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Neuer Preis-Leistungs-Sieger Nokia N79

Kamerafunktionen

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Nokia N79 Kameralinse | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

Das Nokia N79 ist wie das N85 mit einer 5-Megapixelkamera und zwei LEDs ausgestattet. Die Bildqualität und der äußere Aufbau der Kamera lassen darauf schließen, dass in beiden Geräten das gleiche Modul verbaut wird. Auch beim N79 wird die Linse von einer manuellen Schutzvorrichtung verdeckt. Schiebt man den Schutz zurück, startet automatisch die Kamera, das Schließen der Schutzvorrichtung beendet die Kameraanwendung.

Die Carl Zeiss Tessar-Linse liefert Fotos in bester Qualität. In der Kameravorschau erlaubt die Symbolleiste am rechten Rand des Displays den Zugriff auf alle wichtigen Funktionen wie Autofokus, Blitz oder Fotomodus. Auch Geotagging kann man hier aktivieren. So lässt sich der Entstehungsort eines Fotos später genau nachvollziehen und etwa über Nokias Online-Portal Ovi auf einer Landkarte anzeigen.

Was für die Kamera des Nokia N85 galt, gilt uneingeschränkt auch für das N79: Farbtreue, Kontrast und Helligkeit werden im Automatikmodus überwiegend gut berechnet. Bei schwierigen Lichtverhältnissen wie tiefstehender Sonne neigt das N79 aber dazu, Bilder unterzubelichten. Bildschärfe und Detailgrad sind hoch, allerdings zeigt sich ein vergleichsweise deutliches Bildrauschen. Der LED-Blitz kommt zwar nicht an Flutlichter wie das Sony Ericsson C905 heran, leistet aber gute Arbeit. Er reicht etwa 2,5 Meter weit. Allerdings leidet die Bildqualität sichtbar: starke Pixelfehler und Farbverfälschungen schleichen sich in die Blitz-Fotos.

Die Bildergalerie ist optisch gut gelungen, Fotos werden in einer Thumbnail-Slideshow bereits in der Ordneransicht angezeigt und können mit wenigen Handgriffen auf das Ovi-Portal hochgeladen werden. Erfreulichster Unterschied zum N85: der Kameraauslöser auf der rechten Handyseite weist deutlich bessere Druckpunkte auf und muss auch nicht mehr so tief ins Gehäuse gedrückt werden.

Bei Nokia ist eine Videoauflösung von 640x480 Pixeln schon seit geraumer Zeit Standard, andere Hersteller wie Sony Ericsson lassen VGA-Auflösung bei Videos selbst in ausgewiesenen Kamera-Handys wie dem C905 vermissen. Die Qualität der N79-Videos ist gut, die Wiedergabe dank 30 Frames pro Sekunde flüssig. Zudem hilft ein Video-Stabilizer während des Videodrehs gegen Verwackler.

Zwar verfügt auch das Nokia N79 über einen TV-Ausgang, um Videos oder Fotos auf dem Fernseher zu betrachten, allerdings fehlt das entsprechende Kabel im Lieferumfang. Als kostengünstige Alternative bleibt dann Wlan in Verbindung mit den Heimnetz-Standards UPnP oder DLNA.

Über den schnellen USB 2.0-Anschluss und Nokias Ovi-Suite landen mediale Inhalte flott auf dem PC. In Nokias neuem Allround-Programm sind von der Foto-Übertragung bis zum Ovi-Download alle Funktionen eingebaut, die früher in einzelne Programme aufgeteilt wurden. Dank der Hilfe-Dialogfenster findet man sich schnell zurecht.

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Nokia Ovi PC Suite | Foto: Areamobile.de

 

Musikfunktionen / Speicher

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Musikplayer | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

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Aktivierter UKW-Sender | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

Beim Thema Musik gibt es ebenfalls viele Übereinstimmungen mit dem kürzlich getesteten Nokia N85. Auch das Nokia N79 schluckt microSD-Karten bis zu 8 Gigabyte, der Steckplatz ist hot-swap-fähig. Speicherkarten können so im laufenden Betrieb gewechselt werden. Von den 4 Gigabyte der beiliegenden Speicherkarte ist übrigens schon fast 1 Gigabyte belegt, überwiegend mit Kartenmaterial.

Die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse sorgt dafür, dass man jeden herkömmlichen Kopfhörer einstöpseln kann. Musikliebhaber sollten diese Möglichkeit unbedingt nutzen, denn das mitgelieferte Headset sieht in seinem stylischen Apple-Weiß zwar hübsch aus, lässt aber vor allem Bässe vermissen. Mit vernünftigen Austausch-Kopfhörern verändert sich das Klangbild, dann wird der Sound sehr basslastig bei gleichzeitig hoher Lautstärke.

Die Soundqualität des Stereo-Lautsprechersystems reicht völlig aus, um seine Umgebung in anständiger Tonqualität zu beschallen. Dabei erscheint der Klang mangels Bass recht schrill, zeigt aber keine Tendenzen zum Übersteuern.

Auch drahtlos sendet das Handy Musik ans Ohr. Dafür lässt sich entweder über Bluetooth ein A2DP-Headset andocken oder die Musik an ein Radio senden. Durch den eingebauten FM-Transmitter wird das N79 zum Mini-UKW-Sender, man muss lediglich die entsprechende Frequenz am Radio einstellen. Die Reichweite beträgt etwa fünf Meter, die Tonqualität ist gut. Natürlich ist diese Funktion auch im Auto nutzbar, dann muss man allerdings bisweilen mit leichten Störgeräuschen leben.

Die Multimedia-Taste führt zum gleichnamigen Menü. Es rotiert trotz Transparenz-Effekten flüssig und erlaubt den Schnellzugriff auf Favoritenlinks, letztgespielte Songs und Videos, aber auch Kontakte und Fotos. So kommt man auch schnell zum aktuellen Song oder zur Musikbibliothek. Dort findet man unter anderem Podcasts. Ein eigener Podcast-Client ist bei der Auswahl und dem Download direkt auf das Handy behilflich. Video-Podcasts haben sogar einen eigenen Platz bekommen und werden separat im Hauptmenüpunkt TV&Video verwaltet.

Das N79 schluckt zum Glück nicht nur alle möglichen Datei-Formate, sondern gibt auch alle Arten geschützter Inhalte wieder. Die Synchronisation geht dabei sehr zügig von der Hand. Mit dem Windows Media Player wandern 30 Megabyte in kaum mehr als 20 Sekunden auf das Handy.

Mittels Freigaben sind in Nokias Version von Microsofts Media Home Server zusätzlich alle Media-Dateien des Computers per WLAN, uPnP und DLNA direkt auf dem Handy abrufbereit. Die PC-Festplatte dient dann als Netz-Laufwerk. Damit kann man zum Beispiel Musik vom PC auf das N79 streamen und von dort über den FM-Transmitter an ein Radio weiterleiten.

Im N79 steckt man ebenfalls ein Radio, man findet es im Musik-Menü. Genau genommen sind es sogar zwei Radios. Bei bestehender WLAN-Verbindung ist das Internetradio besser als das UKW-Standard-Radio, das ohne RDS und dafür mit Visual Radio ausgestattet ist - ein Dienst, der in Deutschland kaum unterstützt wird.

tests/nokia/N79

Musikplayer im Querformat | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

 
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Kommentare
  1. 19.06.09 11:03 Lenarz (Gast)

    Bei mir auch! Der Navikey ist auch so grottig und kaum vernünfitg zu gebrauchen, ständig tippt man mit auf andere Tasten beim steuern. Fazit: unbrauchbares Handy

  2. 19.06.09 11:02 JanineH (Gast)

    Ja, bei mir auch!!!

  3. 19.06.09 11:01 Heiner24 (Gast)

    Neben der Kamera abdeckung ging bei mir auch die silberne Farbe ab. Echt zum *****!

  4. 19.06.09 11:00 Anonymous (Gast)

    Ja, wegen des fehlenden 3D Beschleunigers und der damit verbunden Beschleunigung zur Videoaufnahme und wiedergabe macht das N79 schlechtere VGA Videos als das N95/N82. Es schafft nur 30 Bilder pro Sekunden, wenn man die Videoqualität heruntersetzt. Diese hat Nokia getan, das es den Kunden nicht auffällt, das es wegen der fehlenden Harware mp4 Unterstützung nicht so gut ist wie das N95/N82. Im Vergleich sehen die Videos vom N79 matschiger aus und haben nicht so viele Details und wirken die Videos ruckeliger, trotz Ihrer 30 Frames. In zahlreichen Foren schreiben die Leute das die Videos ruckeln

  5. 19.06.09 10:55 Anonymous (Gast)

    Ist Euch schonmal aufgefallen, dass ein 3D Beschleuniger im N79 fehlt. Die neuen Nokia Handys werden mit 3D Beschleuniger beworben. Auf der Nokia Homepage unter bald erhältliche Modelle. Man will bald die N-Gage Spiele auf 3D Hardwarebeschleunigung umstellen und da würde das N79 rausfallen. Älter Modelle wie N95/N82 hatten eine 3D Beschleunigung. Beim N79 und einigen anderen N-Series Modellen fiel das wieder raus und bei bald erhältlichen Modellen ist das wieder drin.

  6. 19.06.09 10:51 Anonymous (Gast)

    Das Steuerpad ist eine Katastrophe. Man kann den Finger nicht Mittig aufsetzen auf das Steuerpad, da der Bestätigungsknopf in der Mitte so weit absteht. Man ist deshalb angewiesen mit der Fingerspritze in nur auf die Richtung zu drücken in die man will, dabei erwischt man ständig die umliegenden Tasten beim drücken in eine Richtung. Also ständig die 2 beim nach untern drücken, nach links und rechts C und die Menütaste. Schuld daran ist das Steuerpad, dass auf einener Ebens mit der restlichen Tastatur ist und wegen dem störenden und abstehend Bestätigungsknopf in der Mitte. Man muß wie gesagt mit der Fingerspitze um den Bestätigungsknopf herum tippen um in eine Richtung zu navigieren, dabei trifft man fast immer umliegende Tasten. Man kann nicht wie beim N82 usw den Daumen mittig auf das Steuerpad ansetzen und bequem navigieren. Deshalb scheidet das Handy aus. andauernd vertippt man sich

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