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Highend-Kamera im Spielzeug-Gehäuse LG KC910

Browsing / Messaging

Unkomfortabler Browser | Foto: Areamobile.de

Trotz HSDPA mit theoretischen 7,2 MBit/s bauen sich Internetseiten nur langsam auf. Auch wenn man mit einem WLAN-Netz verbunden ist, wird das Renoir nicht viel schneller. Trotz des großen Bildschirms taugt das Handy also kaum zum Surfen.

Der Browser bietet ohnehin nicht viel Komfort. Gezoomt wird, indem man den Finger länger auf eine Stelle gedrückt hält, wahlweise auch über einen Tip auf das Lupensymbol und den anschließend eingeblendeten Schieberegler. Außer einer Favoritenverwaltung und einem Verlauf gibt es kaum unterstützende Features. Wenigstens schwenkt der Bildinhalt bei einer Drehung des Handys dank des Lagesensors schnell mit. Wie beim Samsung Pixon scrollt man nicht ruckelfrei, irgendwie wirkt das Renoir immer etwas zäh.

Bei E-Mails sieht es nicht besser aus. Hilfe beim Einrichten von Postfächern erhält man nicht, alle Zugangsdaten muss man akribisch von Hand eingeben. Anschließend werden auf dem großen Display gerade einmal 4 Header angezeigt - im Hochformat. Das Herunterladen der vollständigen E-Mail dauert wie schon der Seitenaufbau beim Browser sehr lang. HTML-Mails werden nicht dargestellt.

PIM-Funktionen

Die PIM-Verwaltung bietet für den Alltag eine ausreichende Anzahl an Informationsfeldern. Sogar eine Homepage lässt sich hier festlegen. Die Eingabe von Geburts- oder Jahrestagen wird mit der Frage quittiert, ob sie in den Kalender übernommen werden sollen. Das wäre vorbildlich, wenn sie auch tatsächlich im Kalender auftauchten, doch unbegreiflicherweise klappt das nicht. Und das war nicht das einzige, was während des Tests nicht funktionierte. Synchronisieren ließ sich das Renoir aufgrund eines seltsamen Fehlers nämlich ebenfalls nicht. Ständig meldete die LG PC Suite einen Speicherkonflikt und brach die Synchronisation ab.

Der Kalender ist zwar optisch gelungen, hat aber inhaltlich nicht viel zu bieten. Eine ordentliche Kategorisierung (es gibt nur Termin, Geburts- und Jahrestag) fehlt ebenso wie eine grafische Unterscheidung mehrerer Termine an einem Tag und eine Warnung, falls sich Termine überschneiden.

Connectivity / Sync

Verbindungseinstellungen | Foto: Areamobile.de

Das Renoir funkt auf den Frequenzbändern 900, 1800, 1900 und 2100 MHz. Der Datenbeschleuniger HSDPA sorgt für Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s, die sich im Normalbetrieb mit dem Renoir aber nicht bemerkbar machen. Ein großer Vorteil gegenüber dem Samsung M8800 Pixon ist die Möglichkeit, WLAN zu nutzen. Neben Kostenvorteilen bringt das aber nicht allzuviel, denn wie bereits beschrieben ist man mit WLAN kaum schneller im Internet unterwegs, als mit HSDPA.

Im Nahbereich kommen als Verbindungsmöglichkeit Bluetooth-Funk oder USB-Kabel zum Einsatz. Bei beiden ist die Übertragungsgeschwindigkeit so langsam, dass man von einem uralten Standard ausgehenen muss: Statt 2.0 scheint LG auf 1.0 zu setzen.

Dank TV-Ausgang kann man externe Geräte wie Fernseher oder Beamer anschliessen, um Filme im DivX-Format zu schauen oder Urlaubsfotos vorzuführen.

Für die Verwaltung des Handys auf dem PC legt LG die PC Suite II bei. Die Software ist fehleranfällig und kommt vom Umfang her nicht an die Programme anderer Hersteller heran.

Nicht sehr umfangreich, aber übersichtlich | Foto: Areamobile.de

 
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Kommentare
  1. 02.10.09 07:49 Anonymous (Gast)

    Hallo ein paar Anmerkungen zu den Flops.
    1)das Design ist sehr schön.Hier wird die Meinung des Redakteurs breitgetreten.
    2)GPS mit Skobbler und Amzegps als vollwertige Navigation nutzbar- also kein Minuspunkt! Bei den Symbian und Windows Geräten muß mann auch 50- 100 Euro für die Software ausgeben!
    3)Opera mini installieren möglich, dadurch TOP Internet ( wie bei Windows Mobile und Symbian)
    4)viertuelle Tastatur generell bei vielen Handys zu klein - kein wirklicher Kritikpunkt .

    Diese Handy ist TOP und sehr zu empfehlen, bei einem Neupreis ca.250 Euro

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