Obwohl es 8-Megapixel-Handys in Europa erst seit Kurzem gibt, hat Samsung mit dem Innov8 und dem gerade vorgestellten M8800 Pixon schon zwei Geräte auf dem Markt, die diese hohe Pixelzahl liefern. Areamobile.de hat nachgeschaut, wie scharf das Pixon wirklich knipst.
Im Lieferkarton liegt der gleiche ausziehbare Stummel-Stylus, der auch schon beim i900 Omnia dabei war, die microSD-Karte bietet 1 Gigabyte Platz. Ein Adapter für microSD-Karten ist das einzige echte Extra.
Während das ebenfalls mit einer 8-Megapixel-Kamera ausgestattete Innov8 als Alleskönner im Slider-Gewand auftrat, sieht man dem Samsung M8800 sofort an, wofür es gebaut wurde. Ohne die zwei Telefontasten unter dem großen Display könnte man denken, eine kompakte Samsung-Kamera vor sich zu haben. Dazu tragen neben der tiefschwarzen Farbgebung besonders die Ausmaße bei. Nicht einmal 14 Millimeter misst das Pixon in der Dicke und ist damit derzeit das dünnste 8-Megapixel-Handy in Europa.
Mit 108x55x14 Millimeter passt das Pixon bequem in die Hosentasche. Das LG KC910 Renoir ist zwar auch nur wenige Millimeter größer, allerdings ist dessen Display 0,2 Zoll kleiner und es wirkt bei weitem nicht so elegant wie das Pixon.
Besonders die Rückseite des Samsung-Handys erinnert an eine Digitalkamera. Das liegt hauptsächlich an der ausladenden Kameraoptik, die die Blicke unweigerlich auf sich zieht. Der Rest ist am besten unter dem Begriff Understatement zusammenzufassen. Schnörkel oder sonstige Verzierungen sucht man vergeblich, rundherum wirkt der Barren so glatt wie die Displayfläche auf der Frontseite.
Abgesehen vom Akkudeckel verwendet Samsung beim Pixon ausschließlich Kunststoff. Doch das günstige Material ist so gut verarbeitet, dass Staub und Dreck nirgendwo Angriffsfläche finden. Der seitlich verbaute microSD-Einschub wird dabei ebenso von einer Abdeckung geschützt, wie der USB-Anschluss, der überlegt auf der Stirnseite platziert wurde. So stört das eingestöpselte Headset nämlich nicht in der Hosentasche.
Schmutz könnte viel eher durch den Akkudeckel eindringen, der aus einem Stück Metall besteht. Das liegt nicht an Verarbeitungsfehlern, sondern am Design. Während die Kameralinse selbst nämlich von einem automatischen Schutzmechanismus verdeckt wird, weist der Metalldeckel nur eine große Aussparung auf, die die ganze Optik umfasst. Zusätzlich stanzt Samsung über dem Lautsprecher mehrere kleine Löcher ein, die ebenfalls Schmutz magisch anziehen dürften.
Das Display weist mit 3,2 Zoll und einer Auflösung 240x400 Bildpunkten die gleichen Werte wie das Omnia auf, allerdings zeigt es anstelle der 65.000 nun 262.000 Farben. Kontrast, Farbintensität und Leuchtkraft fallen genau so hervorragend aus, wie beim Smartphone-Bruder. Zusätzlich reagiert das Display sensibler auf Berührungen. Das bemerkt man besonders beim Nachrichten-Tippen. Dabei erscheint im Hochformat die normale Zifferntastatur, durch eine Drehung schwenkt dank Lagesensor auch der Bildschirminhalt automatisch ins Querformat. Dann blendet das Pixon automatisch eine virtuelle Volltastatur ein.
Und die hat es in sich: erstmals darf man behaupten, mit einem Touch-Handy beinahe ebenso schnell schreiben zu können, wie mit einem herkömmlichen Handy mit Volltastatur. Selbst dicke Daumen verfehlen selten das anvisierte Ziel. Warum schafft Samsung das erst jetzt bei einem Mulimedia-Handy, nicht aber bei seinem Megaseller Omnia? Die Koreaner haben anscheinend dazugelernt. Ab Werk gibt das M8800 Pixon bei jeder einzelnen virtuellen Taste taktiles Feedback mit einer Vibration, außerdem ist der Touchscreen derart sensibel und vor allem genau, dass man bei gleicher Tastengröße locker dreimal schneller tippen kann, als es bislang auf Touchphones möglich war.
Die wenigen mechanischen Tasten auf der Front und an den Handyseiten zeichnen sich durch gute Druckpunkte und gute Erfühlbarkeit aus. Das kann auch zum Nachteil gereichen: zum Sperren des Touchdisplays nutzt Samsung wie schon beim Omnia eine Extrataste. Diesmal ist diese allerdings nicht auf der Stirnseite in das Material eingelassen, sondern ragt links aus dem Gehäuse hervor. In der Tasche kam es daher vor, dass das Display durch ungewolltes Drücken der Sperrtaste zum Leben erwachte. top
wer wil mein pixon haben gegen ein c905 sony ericsson nur leipzig
also ich habs mir nun gestern geholt und bin sehr positiev davon überascht na gut GPS Navi fehlt halt aber ansonnsten haut alles hin was ich unterwegs zum tele, surfen und mailen brauch
einziges manko die sperrtaste die hätte wie im sinne eines MP3 players zum schieben sein müssen
Mfg Teddybaer
20?-philips-mp3-player haben einen equalizer!
ja es ist aber so! top-highend und dann keinen equalizer! eine simple software-applikation!
Also mitlerweile ist ja ne Zeit vergangen. Aber ich hatte das Handy damals auch. Und der Testbericht hier ist ja wohl ein Witz. Echt Peinlich...