Der Spätzünder kommt endlich in die Läden. Schon im Februar konnten wir die ersten Modelle des Nokia N96 ausprobieren, doch dann mussten wir weitere acht Monate ausharren, bis jetzt der Verkauf begann. Hat sich das Warten gelohnt? Der Vorgänger N95 war eine technische Revolution, die Fortschritte des Nachfolgers N95 8 GB waren gemäßigter. Mit dem neuen N96 will Nokia wieder eine Revolution starten. Wir haben uns angeschaut, ob das gelungen ist.
Der Lieferumfang erfüllt die Erwartungen, doch er überrascht auch mit zusätzlichen Gimmicks wie einem KFZ-Ladekabel und einem weiterem Kabel, mit dem sich das Nokia N96 an einen Fernseher anschließen lässt. Zusätzlich findet der Käufer Gutscheine für das Spiel Tetris und für 10 Musiktitel aus dem Nokia Music Store.
Legt Nokia extra viel Zubehör bei, um damit den Käufer von anderen Unzulänglichkeiten abzulenken? Im Vergleich mit den dünneren Handys der Konkurrenz sieht das N96 nicht gerade schlank aus. Das N95 war schon ein echter Klopper und passte mit 21 Milllimetern Dicke kaum in eine enge Hosentasche, doch das N96 ist mit 20 Millimetern an der dicksten Stelle kaum schlanker. Dennoch wirkt es trotz seines hohen Gewichtes von 125 Gramm handlicher als der Vorgänger, denn Nokia hat bei seinem neuen Top-Produkt das Design optisch in die Breite gezogen und die harten Kanten des Vorgängers rund geschliffen.
Durch das größere Display und die schwarze Farbgebung von Front und Rückseite wirkt das Nokia N96 nicht nur eleganter, sondern auch kompakter. Der Bildschirm ist nicht mehr im Gehäuse versenkt und von einem Rahmen umgeben wie beim N95, alles sieht viel glatter aus. Die neue Farbgebung ist Geschmackssache. Wem schon das Nokia N81 gefiel, der wird das Nokia N96 lieben, denn dieses Mal stimmt endlich auch die Verarbeitung.
Der Slider-Mechanismus gleitet straff in die Endpositionen und weist kaum Spiel auf. Dabei entstehen zwar Schleifgeräusche, weil Plastik auf Plastik reibt, doch das ist ein deutlicher Fortschritt zum wackeligen N95. Die Spaltmaße sind schmal und regelmäßig. Die Lautsprecher auf der rechten Seite sind mit elegant verarbeiteten Gittern überzogen und wirken hochwertig.
Die Rückseite glänzt zwar in einem edlen Klavierlack-Design, aber sie ist trotzdem eine Billiglösung. Der Kunststoff-Deckel lässt sich zwar leicht entfernen, aber es ist nur ein Stück Plastik mit Loch. Nokia hat der teuren Kamera wieder keinen Linsenschutz spendiert. Vorbei sind die Zeiten der schicken Schiebemechanik, die beim N95 die Optik schützte.
Kratzer lassen sich so bei längerem Gebrauch kaum vermeiden. Nokia wird es wahrscheinlich freuen, wenn die Nutzer sich deswegen bald ein neues Handy kaufen müssen. Als Ausgleich haben sie im N96 einen Standfuß eingebaut, der die Kamera umgibt und sich zum Videoschauen ausklappen lässt.
Wie schon beim direkten Vorgänger, dem Nokia N95 8GB, hat das Display auf eine Diagonale von 2,8 Zoll. Die 16 Millionen Farben sorgen für stufenlose Farbverläufe und auch der Kontrast und die Bildschärfe sind beim Nokia N96 perfekt. Die Auflösung von 320x240 Bildpunkten entspricht dem heutigen Standard, das Antialiasing verhindert unschöne Treppchenbildungen bei der Schrift. Auf einen Sensor für die automatische Regelung der Display-Beleuchtung hat Nokia verzichtet.
Bei der Tastatur macht das N96 im direkten Vergleich zum N95 einen Schritt nach vorn. Druckpunkt und Tastenhub sind sehr gut, allerdings stört der hohe Gehäuserand beim Drücken der obersten Tasten des Ziffernblocks. Das größte Problem ist die Erfühlbarkeit. Bis auf Navkey und Medientaste lassen sich die einzelnen Tasten nicht mit den Fingern unterscheiden und sind nicht blind bedienbar.
Hinzu kommt die Tatsache, dass um den Navkey ein dichtes Gedränge herrscht, denn er wird von vier neuen Musiktasten eingerahmt. Das wird eng.
Die anderen Player-Tasten am oberen Ende kommen erst ans Tageslicht, wenn man den Dual-Slider nach unten schiebt. Sie lassen sich immer nur dann ablesen, wenn die Tastaturbeleuchtung des Nokia N96 aktiviert ist, schon nach wenigen Sekunden sehen sie wieder schwarz aus. Eine feste Beschriftung haben sie nicht. Die restliche Tastatur ist mit weißen Symbole bedruckt, ihre Beleuchtung fällt zwar unregelmäßig aus, sie ist aber ausreichend hell.
Tony ... mach mal nen Grundkurs in Rechtschreibung :-)
diser rochstar da oben ist auch ein ***** nur fur sie informacion der kennt sich ned met den hany aus also soll er nicht so daruber reden super hany
ja dises handy brauche ich unbedinkt super cool
doppelt slider wooww auahuah lol
argh ich nix n96 haben n86 jetz geilo rulez :)