Samsungs U900 Soul machte als Fotoslider mit Mini-Touchscreen schon einen großen Wirbel. Der Namens-Nachfolger Soul b ist zum Barren geworden und viele Features losgeworden. Ob dennoch etwas hinzugekommen ist, verrät Areamobile.de in seinem ausführlichen Praxistest.
Im Test: Samsung U800 Soul b | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Wer das Soulb kauft, darf nicht allzu viel Zubehör erwarten. Aus dem Lieferumfang hebt sich nur ein Headset mit Innenohrstöpseln ab, das Angebot für eine Handyversicherung liegt als Faltblatt bei. Eine microSD-Speicherkarte fehlt, in Anbetracht des internen Speichers von 1 Gigabyte lässt sich das aber verschmerzen.
Samsung U800 Soul b Lieferumfang | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Das Soul b liegt auf Anhieb perfekt in der Hand. War das U900 Soul schon als ultraflacher Slider bekannt (12,9 Millimeter), handelt es sich beim Schwestermodell mit seinen 9,9 Millimetern um ein fast schon hauchdünnes Handy. Die schlichte Barrenform kombiniert Samsung mit einer beindruckenden Verarbeitungsqualität.
Samsung U800 Soul b Vierseitenansicht | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Die schmalen Proportionen unterstützen das häufige Zücken und Verstauen des Barrens, in der Tasche wiegt das Kleinod trotz Metallgehäuse gerade mal 89 Gramm. Das ist ein Fliegengewicht im Vergleich zu den meisten aktuellen 3G-Handys, wenn auch lediglich eine Drei-Megapixel-Kamera verbaut wurde.
Metall-Elemente und Kunststoff wurden zu einem kompakten Barren zusammen geschraubt. Die Rückseite ist ein Design-Highlight. Oben zentriert thront die Kameraeinheit, daneben befinden sich die Löcher fürs Lautsprechergräting - das ist definitiv was fürs Auge.
Der haptische Reiz des Soulb wird durch die metallene Vorderseite und den Akkudeckel, der aus einem Stück Aluminium gefräst wurde, noch verstärkt. Als Fühlhilfe dient eine geriffelte Oberkante und eine runde Kanten-Aussparung am unteren Ende. Unbewusst hält man das Handy somit automatisch richtig herum.
Samsung U800 Soul b Rückseite | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Die Verarbeitung kann sich ebenfalls sehen lassen. Wie mittlerweile fast schon Standard bei Samsung, entsprechen alle Spaltmaße, Verschlüsse und Fräsungen hohen Qualitätsstandards. Das Metall verspricht dauerhaften und verschleißarmen Betrieb, Staub und Schmutz werden aus dem microSD-Schacht und dem Kabel-Anschluss mittels Plastikkappen ferngehalten.
Samsung U800 Soul b geöffnet | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Der Akkudeckel springt per Knopfdruck aus der Verankerung. Die Mechanik macht einen vertrauenswürdigen Eindruck, in der Tasche öffnet sich das Handy von alleine nicht so schnell. Das Innenfach könnte aufgeräumter nicht sein, zum Wechseln der SIM-Karte muss wie immer der Akku weichen.
Samsung U800 Soul b Rückseite | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Das achtzeilige Display mit 240x320 Pixeln erstreckt sich über eine Diagonale von zwei Zoll. Es ist damit nicht riesig, dafür aber sehr hell. Insgesamt fünf Stufen kennt die Helligkeitsregelung, jedoch reicht schon die dritte Stufe, um auch in sonniger Umgebung nichts mehr auf dem Schirm zu verpassen. Leichte Fransen entstehen selten, nur bei Schriften ohne Antialiasing. Sehr sauber werden zum Beispiel auch die Inhalte im Webbrowser gerendert.
Samsung U800 Soul b Tastatur | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Die Tastatur holt sich alle Punkte auf der Bedienbarkeits-Skala. Die Tasten sind ausgewogen sowohl im Druckpunkt, als auch bei der Intensität ihrer Hintergrundbeleuchtung. Zusätzlich erleichtert das schlanke Barrengehäuse die Eingabe längerer Texte. Da rund ums Steuerkreuz keine Extratasten sind, haben Menü- und Telefontasten viel Platz.
Samsung U800 Soul b Navigationsleiste unter dem Display | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Beleuchtet heben sie sich bestens von der Umgebung ab. Das Auge lässt sich auch vom Display nicht irritieren. Personalisieren lässt sich die Tageszeit, zu welcher auf den Tasten des Soulb die Lichter an- oder ausgehen.
Samsung U900 Soul b Tastaturbeleuchtung | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
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