Die 2-Megapixelkamera des Blackberry Bold hat nur Alibifunktion. Sie verfügt weder über einen Autofokus, noch über sonstige Finessen, lediglich ein Fotolicht hebt die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen. Die LED gehört allerdings zu den schwächsten ihrer Art, die Objekte höchstens auf einen halben Meter Entfernung ausleuchtet.
Mit dem Bold geknipste Fotos sind zu dunkel und verwaschen, Farben werden nur sehr blass wiedergegeben. Im Einstellungsmenü sucht man vergeblich nach Effekten oder Bildmodi, als Highlight darf allerdings das GPS-Modul aktiviert werden, das den Bildern Geodaten anhängt. Später kann man sich in Google Maps anschauen, wo die Fotos geknipst wurden.
Auch die Qualität der Videos ruft keine Begeisterungsstürme hervor. Immerhin werden die Filmchen mit 480x320 Bildpunkten und mit flüssigen 25 Frames aufgenommen.
Die Bildergalerie macht ebenfalls deutlich, dass das Blackberry Bold kein Lifestyle-Handy ist. Schmucklos werden dort 12 Thumbnails angezeigt, die nach einem Druck auf den Trackball im Vollbild angezeigt werden. Ein umfangreiches Kontextmenü erlaubt, die Bilder als Hintergrund zu nutzen, zu drehen oder zu verschicken. Die dort ebenfalls anwählbare Diashow reiht einfalls- und effektlos ein Foto an das nächste. Eine echte Bildbearbeitung bleibt RIM dem Kunden schuldig. top
Das Blackberrey Bold verfügt über einen internen Speicher von 1 Gigabyte, der über einen microSD-Kartenslot erweitert werden kann. Vier Gigabyte von Sandisk wurden in unserem Test anstandslos akzeptiert.
Die Synchronisation über den Windows Media Player verläuft im Massenspeichermodus zügig und problemlos, in knapp drei Sekunden ist eine Standard-MP3 auf das Smartphone kopiert.
In der Musikbibliothek lassen sich Songs nach Interpreten, Alben und Genres filtern. Eigene Wiedergabelisten kann man direkt auf dem Bold erstellen. Diverse Klangpresets erlauben zusätzlich eine grobe Anpassung des Klangs an den eigenen Musikgeschmack. Die dargestellten Coverarts werden groß, aber unscharf angezeigt.
Obwohl die Kopfhörer des mitgelieferten Kabelheadsets nicht übermäßig hochwertig erscheinen, überraschen sie doch mit klarem Sound. Selbst bei hoher Lautstärke treten keine Verzerrungen auf. Der Bassanteil fällt nicht übermäßig hoch aus, reicht aber, um ein ausgewogenes Klangbild zu erzeugen. Noch besser wird der Klang, wenn man hochwertige Kopfhörer anschließt, dank 3,5 Millimeter-Klinkenstecker ist das kein Problem. Über Bluetooth A2DP lassen sich auch drahtlose Kopfhörer koppeln.
Eine ähnlich positive Überraschung bietet der Lautsprecher. Er gibt für einen Handy-Speaker durch die geschickte Nutzung des großen Bold-Gehäuses als Resonanzkörper viel Bass wieder und klirrt auch auf maximaler Lautstärke nicht. Auf ein Radio müssen Blackberry Bold-Nutzer leider verzichten. top
hm
ich sags euch das ding is im inet der hamma :D
weiß nich wo ihr getestet habt aber es is ehrlich sauschnell.
aber das er manche seiten ncih darstellt stimmt schon
danke, das war ein sehr aufschlussreicher Komentar. Ich habe das E71 und möchte mir das Bold kaufen, vorallem wegen der Push mails.
Kann beide Geräte mein Eigen nennen (E71 u. Bold) Der Black Berry -Browser ist sehr langsam und dadurch nervig. ABER..... habe Opera Mini aufgespielt und siehe da... der Seitenaufbau wird enorm beschleunigt und das surfen macht echt Freude. Hab gerade getestet (im normalen EDGE-Modus ,WLAN bei beiden deaktiviert) Areamobile Website nach 28 Sekunden vollständig aufgebaut.(Bold) Mein Nokia hat genau 27 sec gebraucht. Durch das größere Display und die fantastische Auflösung macht mir nun auch das Surfen durchaus mehr Spass als mit meinem E71. Das E71 ist ein unumstritten Super-Smartphone , aber das BB Bold ist meiner Meinung nach in fast allen Belangen einen kleinen Tick besser..vor allem in den Buisnessfunktionen. Werde mich vom E71 wieder trennen.