Das 8-Megapixel-Rennen geht in eine neue Runde. Diesmal mit am Start: der für seine Fashion-Handys bekannte Hersteller LG mit dem KC910 Renoir. Areamobile.de hat das Pixelwunder ausführlich getestet.
Die einzigen Extras im Lieferumfang sind der microSD-Kartenadapter, die Display-Schutzfolie und der extravagant untergebrachte Stylus. Zum Glück wird er nicht wirklich gebraucht, denn der Transport in dem winzigen Lederetui erscheint nicht sehr praktisch.
Das KC910 kann die meisten Konkurrenten bei den Maßen hinter sich lassen. Es ist mit 14 Millimetern nämlich viel schlanker als der 8-Megapixler von Sony Ericsson und das Samsung Innov8. Wo das rundgeschliffene LG Renoir noch leicht in die enge Hosentaschen gleitet, müssen die klobigen Slider C905 und Innov8 mit 17 sowie 18 Millimetern bereits aufgeben. Design und Formfaktor des LG-Handys lassen sich aber ohnehin besser mit dem Samsung-Touchphone Pixon vergleichen, das mit 13,8 Millimetern sogar noch knapp dünner ist.
Das Gehäuse des KC910 besteht vollständig aus Kunststoff, der mit einer glänzenden Beschichtung versehen wurde. Wie das Pixon entspricht die Formensprache des Touchphones vielmehr einer Digicam als einem Handy. Das LG-Handy muss sich bei Design und auch Materialwahl allerdings klar gegenüber dem Pixon geschlagen geben. Neben dem Samsung-Handy sieht das Renoir wie eine Spielzeugkamera aus. Vor allem die Vorderseite mit ihren drei Knubbeltasten erinnert irgendwie an einen Kaugummiautomaten.
Die glänzende Rückseite zieht Fingerabdrücke magisch an, die kleine Linse wurde ins obere rechte Eck gepresst. Auch hier muss sich das Renoir den Vergleich mit dem Pixon gefallen lassen, dessen mächtige Optik die gesamte Rückseite dominiert. Ein mechanischer Linsenschutz bewahrt die empfindliche Optik vor Kratzern in der Hosentasche. Wie von LG nicht anders gewohnt ist das Renoir nahezu perfekt verarbeitet. Die einzigen beiden Öffnungen für Kabel und microSD befinden sich auf der rechten Seite und werden von Kunststoffklappen geschützt. Ein Blick auf das fast fugenlose Gehäuse genügt, um eines zu wissen: das Handy hält anstandslos ein paar Jahre durch.
Der Touchscreen des Renoir ist mit 3 Zoll etwas kleiner als der 3,2-Zoll-Bildschirm des Samsung Pixon. Auflösung (320x400 Pixel) und Farbdarstellung (mehr als 262.000 Farben) sind aber bei den zwei Kamerahandys identisch. Kontrast, Farbintensität und Leuchtkraft fallen ebenfalls bei beiden hervorragend aus. Es scheint so, als ob sie vom gleichen Zulieferer produziert werden.
Allerdings reagiert das Renoir-Display nicht genauso sensibel auf Berührungen. Besonders wenn man Nachrichten schreibt, muss man das LG kräftiger drücken. Die virtuelle Volltastatur, die das Renoir automatisch bei einer Drehung des Handys einblendet, ist außerdem etwas kleiner. Dadurch ist man gezwungen, beim Tippen genau hinzuschauen. Beim Touchscreen hat das Pixon die Nase vorn.
Zum Sperren des Touchscreen gibt es einen Extraknopf auf der linken Seite des Handys. Direkt daneben findet man die Kamerataste, die über einen hervorragenden Druckpunkt verfügt. Alle Tasten des Renoir, auch die drei Knubbeltasten auf der Vorderseite und die Lautstärkewippe haben gute Druckpunkte und lassen sich gut erfühlen. top
Hallo ein paar Anmerkungen zu den Flops.
1)das Design ist sehr schön.Hier wird die Meinung des Redakteurs breitgetreten.
2)GPS mit Skobbler und Amzegps als vollwertige Navigation nutzbar- also kein Minuspunkt! Bei den Symbian und Windows Geräten muß mann auch 50- 100 Euro für die Software ausgeben!
3)Opera mini installieren möglich, dadurch TOP Internet ( wie bei Windows Mobile und Symbian)
4)viertuelle Tastatur generell bei vielen Handys zu klein - kein wirklicher Kritikpunkt .
Diese Handy ist TOP und sehr zu empfehlen, bei einem Neupreis ca.250 Euro