Mit dem Nokia N79 auf Youtube | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
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Mit dem Nokia N79 kann man problemlos Flash-Seiten ansurfen und beispielsweise Youtube-Videos direkt auf Youtube.com anschauen, anstatt die abgespeckte Variante m.youtube.com zu nutzen. Mit einem Klick wird das Video an die Displaygröße angepasst. Bei Flash-intensiven Seiten kommt das Nokia N79 allerdings richtig ins Schwitzen. Resultat: das ansonsten flüssige Scrolling wird sehr ruckelig.
Inzwischen wurde der S60-Browser zwar in Sachen Komfort und Geschwindigkeit von dem Touchphone-Browser Opera 9.5 überholt, bietet aber trotzdem einen komfortablen Zugang ins Internet. Der Seitenüberblick durch die Birdview und die Floating Toolbar machen das Surfen immer noch komfortabel. Komplexere Seiten sind in angemessener Zeit auf dem Schirm und lassen sich flüssig bis in die letzte Ecke navigieren. Ein RSS-Manager oder Sicherheitsfunktionen gehören zur Standardausstattung des S60-Browsers. Einzig das kleine 2,4-Zoll-Display des N79 stört das Browsing-Erlebnis. Wer einen Schwerpunkt auf mobiles Internet legt, der sollte einen Bogen um das Nokia machen und lieber zu einem Handy mit größerem Display greifen.
Die Einrichtung von E-mail-Postfächern löst das Nokia N79 dank des Assistenten ohne große Probleme. Es werden nur rudimentäre Zugangsdaten abgefragt, danach verbindet sich das Smartphone mit der fertig eingerichteten Mailbox. Die Einstellungen für die Mail-Server bezieht das N79 automatisch aus dem Internet.
Vier E-Mails passen gleichzeitig auf das Display, das verhilft nicht gerade zu guter Übersicht. HTML-Mails werden als Attachment angezeigt, ein Klick darauf stellt sie in der vollständigen Ansicht im Browser dar. Office-Dokumente kann man mit Quickoffice betrachten, PDF-Reader und ZIP-Funktionalität sind beim N79 ebenfalls mit dabei.
Kontakte | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
In der Monatsansicht des Kalenders informiert ein Popup den Nutzer über anstehende Termine. In der Wochenansicht zeigen sich die Defizite der Vorgänger: Immer noch verschwindet die Darstellung von Geburtstagen oder ganztägigen Terminen beim Scrollen nach unten. Die Tagesansicht beschränkt sich auf die Agenda in chronologischer Reihenfolge. Einstellungen für den Kalender sind kaum vorhanden.
Das N79 ist damit für Business-User weniger geeignet, immerhin wird der Kalender auf dem Startbildschirm angezeigt. Zusätzlich existiert ein direkter Link zur Aufgabenliste aus dem Hauptmenü heraus.
Die Kontaktverwaltung ist durch die Integration ins Multimedia-Menü und mit ihren Bearbeitungstools zum Kopieren von Nummern schon praktikabler. Alle Kontakte sind durch eine Schnellsuche nur wenige Klicks entfernt und lassen sich gruppieren. Dabei hilft die bewährte Tab-basierte Navigation, die schon von Nseries-Vorgängern bekannt ist.
Verbindungseinstellungen | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Bei Nokias Multimedia-Monstern darf WLAN nicht fehlen, so auch beim N79. Entsprechende Netzwerke findet der Nutzer einfach über den entsprechenden Menüpunkt auf dem Startbildschirm. Bereits eine halbe Minute später erscheint die erste Webseite auf dem Schirm. Die nervigen Abfragen nach Benutzerrechten oder Zugangsbedingungen beschränken sich auf die notwendige Auswahl des WLAN-Zugangspunkts. Die Verbindungsqualität ist stabil.
Auch bei den Nahverbindungen spielt der kleine Barren seine Stärken aus. Über USB 2.0 dient das Handy als Massenspeicher, zur Bildübertragung, als MTP-Gerät, oder Ovi PC Suite-Verbindung. Alternativ klappt die Verbindung mit dem PC auch via Bluetooth. Neben SAP für die KFZ Freisprechanlage, A2DP und FTP ist auch die Verwendung als AV-Fernbedienung vorgesehen, was allerdings etwas Computerwissen voraussetzt.
Über die Hochgeschwindigkeitsverbindung HSDPA gelingt der Download nicht ganz so schnell, wie es die 3,6 Mbit pro Sekunde in den Herstellerangaben versprechen. Flaschenhals dürfte hier der Handy-Browser sein, der Informationen nicht so schnell darstellen kann, wie er mit Daten gefüttert wird. Anders sieht das bei der Verwendung des N79 als Modem aus.
Das N79 verfügt auch über einen SIP-Client, der Weg für billige oder teilweise kostenlose Gespräche ist also dem Nokia-Handy frei. Wie das funktioniert, zeigen wir in unserem VoIP-Special.
Im Gegensatz zum N85 kann man direkt auf dem Nokia N79 nicht nur nach Updates für die installierten Programme, sondern auch nach der aktuellste Firmware (FOTA, Firmware over the air) gesucht werden. Das Handy nutzt dafür entweder WLAN oder das Mobilfunknetz.
Mit Outlook bleibt das N79 über Nokias PC Suite aktuell. Doch die PC Suite ist nur der kleine Teil eines umfangreichen Software-Pakets, das Nokia auf CD mitliefert. Unter anderem findet sich dort der Map Loader für den Download von Kartenmaterial für Maps 2.0, einen Firmware-Updater und ein Home Media Server für den Aufbau eines UPnP- oder DLNA-Heimnetzwerkes.
Sobald man die UPnP Media Server-Software eingerichtet hat, sind drahtlose Streams vom PC und zu anderen UPnP-kompatiblen Endgeräten möglich. Eine Verbindung zum Fernseher via TV-Ausgang ist ebenfalls möglich, allerdings muss das entsprechende Kabel gesondert hinzugekauft werden.
Ja, bei mir auch!!!
Neben der Kamera abdeckung ging bei mir auch die silberne Farbe ab. Echt zum *****!
Ja, wegen des fehlenden 3D Beschleunigers und der damit verbunden Beschleunigung zur Videoaufnahme und wiedergabe macht das N79 schlechtere VGA Videos als das N95/N82. Es schafft nur 30 Bilder pro Sekunden, wenn man die Videoqualität heruntersetzt. Diese hat Nokia getan, das es den Kunden nicht auffällt, das es wegen der fehlenden Harware mp4 Unterstützung nicht so gut ist wie das N95/N82. Im Vergleich sehen die Videos vom N79 matschiger aus und haben nicht so viele Details und wirken die Videos ruckeliger, trotz Ihrer 30 Frames. In zahlreichen Foren schreiben die Leute das die Videos ruckeln
Ist Euch schonmal aufgefallen, dass ein 3D Beschleuniger im N79 fehlt. Die neuen Nokia Handys werden mit 3D Beschleuniger beworben. Auf der Nokia Homepage unter bald erhältliche Modelle. Man will bald die N-Gage Spiele auf 3D Hardwarebeschleunigung umstellen und da würde das N79 rausfallen. Älter Modelle wie N95/N82 hatten eine 3D Beschleunigung. Beim N79 und einigen anderen N-Series Modellen fiel das wieder raus und bei bald erhältlichen Modellen ist das wieder drin.
Das Steuerpad ist eine Katastrophe. Man kann den Finger nicht Mittig aufsetzen auf das Steuerpad, da der Bestätigungsknopf in der Mitte so weit absteht. Man ist deshalb angewiesen mit der Fingerspritze in nur auf die Richtung zu drücken in die man will, dabei erwischt man ständig die umliegenden Tasten beim drücken in eine Richtung. Also ständig die 2 beim nach untern drücken, nach links und rechts C und die Menütaste. Schuld daran ist das Steuerpad, dass auf einener Ebens mit der restlichen Tastatur ist und wegen dem störenden und abstehend Bestätigungsknopf in der Mitte. Man muß wie gesagt mit der Fingerspitze um den Bestätigungsknopf herum tippen um in eine Richtung zu navigieren, dabei trifft man fast immer umliegende Tasten. Man kann nicht wie beim N82 usw den Daumen mittig auf das Steuerpad ansetzen und bequem navigieren. Deshalb scheidet das Handy aus. andauernd vertippt man sich
Bei mir auch! Der Navikey ist auch so grottig und kaum vernünfitg zu gebrauchen, ständig tippt man mit auf andere Tasten beim steuern. Fazit: unbrauchbares Handy