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Aussehen ist alles Motorola Rokr E8

Kamerafunktionen

Aufgeräumter Sucher | Foto: AMB

2 Megapixel sind längst keine Sensation mehr. Was die Kamera des ROKR E8 hergibt, reicht allemal zur Betrachtung auf kleineren Bildschirmen. Einen Blitz gibt es nicht. Immerhin ist die Kameravorschau schon in 3 Sekunden bereit. Auf dem Zifferffeld werden nun die Tasten für den Zoom, das Aufrufen der Bildergalerie und den Wechsel zwischen Foto- und Videomodus mit kleinen Symbolen angeleuchtet. In den Einstellungsmenüs, die man mit der linken Menü-Taste erreicht, kann man zusätzlich Farbfilter (z.B. Schwarz-Weiß oder Sepia) über die Fotos legen oder verschiedene Aufnahmemodi (z.B. Nachtmodus) auswählen.

Die Bildqualität haut dann erwartungsgemäß keinen von Hocker. Zwar sind die Bilder nicht so verwackelt wie bei anderen Kamera-Handys mit 2 Megapixeln, mehr Details schaffen es dadurch aber auch nicht in die Ergebnisse. Im Gegenteil: die Rokr-Aufnahmen sind detailarm und unscharf. Zusätzlich hat die Kamera extreme Probleme bei Gegenlicht, so dass man den Eindruck bekommt, Nachtaufnahmen gemacht zu haben.

Das Auslösen und Speichern eines Fotos dauert zwei Sekunden. In der Bildergalerie lassen sich die Fotos vergrößern und um 90 Grad drehen. Eine Diashow, Zuschneiden und Farbeffekte runden die Foto-Features des Rokr E8 ab, alles weitere muss man auf dem PC erledigen.

Videos sind eigentlich kein Thema für Rokr-Besitzer. Aufnahmen mit einer Auflösung von maximal 144x176 Pixeln sind möglich. Trotz geringer Auflösung wirken die Bilder nicht zu verwaschen. Die Länge der Clips ist nur durch den verfügbaren Speicherplatz begrenzt.

Musik- / Multimediafunktionen / Speicher

Player mit winzigem Coverart | Foto: AMB

Nur Klangpresets im Equalizer | Foto: AMB

Extrem simples Radio | Foto: AMB

Bei einem Rokr-Handy liegt der Schwerpunkt klar auf der Musik. Den Player startet man ganz einfach mit der Noten-Taste neben dem Steuerkreuz. Die Tasten zur Bedienung des Players (Play/Pause, nächster/vorheriger Track, Wiederholung und Shuffle) werden dann selbst bei ausgeschaltetem Display beleuchtet. Wenn noch kein Track zum Abspielen ausgewählt ist, dann öffnet sich nach dem Druck auf die Noten-Taste die Musikbibliothek. Eine gesonderte Einteilung in Podcasts oder Hörbücher sucht man hier vergeblich. Auch die Möglichkeiten der Track-Verwaltung beschränken sich auf einfache Funktionen wie Wiedergabelisten oder die Zuweisung als Klingelton. Die Anzeige des Players ist einfach strukturiert. Sie gibt Auskunft über die Anzahl der Tracks in der Playliste, Trackdauer, Spielzeit sowie Album, Interpret und Songtitel. Das Albumcover wird als Thumbnail angezeigt, allerdings viel kleiner als ein gewöhnlicher Daumennagel. Für ein Musikhandy ist der Sound schlecht. Die Musik klingt vor allem bei höherer Lautstärke wie durch die Kloschüssel. Größten Anteil daran haben die Kopfhörer. Die mitgelieferten 08/15-Ohrstöpsel mit Schaumgummiüberzug krächzen die Tracks ins Ohr und werden auch durch den zuschaltbaren Bass-Boost nicht besser. Der Equalizer macht ebenfalls keinen großen Unterschied, ist aber immerhin ein kleiner Helfer bei akustisch schwierigen Tracks. Zum Glück lassen sich bessere Kopfhörer ohne Probleme direkt am Rokr E8 anschließen. Der Klang wird dadurch stark verbessert, kommt aber nicht an Soundbomben wie das Sony Ericsson W980 heran. Über das Telefonie-Mikrofon kann man auch Musik aufnehmen. Wegen der behäbigen Reaktionszeit nimmt die Anwendung sogar noch den Stopp-Tastendruck mit auf. Das ist schon peinlich.

Das Radio beschränkt sich auf einfachste Funktionen. Der Scan sucht die Sender aus und macht seine Sache sehr gründlich - nur will er damit nicht mehr aufhören. Am besten man gibt die Frequenzen manuell ein, 27 Sender lassen sich speichern.

Die Motorola Phone Tools kann man nicht nutzen, um seine Songs zu ordnen und Musik auf das Handy zu überspielen. Stattdessen bietet sich der Windows Media Player an. Mit einfachem Drag&Drop lassen sich die Musikalben auf das Handy kopieren, auch die zugehörigen Albumcover werden anstandslos synchronisiert. Das USB2.0-Kabel sorgt für eine schnelle Übertragungsgeschwindigkeit, pro Song vergehen nur wenige Sekunden. Mit geschützten DRM-Dateien hat das E8 allerdings seine Probleme. Wer mehr davon in seiner Bibliothek hat, sollte diese entweder konvertieren oder sich eine anderes Handy kaufen. top

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Kommentare
  1. 19.02.10 17:05 Anonymous (Gast)

    Also ich kann den Testbericht nachvollziehen. Ich muss manchmal mehr als 5 sekunden warten oder es reagiert gar nicht mehr und dass obwohl es gerade mal einen Monat alt ist ...
    Außerdem lässt sich der Akkudeckel kaum öffnen nur mit Gewalt !!! Da is nix mit schieben !!! Nur das Design und der Klang sind überzeugend

  2. 23.09.09 16:03 Florian_HH (Gast)

    Also ich kann den Testbericht nicht nachvollziehen. Habe das Gerät jetzt 1 Jahr und musste bisher noch nie 5 Sekunden irgendwo warten. Es läuft alles flüssig! Die Soundqualität ist ebenfalls sehr gut und der Akku hält bei mir (2-3 SMS pro Tag, 1 Std. Musik/Hörbuch hören, 10-30 Min. telefonieren, nachts 7-8 Std aus) 7 Tage. Die Verarbeitung und Materialanmutung ist absolut einwandfrei! Kenne kein anderes Handy, welches unter 100€ kostet, das eine so gute Qualität bietet!

  3. 13.09.09 13:39 Anonymous (Gast)

    ich find das handy eigentlich total klasse und werd es mir wahrscheinlich bald holen
    mir fehlen nur umts (nicht so wichtig) und wlan wär auch toll
    aber das haben ja auch nicht so viele andere handys für den preis (ca.90?)
    eine tolle alternative wäre aber das motozine zn 5 für ca. 130 ?
    dieses besitzt eine 5 mp camera und wlan

  4. 13.08.09 00:28 Anonymous (Gast)

    hmmm, habe mir das rokr gerade neu zugelegt, August 09, die Reaktionszeiten sind absolut OK! wann muss man wo 5 sekundne warten???

  5. 04.05.09 22:39 Dirk77 (Gast)

    Der Testbericht stimmt überhabt nicht!!Ich glaube wer das ROKR getestet hat, war ein Motorola gegner!!
    Oder er hatte überhaubt keine ahnung!!

  6. 04.05.09 22:31 Dirk77 (Gast)

    Motorola E8 ROKR ist kein Spiele Handy sondern ein Musikhandy!!

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