Die Kameravorschau startet in rekordverdächtiger Zeit. Nur 2,5 Sekunden braucht das LG Secret, um die 5-Megapixel-Maschine startklar zu machen. Dafür schaltet die Ansicht ins Querformat. Am Rand erscheint rechts eine Symbolleiste mit einigen Hauptfunktionen. So kann schnell auf Blitz- und Makromodus zugegriffen werden. In den erweiterten Einstellungen kann man unter anderem den Weißabgleich und den ISO-Wert bestimmen. Auf die Auswahl des Fokus-Modus wird der Portraitfotograph ein besonderes Augenmerk richten - hier findet sich die Gesichtserkennung, die die Kamera automatisch auf Gesichter fokussiert.
Aus den fünf Megapixeln holt der Fotochip eine Menge Details. Auch beim näheren Ranzoomen finden sich kaum Bereiche mit Bildrauschen. Dabei wird aber sichtbar, dass über den Fotos ein leichtes Antialiasing liegt. Der Blitz beleuchtet die Umgebung auf etwa zwei Meter, leider nur in einer Stufe, außerdem fehlt die Automatik. Die Farbtreue bleibt in allen Schattierungen auf hohem Niveau. Mit dem Makromodus sind auch präzise Nahaufnahmen kein Problem
Foto: AMB | LG KF750 Secret Originalaufnahme
Filme kann der Nutzer in VGA-Auflösung mit 640x480 Pixeln aufnehmen. Dabei sinkt nicht die Framerate, wie es im Zuge der hohen Prozessorauslastung zu erwarten wäre. Es gibt sogar Zeitraffer- und Zeitlupen-Modi, die den Aufnahmen eine bisher auf Handys selten erreichte Präzision verleihen. Die Videobearbeitung kann dann auch gleich auf auf dem LG Secret erledigt werden. Aneinander gereiht bilden Fotos oder Videoschnipsel dann ein fertiges Werk samt Überblendungen und Soundeffekten.
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