas Rokr-Serie nicht angeschaltet ist, erinnern Oberflächenbeschaffenheit und Farbe an poliertes Lavagestein. Die glänzende schwarze Vorderseite wird nur vom Motorola-Logo und der silbernen Umrandung für den halbrunden Steuersensor unterbrochen. Sie ist nahezu spiegelglatt, nur die winzigen Plastiknoppen der Tasten heben sich daraus hervor. Das breite, flache Design des Rokr E8 ist mit keinem anderen Handy vergleichbar. Wer mit seinem Handy aus der grauen Masse hervorstechen möchte, greift zu Motorolas rabenschwarzer Flunder.
Auch wenn das Design herausragend ist: man sollte nicht vergessen, dass Nokia im ähnlich großen Business-Smartphone E71 zusätzlich eine Volltastatur, WLAN, GPS und 3G-Funk untergebracht hat.
Bei der Verarbeitung macht Motorola bekanntlich keine Kompromisse. Auch dieses Rokr-Handy ist nahezu perfekt konstruiert. Wenn man sich die Rückseite, die aus griffigem Kunststoff besteht, allerdings genauer anschaut, bekommt man einen Schreck. Sogar beim Schmuckstück Rokr E8 greift der Hersteller auf die Billiglösung zurück und bohrt für die Kameralinse einfach ein Loch in den Akkudeckel. Staub und Krümel können so ungehindert in das Gehäuse gelangen.
Der Rest ist dagegen bestens verarbeitet. Alle Extratasten auf der Seite sind aus Metall, ebenso der Rahmen des Barrens. Die Stabilität reicht zum Prädikat: stoßfest. Das Akkufach ist ganz einfach per Schiebe-Mechanik zu öffnen. Innen gibt es lediglich die fehlende Ausziehhilfe für den Akkublock zu beanstanden, ansonsten fügt sich alles reibungslos zusammen. Der Akku muss entfernt werden, sobald die SIM- oder die microSD-Karte gewechselt werden sollen.
Auf der rechten Geräteseite befindet sich eine Tastensperre, die gleichzeitig als Powerknopf dient. Sie erleichtert die Bedienung des Barrenhandys enorm. Darüber befindet sich der Anschluss für das Ladekabel. Eine grüne Leuchtdiode daneben zeigt an, ob das E8 gerade geladen wird. Auf der Oberseite thront der 3,5-Millimeter-Eingang für die Kopfhörer. Beide Anschlüsse liegen gut geschützt unter Plastikklappen. top
Das Display des E8 ist mit einer Diagonale von 2 Zoll außerordentlich klein. Immerhin verfügt es über die Standardauflösung von 240x320 Pixeln, alle Bildschirminhalte werden sehr hell und kompromisslos scharf angezeigt. Der seitliche Betrachtungswinkel reicht mit circa 45 Grad aus. Die Oberfläche des Displays ist aber nicht optimal entspiegelt, vermutlich um das Glanzdesign zu unterstützen.
Die glatte Fläche mit den Zifferntasten unter dem Mini-Display ist komplett berührungsempfindlich. Die Bedienung ist ungewöhnlich konzipiert, aber schnell gelernt. Eine kräftige Vibrationsbestätigung für jeden Tastendruck ersetzt ohne Probleme das herkömmliche physische Feedback. Leider ist das Geräusch (es erinnert an eine in die Jahre gekommene Computertastatur) dabei in ruhigen Situationen deutlich wahrnehmbar. Abschalten lässt es sich nicht.
Der Platz für die Zifferntasten ist so großzügig bemessen, dass auch breite Finger kein Nachteil sind. Lediglich neben dem halbrunden Steuersensor geht der eine oder andere Tipper daneben, die Extratasten sind hier an die Seite gequetscht. Aufpassen muss man, wenn das E8 verkehrt herum liegt: dann reicht ein sanfter Druck oder ein leichtes Wippen, um ein ganze Salve von Tasten auszulösen.
Im Player- oder Kameramodus werden jeweils andere Symbole zur Bedienung der jeweiligen Anwendung auf dem Tastenfeld eingeblendet. Zusätzlich soll der halbrunde Steuersensor, das so genannte Omega-Wheel, bei der Bedienung behilflich sein. Wenn man mit dem Daumen darüber streicht, kann man in den Menüs flink von A nach B navigieren. Das geht aber entweder zu schnell oder zu langsam. In den Einstellungen gibt es leider keine Möglichkeit, die Sensibilität anzupassen. Das Resultat: Mit den einfachen Richtungstasten ist man viel schneller in den Menüs unterwegs. top
Also ich kann den Testbericht nicht nachvollziehen. Habe das Gerät jetzt 1 Jahr und musste bisher noch nie 5 Sekunden irgendwo warten. Es läuft alles flüssig! Die Soundqualität ist ebenfalls sehr gut und der Akku hält bei mir (2-3 SMS pro Tag, 1 Std. Musik/Hörbuch hören, 10-30 Min. telefonieren, nachts 7-8 Std aus) 7 Tage. Die Verarbeitung und Materialanmutung ist absolut einwandfrei! Kenne kein anderes Handy, welches unter 100€ kostet, das eine so gute Qualität bietet!
ich find das handy eigentlich total klasse und werd es mir wahrscheinlich bald holen
mir fehlen nur umts (nicht so wichtig) und wlan wär auch toll
aber das haben ja auch nicht so viele andere handys für den preis (ca.90?)
eine tolle alternative wäre aber das motozine zn 5 für ca. 130 ?
dieses besitzt eine 5 mp camera und wlan
hmmm, habe mir das rokr gerade neu zugelegt, August 09, die Reaktionszeiten sind absolut OK! wann muss man wo 5 sekundne warten???
Der Testbericht stimmt überhabt nicht!!Ich glaube wer das ROKR getestet hat, war ein Motorola gegner!!
Oder er hatte überhaubt keine ahnung!!
Motorola E8 ROKR ist kein Spiele Handy sondern ein Musikhandy!!
Also ich kann den Testbericht nachvollziehen. Ich muss manchmal mehr als 5 sekunden warten oder es reagiert gar nicht mehr und dass obwohl es gerade mal einen Monat alt ist ...
Außerdem lässt sich der Akkudeckel kaum öffnen nur mit Gewalt !!! Da is nix mit schieben !!! Nur das Design und der Klang sind überzeugend