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Sony Ericsson Xperia X1: Die neue Oberklasse

Mit dem Xperia X1 startet Sony Ericsson seine neue Highend-Geräteserie. Ausstattung und Design markieren die Obergenze des technisch möglichen. Aber wie schlägt sich der Mini-Computer im täglichen Betrieb? In seinem Praxistest gibt Areamobile.de die Antwort.

Das Sony Ericsson Xperia X1 ist in schwarz und in gebürstetem Aluminium erhältlich | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Lieferumfang

Der Blick auf den Lieferumfang ist etwas ernüchternd und es stellt sich die Frage, wofür man gerade soviel Geld ausgegeben hat. Beim Sony Ericsson X1 spart sich der Hersteller die microSD-Karte. Eine Speichererweiterung ist aber Pflicht, wenn man alle Funktionen des Kleinstcomputers nutzen möchte. Praktisch: Da das Netzteil nun wie bei HTC und Apple einen USB-Port besitzt, dient das Datenkabel gleichzeitig auch als Ladekabel.

Sony Ericsson Xperia X1 Lieferumfang | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Design & Verarbeitung

Dem Sony Ericsson Xperia X1 sieht man jeden Cent an. Durch die Verwendung von hochwertigen Materialien wirkt das teure Stück sehr edel und gleichzeitig robust. Je nach Farbvariante lässt teils gebürstetes, teils schwarz lackiertes Aluminium das Handy extrem hochwertig erscheinen. Es wird von einem chromglänzenden Metallband umlaufen, das gleichzeitig als Tastatureinfassung dient. Mit diesem Edel-Look kann kaum ein aktuelles Smartphone mithalten.

Sony Ericsson Xperia X1 Vierseitenansicht | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Das metallene Schmuckstück ist 17 Millimeter dick, dafür beherbergt es aber auch eine ausziehbare Volltastatur. Die bietet zwar der Konkurrent HTC Touch Pro ebenfalls, bei ihm zeigt das Maßband aber noch einen weiteren Millimeter und die Waage weist 7 Gramm mehr aus, als beim Xperia mit seinen 158 Gramm.

Natürlich besteht das Super-Smartphone von Sony Ericsson nicht vollständig aus Metall. Doch der verwendete Kunststoff ist hochwertig und wurde zusätzlich geschickt platziert. So liegt das X1 nicht etwa auf dem aus Aluminium bestehenden Akkudeckel, sondern auf leicht hervorstehendem und rutschhemmendem Kunststoff. Dieses kluge Design verhindert nicht nur Kratzer im Metall, sondern schont auch die Ohren beim Ablegen des Handys auf harten Untergründen, schließlich ist das X1 kein Fliegengewicht.

Integrierter Stylus, Mini-USB- und 3,5 Millimeter-Anschluss | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Der Akkudeckel nimmt beim Xperia nicht die gesamte Rückenpartie des Telefons ein, sondern umschließt nur den Akku und verdeckt zusätzlich den microSD-Kartenslot. M2-Karten, die Sony Ericsson sonst verwendet, werden vom X1 nicht unterstützt. Für die Kameraeinheit bleibt am oberen Ende der Rückseite nicht mehr viel Platz. Folgerichtig wird sie beim Top-Produkt des japanisch-schwedischen Konzerns auch nicht von einer echten Linsenabdeckung, sondern nur von einer simplen Plexiglasscheibe geschützt.

Mit dem eleganten Design übertrifft das X1 alle aktuellen Smartphones | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Die edlen Materialen sind bereits ein Beleg für die sorgfältige Verarbeitung des Xperia X1. Unregelmäßige Spaltmaße findet man ebenso wenig wie wackelnde Anbauteile oder Schleifgeräusche beim Aufschieben der Tastatur. Im Gegenteil: der Slider-Mechanismus gleitet so sanft auf und zu, dass "butterweich" noch eine Untertreibung wäre. Da sich das Oberteil in einem leichten Bogen von der Tastatur wegschiebt, stehen Display und Keyboard anschließend in einem flachen Winkel von etwa 20 Grad zueinander.

Sony Ericsson Xperia X1 geöffnet | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Endlich verzichtet Sony Ericsson auf den dicken und zu anderen Herstellern inkompatiblen Fastport-Stecker und verpasst dem Xperia einen Mini-USB-Port. Den Stylus integriert der Hersteller unauffällig oben links im Gehäuse.

Display & Tastatur

Der langgestreckte Touchscreen hat eine Diagonale von 3 Zoll. Andere Highend-Touchphones bieten mehr, bei der hohen Auflösung von 800x480 Bildpunkten können aber nur noch HTC Touch HD und Toshiba Portègè mithalten. Die vergleichsweise geringe Farbanzahl von 65.000 Farben spielt eine untergeordnete Rolle. Nur bei besonders genauem Hinschauen meint man, nicht ganz flüssige Farbverläufe erkennen zu können. Treppchenbildung bei Schrift oder Symbolen tritt nicht auf, gestochen scharf brennt sich die Anzeige in das Auge des Betrachters. Um Strom zu sparen, installiert Sony Ericsson einen Lichtsensor, der die Displayhelligkeit an das Umgebungslicht anpasst.

Das kleine Touchpad in der Mitte des Navkeys sitzt zu tief | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Im geschlossenen Zustand dominieren das kleine Touchpad und die umgebenden Tasten die Gerätefront, an den Seiten findet man eine Lautstärkewippe, eine Kamerataste und einen Power-Knopf. Sie sind in das umlaufende Chromband eingelassen. Alle Tasten weisen einen sehr guten Druckpunkt bei knackig-kurzem Tastenhub auf.

Sieht aus wie Aluminium, ist aber Kunststoff. Die Bedienung stört das kaum | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Wegen der unzureichenden Konturierung kann man sie aber schlecht voneinander unterscheiden. Eine Ausnahme bilden dabei nur die beiden Softkeys unter dem Display sowie der Navkey selbst, allerdings wurde das Touchpad in der Mitte zu tief in die Umrandung eingelassen. Die Sondertasten um den Navkey sind im Vergleich zu anderen Handys ungewöhnlich gestaltet. Ihre Dreiecksform schränkt die Bedienung nicht ein, allerdings könnten sie ruhig größer ausfallen.

Der leichte Winkel zwischen Tastatatur und Display erhöht die Ergonomie| Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Die Volltastatur sieht mit ihrer Ton in Ton-Alu-Optik extrem edel aus. Erst ein zweiter Blick und eine Berührung zeigen, dass nur der Untergrund tatsächlich aus Metall besteht, die Tasten selbst sind aus Kunststoff. Mangels ausreichender Konturierung lassen sie sich nicht optimal erfühlen, zudem sind sie etwas rutschig. Das Nokia E71 und besonders das Blackberry Bold machen es besser, da deren Tasten stärker konturiert und beinahe schon scharfkantig ausgelegt sind.

Sehr gute Tastaturbeleuchtung beim Sony Ericsson Xperia X1 | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

Dennoch schlägt sich die Volltastatur des Sony Ericsson Xperia X1 sehr gut, denn Größe der einzelnen Tasten und Abstand zueinander stimmen. Außerdem sorgt die schräge Anordnung von Tastatur und Display dafür, dass das Smartphone beim Schreiben sehr gut in der Hand liegt. Die Tastaturbeleuchtung fällt sehr hell und gleichmäßig aus, wird im Falle der Volltastatur aber erst aktiviert, wenn man eine der Tasten drückt.

Vier pulsierende LEDs an den Seiten informieren über Ereignisse | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
 

An den beiden Seiten des X1 platziert Sony Ericsson zusätzlich vier mehrfarbige LEDs als Signalgeber. Je nach Einstellung informieren sie in unterschiedlichen Farbtönen über verpasste Anrufe, eingehende Nachrichten, niedrigen Batteriestand, oder eingehende Anrufe. Sie pulsieren auch, wenn man das Handy lädt oder mit dem PC verbindet. Die LEDs sind aber so schwach, dass man sie bei normalem Tageslicht kaum wahrnimmt.

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Lesen Sie alle 161 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 23.01.10 00:35 Anonymous (Gast)

    ich bin auch ein besitzer eines xperia x1 und ich bin sehr possitiv überrascht wie alle programme laufen und wie einfach die bedienung dieses handys ist.

  2. 18.11.09 12:21 MK -x1 (Gast)
    Tolles Handy

    Ich verstehe Teilweise die Kommentare nicht ?
    Ich nutze es sowohl privat als auch geschäftlich und kann weder an der Akkuleistung bzw. der Sprachqualität. Die Sprachqualität hat auch mit der Zelle, dem Ort wo man sich einwählt usw zu tun.
    Bei mir hält der Akku 2 Tage, und dieser Wert ist bei meinem E90 auch nicht besser gewesen. Selbst das N97 ( hatte ich eine Woche getestet ) hält auch bei intensiver Nutzung nicht länger. Fakt ist das man bei den Business -Smartphones eine bessere Leistung nicht erwarten darf. Lediglich das i780 von Samsung hat hier die besten Werte in der Akkuleistung ( komisch das dieses unterbewertet wurde). Das X1 ist jeden Cent Wert und leider nichts zum Spielen.

  3. 13.10.09 15:32 exfd01 (Gast)

    Sorry, aber nach gut einem Jahr geb ich auf - das liegt zwar hauptsächlich nicht am Handy, sondern an diesem Window-Mobile, aber benutzerfreundlich ist diese Oberfläche einfach mal nicht. Die ganzen Soft-Touch-Tasten sind alles andere als gut zu "tasten", beim Telefonieren wird das Display abgeschaltet, somit steht man bei einer automatischen Anruf-Menü-Weiterleitung voll im Dunkeln, dann bleibt das Panel regelmäßig hängen...
    Schade, aber so kann man auch mit dem schönsten Smart-Phone nicht arbeiten!

  4. 30.09.09 22:14 Anonymous (Gast)

    Der Akku muss erst ein paar mal auf und entladen werden das er seine volle Leistung bringen kann...

  5. 29.07.09 19:44 Anonymous (Gast)

    Die Sache mit dem angeblich tollen Akku scheint ja wohl ein Witz zu sein. ich habe mein X1 gerade neu, und von Anfang an habe ich - ohne WLAN oder sonstigen aktivierten Schnickschnack - nach spätestens 8 Stunden Ladebedarf!

    Nettes Teil insgesamt, aber die Akkulaufzeit ist ein Witz.

  6. 09.07.09 18:46 AlpayBJK

    also des handy ist klasse
    des mit dem musikplayer ist das einzige was mich ein bisschen nervt aber ansonsten einfach klasse
    und der blitz stört mich au net so macht er noch wenigstens etwas gutes licht und die 3,2 mp kamera macht wirklich gute bilder ich glaube es ist von der kameraauflösung her also 3,2 mp (nur von den 3,2 megapixlern( einer der besten der welt.
    Also ein klasse handy.
    mfg Alpay

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