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Edelschieber im Carbon-Gehäuse LG KF750 Secret

Spezialanwendungen / Java

Die Java-Performance des LG Secret ist ziemlich schlapp. Nur 396 Punkte holt sich der Slider beim Jbenchmark-Test. Dennoch reagieren die Menüs schnell und zuverlässig. Ein Wunder, dass man von dem langsamen Prozessor so wenig merkt. Auch im 3D-Test muss sich der Slider anstrengen. Rendern in hoher Qualität schafft er acht Mal pro Sekunde. Für 3D-Gamer ist das LG Secret keine Empfehlung.

Spiele mit Lagesensor | Foto: AMB

Das LG Secret bietet gleich sechs vorinstallierte Spiele, die sich über den Lagesensor steuern lassen. darunter Dart, Baseball, eine Entscheidungshilfe (Magischer Ball), Hammerweitwurf und ein Angelspiel. Der Spaß ist hier schon vorprogrammiert. Zusätzlich darf der Gamer sich noch auf Sudoku und auf das Java-Spiel Grand Golf freuen, das wird dann mit der Tastatur gesteuert.

Der magische Ball kann auch im Standby Screen als Hintergrund dienen. Jede Bewegung kommentiert das Programm mit zufälligen Antworten wie "Ja", "Nein", "versuch’s!" oder Ähnlichem. Übertreibt man’s mit der Bewegung, ruft eine Anzeige zur Raison: "hör auf zu Schütteln, mir wird schwindelig!" Im Extras-Ordner befinden sich die Standards: Wecker, Rechner, Stoppuhr, Umrechner und Weltzeituhr sind mittlerweile auf so gut wie allen Handys vorinstalliert. top

Menüführung / Bediencharakteristika

Das Display des LG Secret verwandelt sich auf Knopfdruck in einen vollwertigen Touchscreen. Dazu findet man auf der rechten Seite des Handys eine Modus-Taste, die die berührungsempfindlichkeit ein- oder ausschaltet. Die Menüoberflächen hat LG dementsprechend angepasst: sobald der Modus gewechselt wird, erscheinen fünf fingerfreundliche Icons, die zu Musik, Bildern, Spielen, Dokumenten und dem Radio führen. In den verzweigten Touch Media-Menüs läuft alles über den Touchscreen.

Wenn man die Modus-Taste nochmal drückt, wird der Touchscreen zu einem ganz normalen Display. Gleichzeitig erscheint das von LG bekannte Hauptmenü mit einer 3x4 Gitteransicht, deren kleine Icons sich nur noch über die Navigationstasten ansteuern lassen. Die Bedienung ist nach einiger Gewöhnung an die empfindlichen Sensortasten durchaus komfortabel. Durch die tabbasierte Steuerung in den Untermenüs können alle Punkte auch seitlich durchnavigiert werden, was die Rückkehr ins Hauptmenü und die Anwahl des nächsten Menüpunkts erleichtert. Zurück zum Standby führt eine seitliche Menütaste. Hier findet man auch einen kleinen Taskmanager, der das Multitasking auf dem Slider verwaltet. Bei mehreren geöffneten Programmen erscheint in der Iconleiste ein Multitasking-Symbol. Die Menüoberfläche lässt sich kaum verändern. Zur Auswahl steht nur Schwarz und Weiß. Das Hauptmenü ist wahlweise in Rasterform oder als Karussell verfügbar. Das war’s auch schon mit der optischen Anpassung. Als Profile sind bereits Normal, Outdoor, Flugzeug und Stumm vorhanden, drei weitere können vom Nutzer definiert werden. top

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