Erstmals verbaut Sony Ericsson in einem Walkman-Phone eine Kamera mit fünf Megapixeln, Autofokus, Blitz, Geotagging und Bildstabilisator. Da GPS fehlt, erfolgt die Lokalisierung der Fotos nur mittels Funkzellenortung und ist dementsprechend ungenau. Die Bilder zeigen zwar einen sichtbaren Fortschritt zu älteren Walkman-Kameras, machen aber ebenso den Unterschied zu reinrassigen Kamerahandys deutlich. Trotz 2592x1944 Bildpunkten und den erwähnten Hilfsmitteln macht sich bei der bislang besten Walkman-Handycam starkes Bildrauschen bemerkbar.
Farben werden realitätsnah abgelichtet, einzige Ausnahme ist wie so oft der Farbton Rot, der verfälscht und zu schwach ausgeprägt ist. Ebenso großes Manko: die Bilddynamik. Selbst normale Helligkeitsunterschiede innerhalb eines Fotos führen dazu, dass entweder helle Bildinhalte zu einer einfarbigen Fläche überstrahlen oder dunkle zu undefinierbarer Schwärze. Selbst Aufnahmen bei Sonnenschein erwecken so meist Herbststimmung.
Videos enttäuschen mit der niedrigen Auflösung von 320x240 Bildpunkten, werden aber ebenfalls vom Bildstabilisator unterstützt. An Optionen liefert Sony Ericsson nahezu alles, was man auch von Kamerahandys gewohnt ist, lediglich ein Makromodus fehlt. Die Bildergalerie ist einfach gehalten, präsentiert sich aber mit kleinen Bildwechsel-Animationen ansprechend. Einzelne Bilder dürfen Tags zugeordnet werden. Als störend erweist sich die Tatsache, dass Coverarts von Liedern, die mittels Windows Media Player kopiert wurden, ebenfalls in der Rubrik "Fotos" auftauchen.
Den internen Speicher kann man getrost vernachlässigen, dafür wird das Sony Ericsson W902 mit einer acht Gigabyte fassenden M2-Speicherkarte ausgeliefert. Darauf passen auch umfangreiche Musiksammlungen.
Wenn man seine Songs mit dem Windows Media Player kopiert, dann werden auch Zusatzinformationen wie Coverarts zuverlässig und schnell übertragen. Der Media Manager der PC-Suite ist nicht einmal halb so schnell und sollte daher bis auf das Überspielen von Podcasts keine Verwendung finden.
Mit der Walkman-Sondertaste gelangt man direkt in den Player, der Informationen wie Titel, Spieldauer und ein zu kleines Coverart präsentiert. In der Musikbibliothek erwarten den Nutzer zahlreiche Sortierungen nach Album, Künstler und Podcast. Die bekannte Walkman 3.0-Darstellung überzeugt auch beim Sony Ericsson W902 mit atmosphärisch im Hintergrund schwebenden Lichtkugeln. Genau wie beim Sony Ericsson W980 findet sich hier ein Extrapunkt für die SensMe-Funktion, die Musik nach Stimmungen sortiert. Im Stimmungsraster kann man sich dann entweder für ruhige oder doch lieber für schnelle Musikstücke entscheiden. Ein nettes Feature ist auch die ShakeControl, die bei gedrückter Walkman-Taste Liedwechsel durch eine Schüttel-Bewegung des Handys erlaubt.
Der Equalizer ermöglicht eine spezielle Klangoptimierung, die man momentan nur in hochpreisigen Walkman-Handys findet. Zusammen mit dem sehr guten mitgelieferten Headset wird dem Zuhöhrer noch mehr Klangbrillanz geboten, als etwa mit dem klanglich ebenfalls sehr guten Sony Ericsson C905. Bemerkt man das bei normalen MP3s nur bei sehr genauem Hinhören, fällt es bei unkomprimierten Musikformaten und den testweise angeschlossenen Highend-Kopfhörern HD 650 von Sennheiser umso deutlicher auf. Egal ob Techno, Metal oder Klassik: sowohl Tief- als auch Hochtöne erreichen eine Perfektion, die derzeit von keinem anderen Handy-Hersteller erreicht wird.
Abgesehen von dem klobigen und noch dazu seitlich angebrachten Fastport-Stecker macht das Sony Ericsson W902 auch in der Hosentasche eine gute Figur, denn die seitlichen Playertasten ermöglichen den Zugriff auf alle wichtigen Funktionen. Wer auf den dicken Stecker verzichten möchte, kann nur zu Bluetooth-Kopfhörern greifen. Dank A2DP funktioniert das problemlos.
Das Sony Ericsson W902 kommt mit allen gängigen Formaten klar und schreckt auch vor DRM-geschützten Dateien nicht zurück. Das RDS-Radio bietet mit automatischem Sendersuchlauf und Speicherplätzen für 20 Radiostationen bekannten Komfort.
Also ich schreibe sonst nie irgendwie testberichte aber bei meinem neuen handy muss das nun mal sein : ich hatte schon einige handys : Lg prada2, w890i,w810i,.. und nun das w902i und bis jetzt kann kein anderes mithalten:
musikquallität : Hammer, habe das gefühl das die bässe noch kraftvoller als bei der gewohnten "mega bass funktion" der vorgänger sind.
Kamera : Auch Hammer, bilder verwackeln nicht so leicht und - endlich! Man kann wieder zoomen!!
mit der 5 mg prada2 kamera gar nicht vergleichbar.
Ansonsten fällt mir auf, dass die bedienung noch angenehmer ausfällt als bei den vorgängern, is zu beschreiben wie der umstieg von xp auf vista ;-)
Leider nicht so gut gelöst : Das kabel für die kopfhörer wird !wieder! an der seite angeschlossen. (nich grad hoosentaschenfreundlich!)
Ja die Spiele die drauf sind fallen - wie bei allen neuen handys schmal aus. (ich vermisse das schwarzweiß snake game etwas :) )
..ich hoffe ich habe noch sehr lange freude an diesem täglichen begleiter und ihr an meinem bericht.
mfg
Sehr guter Testbericht !!
ich hab?s fast ein Jahr
und der klang (nach eigener Einstellung bass Regler usw.) ist einfach geil so gut hab ich noch nie gehört jedes mal wen der bass einsetzt bekomm ich Gänze haut echt geil und die Kamera ist besser alle die von einem n95 einziger makel
musste mein Handy in der ersten Woche für drei Wochen in reperatur schicken weil mein licht nach drei tagen nicht mehr ausging und deshalb die Lampe durschgeprant ist
@ Redaktion & W902-User:
Ist die Lautstärke (vor allem über das Headset) ausreichend?
Ich habs mir jetzt auch für ?301,. gekauft! Und im Vergleich zum fast baugleichen C902 (mit 2Zoll Display) Ist das W902 um Längen besser! Wer ein größeres Display will, soll sich doch ein Smartphone oder ein Touchscreenhandy kaufen! Mir persönlich reicht die Größe! Ist sogar angenehmer bezüglich Gesamtgröße und Stromverbrauch!
Ich finde den Preis auch nicht ganz ohne, aber dafür bekommt man ein wunderschönes Handy, das überzeugt und nicht jeder Hauptschüler hat ;)! Ich freu mich schon drauf!
oh mein gottt