Grandiose Prügel-Action One | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Das Nokia N79 kann im JBenchmark2 zwar nicht ganz mit dem N85 mithalten, liefert aber mit 426 Punkten ein ordentliches Ergebnis ab. Mit 5-11 Frames in der Sekunde zeigt das 3D-Benchmark allerdings auch, dass das N79 nicht gerade für Java-Games konzipiert wurde. Kein Wunder, schließlich versucht Nokia, die eigene Spieleplattform N-Gage an den Mann zu bringen. Die bietet nicht nur flüssigen Spielspaß, sondern auch soziale Anknüpfungspunkte in der internationalen Handy-Gamer-Szene.
Auf dem Nokia N79 stehen 15 Demos zur Installation bereit. Der Aktivierungscode für ein Spiel der Wahl ist im Lieferumfang enthalten. Die Grafik ist für Handy-Games herausragend, die Geschwindigkeit, mit der die Spiele über das Display fliegen, derzeit ungeschlagen. Im Gegensatz zum N85 stolpert man beim Nokia 79 allerdings besonders beim Spielstart über den einen oder anderen Ruckler. Außerdem fehlt dem N79 ein weiterer Kracher: der Zeemote-Controler des N85, der derzeit leider nicht separat erhältlich ist. Außerdem kann man Spiele auf dem N79 nur im Hochformat spielen, weil seitliche Extratasten fehlen.
Umrechner und andere Alltagshelfer sind natürlich beim N79 mit dabei. Sogar Quickoffice ist installiert, allerdings wird zum Bearbeiten von Dokumenten der Kauf einer Lizenz verlangt. Zusätzlich verfügt der Barren über Zip-Funktionalität.
Als besonderes Schmankerl gibt es eine integrierte Update-Anwendung, um die Firmware auf dem aktuellsten Stand zu halten (FOTA). Eine systemweite Suche im Stil einer PC-Desktopsuche ist ebenfalls an Bord. Sie erlaubt auch die Suche im Internet. Dagegen fehlt dem N79 der Barcodescanner des N85.
Nokia Maps 2.0 | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Schon nach 5-10 Sekunden findet das Handy die eigene Position mittels A-GPS, ohne die Ortungshilfe ziehen mitunter 60 lange Sekunden ins Land. Generell ist der Empfang sehr gut, selbst in Gebäuden findet das N79 Satelliten, wenn man sich nahe am Fenster aufhält.
Nokia Maps 2.0 dient als vorinstallierte Navi-Anwendung und erweist sich auch für Fußgänger als hilfreich. Wunder sollte man dabei nicht erwarten: zwar werden einige Fußgängerwege erkannt, Unterführungen, Fußgängerbrücken und kleinere Fußwege kennt die neueste Maps-Version allerdings nur in den seltensten Fällen. Bereits installiert ist das Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz, weitere Karten kopiert man mit Nokias PC-Software Map Loader auf das Smartphone.
Verfügbar sind die Ansichten 3D, Karte, Satellit und Hybrid. Die sprachgestützte Navigation kann 6 Monate getestet werden, danach ist eine Lizenz erforderlich. Ohne Lizenz kann man zwar Routen planen, erhält aber nur eine Liste mit Straßen, die man von Routenplanern im Internet kennt.
Es grünt so grün... | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Wenn man zum Thema Menüführung über ein S60-Handy schreibt, dann schreibt man gleichzeitig über alle anderen Handys mit diesem Betriebssystem. Doch der Schein trügt, immer wieder betreibt Nokia etwas Feintuning.
Mittlerweile tritt das größte Manko der S60-Geräte - die unlogische Menüführung - in den Hintergrund, denn die Untiefen der Menüs werden zunehmend entrümpelt. Applikationen wie die Podcastverwaltung, die Online-Anbindung an das Ovi-Portal sowie Helferlein wie der Assistent zur Einrichtung des E-Mail-Postfachs sorgen für einen guten Gesamteindruck. Das Einstellungsmenü wurde gekürzt und ist nun wesentlich überschaubarer.
Das Nokia N79 zeigt beim Klicken durch die Menüs keine Verzögerungen, selbst das früher ruckelige Multimedia-Menü rotiert nun völlig flüssig. Nur hin und wieder genehmigt sich der Barren eine kurze Auszeit, bevor Programme nach dem bestätigenden Druck auf den Navkey ausgeführt werden.
Optisch lässt sich die Oberfläche mit acht vorinstallierten Themen personalisieren. Einige Themen sind sogar an die Farbgebung der auswechselbaren Akkudeckel angelehnt.
Nokia implementiert die üblichen Situationsprofile, zusätzlich kann man weitere Profile selbst anlegen. Natürlich ist auch der Flugzeug- oder Offlinemodus mit dabei. Von den 3D-Klingeltönen trennt sich Nokia beim Nokia N79 immer noch nicht, deren Nutzen erscheint aber weiterhin fraglich.
Auch beim N79 hat Nokia wieder das Navi-Rad, das berührungssensitive Steuerkreuz eingebaut. Es reagiert nach wie vor so unsensibel, dass wir es nur kurz zum Ausprobieren aktivierten. Besser, man lässt es ausgeschaltet.
Die Sprachsteuerung funktioniert auf dem N79 wesentlich besser, als etwa auf Sony Ericsson-Handys.
Ja, bei mir auch!!!
Neben der Kamera abdeckung ging bei mir auch die silberne Farbe ab. Echt zum *****!
Ja, wegen des fehlenden 3D Beschleunigers und der damit verbunden Beschleunigung zur Videoaufnahme und wiedergabe macht das N79 schlechtere VGA Videos als das N95/N82. Es schafft nur 30 Bilder pro Sekunden, wenn man die Videoqualität heruntersetzt. Diese hat Nokia getan, das es den Kunden nicht auffällt, das es wegen der fehlenden Harware mp4 Unterstützung nicht so gut ist wie das N95/N82. Im Vergleich sehen die Videos vom N79 matschiger aus und haben nicht so viele Details und wirken die Videos ruckeliger, trotz Ihrer 30 Frames. In zahlreichen Foren schreiben die Leute das die Videos ruckeln
Ist Euch schonmal aufgefallen, dass ein 3D Beschleuniger im N79 fehlt. Die neuen Nokia Handys werden mit 3D Beschleuniger beworben. Auf der Nokia Homepage unter bald erhältliche Modelle. Man will bald die N-Gage Spiele auf 3D Hardwarebeschleunigung umstellen und da würde das N79 rausfallen. Älter Modelle wie N95/N82 hatten eine 3D Beschleunigung. Beim N79 und einigen anderen N-Series Modellen fiel das wieder raus und bei bald erhältlichen Modellen ist das wieder drin.
Das Steuerpad ist eine Katastrophe. Man kann den Finger nicht Mittig aufsetzen auf das Steuerpad, da der Bestätigungsknopf in der Mitte so weit absteht. Man ist deshalb angewiesen mit der Fingerspritze in nur auf die Richtung zu drücken in die man will, dabei erwischt man ständig die umliegenden Tasten beim drücken in eine Richtung. Also ständig die 2 beim nach untern drücken, nach links und rechts C und die Menütaste. Schuld daran ist das Steuerpad, dass auf einener Ebens mit der restlichen Tastatur ist und wegen dem störenden und abstehend Bestätigungsknopf in der Mitte. Man muß wie gesagt mit der Fingerspitze um den Bestätigungsknopf herum tippen um in eine Richtung zu navigieren, dabei trifft man fast immer umliegende Tasten. Man kann nicht wie beim N82 usw den Daumen mittig auf das Steuerpad ansetzen und bequem navigieren. Deshalb scheidet das Handy aus. andauernd vertippt man sich
Bei mir auch! Der Navikey ist auch so grottig und kaum vernünfitg zu gebrauchen, ständig tippt man mit auf andere Tasten beim steuern. Fazit: unbrauchbares Handy