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Aluminium für die Hemdtasche Samsung U800 Soul b

Kamerafunktionen

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Samsung U800 Soul b Kamervorschau | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

Hatte der Allround-Slider U900 noch fünf Megapixel an Bord, wurden dem U800 lediglich drei spendiert. Auch von den Extras, die beim Soul noch für Furore gesorgt haben, ist beim Soul b keine Spur mehr. Statt Wide Dynamic Range, Makro-Modus oder Bildstabilisator findet man in den Kameraeinstellungen nur das Nötigste. Immerhin gibt es eine seitliche Taste für Fotos.

Die hohe Speichergeschwindigkeit für die Bilder und der schnelle Start der Kameravorschau machen das U800 ideal für Schnappschüsse. Mehr lässt die Kamera auch gar nicht zu.

Bildrauschen tritt zwar kaum auf, dafür werden die Farben aber stark überzeichnet. Im Dunkeln leuchtet der schwache LED-Blitz Motive höchstens in einem Meter Entfernung aus. Die Handhaltung ohne Auflage oder Stativ sorgt meistens für Verwacklungsunschärfe. Sie ist zwar gering, stört aber selbst bei guten Lichtverhältnissen ein wenig.

Die Panoramafunktion mit drei bis sechs Bildern funktioniert vollautomatisch und liefert fast perfekte Ergebnisse. Leider nur in einer geringen Auflösung. Auch Videoaufnahmen sind nur in einem sehr kleinen Format, nämlich mit maximal 176x144 Pixel, möglich

Die Bildbetrachtung ist nichts Besonderes, ein Link führt direkt aus der Kameravorschau dorthin. Schon interessanter ist die Video- und Bildbarbeitung, die einfache Aktionen schon unterwegs erlaubt.

Musikfunktionen / Speicher

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Musikplayer | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

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Musikeinstellungen | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

Der interne Speicher des Soulb mit 1 Gigabyte ist sicher ein Grund dafür, dass keine Speicherkarte mitgeliefert wird. Wer eine kaufen möchte, kann dabei auf bis zu 16 Gigabyte aufstocken.

Da das Soul b keinen Schwerpunkt auf Multimedia legt, muss sich der Nutzer zum Starten des Musikplayers ins Menü begeben, auf eine Extrataste wurde verzichtet. In der aufgeräumten Bibliothek, die sich zunächst öffnet, findet man sich schnell zurecht. Neben Komponisten, Alben und Interpreten wird hier auch nach Podcasts und Genres unterschieden. Dynamische Playlisten verhelfen zum schnellen Auffinden beispielsweise der zuletzt gespielten Titel. Im Standby gibt es für den im Hintergrund laufenden Player eine intuitive Steuerung mit Playlist-Anzeige.

Der Player gibt Dateien mit Kopierschutz sowohl von Microsoft (WMA) als auch von der Open Mobile Alliance wieder. Die meisten gekauften Titel werden problemlos aufs Soulb überspielt. Dafür ist es nötig, die USB-Verbindung im MTP-Modus zu starten. Ziemlich einfach gestaltet sich die Kommunikation dann zwischen dem Windows Media Player und dem Soulb. Sofort erkennt die PC-Software das Handy und schon kann die Synchronisation der Musik gestartet werden.

Auch der Multimedia-Manager der Samsung PC Suite stellt eine eigenständige Lösung dar, die Songs auf dem Handyspeicher zu verwalten. Songs klickt und zieht man einfach auf eine Playlist und schon ist ein Set seiner Lieblingssongs bereit für den mobilen Einsatz. Die Übertragungszeit ist im PC-Suite-Modus extrem langsam, dagegen wechselt eine durchschnittliche MP3 im MTP-Modus in 5-6 Sekunden den Speicherort.

Die Bibliothek benötigt keine Aktualisierung und vertröstet den Nutzer keine einzige Sekunde. Der flüssig animierte Player bietet drei Visualisierungen mit Echtzeit. Leider wurden in unserem Fall keine Albumcover mit synchronisiert.

Der Sound ist beeindruckend klar, auch bei hoher Lautstärke. Soundeffekte helfen bei der Anpassung des Klangs, darunter sind nicht nur Equalizer-Presets, sondern auch Stereoeffekte. Die Innenohr-Kopfhörer werden an den Adapter für 3,5-Millimeter Klinkenstecker angeschlossen. Sie lassen die Musik naturgetreu klingen und sorgen für angenehme Bässe.

Auch auf ein UKW-Radio, das RDS unterstützt, muss der Musikfan nicht verzichten. Für drahtlosen Musikgenuss kann ein Bluetooth-Stereoheadset angeschlossen werden.

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